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The Chance2
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von gugi28    erstellt: 18.11.2005    letztes Update: 18.11.2005    Romanze / P18 Slash    (fertiggestellt, keine anonymen Reviews) 140 Reviews
Wochen verstrichen, wo Harry sich immer mehr entspannte. Die Gryffindors ließen ihn tatsächlich in Ruhe und mittels des Pergaments verständigte er sich mit seinen neuen Freunden, sowie im Unterricht. Snape war sehr darüber erfreut, als er Berichte der anderen Lehrer vorfand, wo sie Harrys Fortschritte mit voller Zufriedenheit kommentierten. Langsam sank er zurück in den Stuhl, dachte nach.

„Potter. Ich hätte mir niemals gedacht, dass du solche Fortschritte machst. Sogar in Zaubertränke bemühst du dich. Wundere mich nur, dass Malfoy dir noch keinen Nachhilfeunterricht aufgedrängt hat. Durch dich ist sogar Longbottom besser geworden. An dir ist schon früher ein Slytherin verloren gegangen. Das Schicksal hat doch erbarmen mit dir gefunden. Dein dummer Vater wäre sogar jetzt noch stolz auf dich. Gut zu sehen, dass du anders bist als er – ganz die Mutter.“, murmelte er zufrieden und lächelte ein wenig.

~ ~ ~

Harry grinste breit vor sich hin, denn bei ihm hatte sich einiges geändert. Vollkommen entspannt saß er im Gemeinschaftsraum, starrte aus dem Fenster und erkannte den Frühling, der sich ankündigte. Sogar die Temperaturen stimmten, was Harry glücklich machte. Auf einmal stürmte Draco in den Gemeinschaftsraum, besaß rote Wangen und wedelte mit aufgeregt mit seinen Händen umher.

„Alles herhören!“, rief er aus, Harry sah neugierig zu ihm, stand auf und kam nun näher. Draco setzte sich außer Puste auf die Couch, seine Augen strahlten.

„Stellt euch vor, ich habe den Plan für Quidditch bekommen! Wir können aufgrund des Wetters schon früher trainieren! Was sagt ihr dazu!“, ließ er die Bombe platzen, die Spieler jubelten. Nur Harry sah leicht traurig zu Boden, was Draco natürlich aufgefallen war.

„Hört zu, bitte..“, versuchte er seine Leute zu beruhigen, seine Augen ruhten auf Harry.

„Auch du, Potter. Sieh mich bitte an.“, meinte er leise, Harry kam dem sofort nach. Seine gute Laune war verflogen, doch wollte er wissen, was Draco zu sagen hatte.

„Also. Da ich der Teamkaptain bin, habe ich folgenden Vorschlag zu unterbreiten. Blaise, du wirst wieder den Treiber spielen, das bleibt gleich. Pansy, ich würde dich gerne zu einem Testflug einladen. Wir brauchen einen neuen Jäger, nachdem Miller letztes Jahr von der Schule abgegangen ist. Bist du einverstanden?“, kam er sofort zum Punkt, Pansy wurde weiß im Gesicht.

„Aber.. Draco! Ich bin doch nicht so gut, und…“, fing sie schüchtern an, spürte Harrys Hand auf ihrem Knie. Verwunderte sah sie hoch, Harry lächelte zuversichtlich.

„Wie es aussieht, ist Potter derselben Meinung wie ich. Du solltest es versuchen! Und… Potter?“ Sämtliche Augenpaare lagen nun auf ihm, Harry hielt den Atem an.

„Ähm. Ich muss zugeben, dass du der bessere Sucher von uns bist. Es fällt mir nicht leicht, aber ich würde den Posten abgeben und selber den zweiten Jäger spielen. Beim Training hatte ich den damaligen Jäger oft vertreten und ich kann von mir behaupten, dass ich verflucht gut darin bin. Du bist jetzt einer von uns und ich will die Gryffindors endlich besiegen. Was ist, bist du dabei? Natürlich musst du nicht getestet werden, denn ich weiß ja, wie gut du bist. Mit dir können wir endlich gewinnen! Was ist, bist du dabei?“, schnarrte Draco zum Schluss, doch war er mehr als nervös. Harrys Augen begannen zu strahlen, wurden sogar wässrig. Ohne darüber nachzudenken, sprang er auf und umarmte Draco fest und freundschaftlich.

Keiner sagte ein Wort, Draco riss die Augen auf und wusste nicht, wie er sich verhalten sollte. Die gesamte Mannschaft der Slytherins hielt den Atem an, da es noch nie einer gewagt hatte, Draco zu umarmen. Und wenn doch jemand den Mut hatte, wurde er von Draco zusammengestaucht. Doch diesmal war es anders, Draco lächelte leicht, blendete die anderen aus und erwiderte die Umarmung.

„Nichts zu danken, Potter.“, brummte er leise und schloss die Augen. Es war ihm egal, was die anderen dachten, doch wollte er das Gefühl genießen, Harry Potter in seinen Armen zu wissen. Er sog langsam den Duft von ihm ein, drückte ihn noch näher und spürte das Zittern des anderen. Langsam öffnete er die Augen, alarmierend sah er zu Blaise, der verwundert zurückblickte.

„Potter? Alles okay mit dir?“, fragte er leise und versuchte sich von ihm zu lösen. Doch Harry drückte ihn noch immer hart an sich, Draco seufzte.

„Bist du so glücklich darüber? Ich meine, habe ich dir damit einen Gefallen getan? Also..“, wusste sich Draco nicht zu helfen, Pansy seufzte selig und kicherte leicht. Langsam aber sicher löste sich Harry von ihm, sah ihn mit wässrigen Augen an. Er wusste nicht, dass seine Wagen nass waren, lächelte glücklich. Immer wieder nickte er, warf sich noch einmal in Dracos Arme und wiegte ihn freundschaftlich umher. Dracos Wangen färbten sich dunkelrot, er wirkte verlegen, da die anderen ihn unverschämt und wissend anstarrten.

Der eiskalte Draco hatte auf einmal Gefühle? Lebte sie frei aus und zeigte sie allen? Stand er auf Harry Potter?

„Ähm… Potter, ich freue mich ja sehr, aber könntest du mich wieder loslassen?“, meinte er verlegen, Harry schälte sich aus der Umarmung und wurde knallrot im Gesicht. Verlegen sah er zu Boden, wusste nicht, wie er sich verhalten sollte. Das Grinsen wollte einfach nicht von seinem Gesicht weichen, was auch Draco registrierte.

„Gut! Wenn das geklärt ist, dann würde ich meinen, endlich einen Plan aufzustellen!“, wies er sie an, die Spieler sagten sofort zu. Draco ließ es sich nicht nehmen neben Harry zu sitzen, fragte ihn aus und Harry verriet mittels Pergament alle Varianten, die er mit Gryffindor gespielt hatte. Er gab vieles preis, gab Tipps und entwickelte mit Draco eine perfekte Strategie. Nachdem Draco alles aufgeschrieben hatte, besprach er mit den restlichen Spielern die aufgestellte Strategie, während sich Harry wieder dem Fach Zaubertränke widmete und alleine auf einem Couchsessel saß. Tief beugte er sich über seine Unterlagen, kaute auf der Feder herum und versuchte den schweren Aufsatz fertig zu bekommen.

Leichtes Gekicher drang an sein Ohr, doch hörte er nicht hin. Einige Mädchen, darunter Pansy, schielten zu Harry, wollten ihm natürlich helfen. Millicent stand räuspernd auf, kam beinahe schüchtern auf Harry zu. Während Draco noch immer im Erklären vertieft war, beobachtete Blaise die Szene, grinste vor sich hin. Oh ja, viele standen auf Harry Potter, besonders einer, wie es schien. Ob dieser es bald selber bemerken würde? Er selber hatte in Theodore Nott nun mehr als einen Freund gefunden, doch traute er sich nicht Draco dies zu sagen. Wie er wohl reagieren würde? Theo schickte ihm einen schüchternen, verliebten Blick, Blaise Wangen glühten. Sie waren erst vor einer Woche zusammen gekommen, aber Blaise hatte nun das Gefühl, tausende Schnatze in seinem Bauch zu fühlen.  

„Ähm, Harry?“ Angesprochener sah hoch, blickte Millicent verwundert an.

„Brauchst du vielleicht Hilfe? Ich meine in Zaubertränke! Wir haben den Aufsatz schon fertig und wenn du magst, würden wir dir gerne helfen. Nun, was sagst du dazu?“, fragte sie hibbelig, spielte mit ihren blonden Locken. Die anderen Spieler zogen sich schon zurück, Blaise und Draco gingen ein letztes Mal die Positionen der Spieler durch. Ab und zu erwischte Blaise Draco dabei, dass er Harry beobachtete.

„Natürlich. Wenn ich darf?“, sagte Harry leise, plötzliche Stille hüllte den Raum ein. Draco bekam einen Schock, sowie eine Gänsehaut. Harrys Stimme klang in der Tat dunkel, verflucht sexy und hüllte den Raum wie Seide ein. Dracos Herz setzte aus, er starrte Harry an und verlor die Unterlagen, die aus seiner Hand rutschten.

„Heilige Scheiße, war das Potter?“, keuchte er leise, Blaise musste sich erstmals erholen.

„Ja“, krächzte er zurück, Draco konnte sein Herz nicht beruhigen. Unweigerlich wünschte er sich, Harrys sexy Stimme an seinem Ohr zu fühlen, ihn eventuell stöhnen zu hören. Es wurde immer schlimmer, Blitze endeten in seinen Lenden.

„Du.. du kannst wieder sprechen?“, quiekte Millicent, Harry grinste.

„Sicherlich. Mich hatte nur keiner gefragt, ob ich antworten soll.“, zuckte er mit der Schulter, seine Stimme ließ alle Herzen höher schlagen. Milli wurde rot im Gesicht, hielt sich die Brust.

„Wow. Du.. du klingst so.. so heiß!“, stieß sie aus, versteckte mit großen Augen ihr Gesicht in den Händen, machte Kehrt und lief zu ihren Freundinnen zurück. Harry fing sexy zu lachen an, während Draco noch mehr Probleme in der Hose bekam. Permanent starrte er den neuen, süßen Slytherin an. Er kämpfte schon seit mehr als zwei Wochen gegen den Wunsch an, Harry zu verführen. Er traute sich einfach nicht.

Doch seine Sehnsüchte stiegen an, immer öfters befriedigte er sich hinter geschlossenen Vorhängen oder unter der Dusche. Leider hatte er Harry bisher nie nackt gesehen. Sie hatten es bis zum heutigen Zeitpunkt geschafft, dies zu verhindern. Doch was wäre, wenn Harry nackt aus dem Badezimmer kommen würde? In Draco würde das wilde Tier hervorkommen, so viel war sicher. Er wollte ihn, wollte ihn so sehr!

„Oh Merlin“, keuchte er, fing zu zittern an.

„Reiß dich zusammen, Dray. Bald bemerkt er es.“, zischte Blaise ihm zu, der sich wieder unter Kontrolle hatte.

„Wieso?“, krächzte Draco, Blaise studierte ihn eingehend.

„Weil du voll auf ihn abfährst, schon seit Wochen. Und seit dem er seine Stimme wieder gefunden hat, geht dir gerade einer ab. Himmel, vernasch ihn endlich.“

„Aber.. ich bin nicht..“, fing Draco ertappt an, Blaise sah ihn ernst an.

„Und wie du bist…“, lautete sein Kommentar, grinste. Draco gab sich geschlagen, seufzte nur.

„Verfluchter Teufel“, zischte er, Blaise fing leise zu glucksen an.

„Mädls, darf ich nun zu euch dazukommen, oder nicht?“, grinste Harry charmant, Pansy schien entzückt zu sein.

„Ja! Harryleinchen! Komm zu uns! Bitte! Oh Darling! Du kannst wieder sprechen! Himmel, wärst du nicht schwul, würde ich mich an dich ranschmeißen, Häschen!“, zwitscherte sie nun, Draco schluckte hart, als Harry frustriert zu stöhnen anfing.

„Verdammt, Potter hör auf… hör auf.“, zischte er durch seine Zähne, stand auf und verschwand eilig in seinem Zimmer.

„Pansy! Du sollst mich doch nicht SO nennen! Bitte!“, jammerte Harry nun, doch Pansy winkte ab.

„Du bist mein Harryleinchen, fertig. Also, schwing seinen sexy Arsch zu uns!“, kommandierte sie ihn zu sich, Harry kam dem lächelnd nach.

°;°;°;°;°

Draco verschloss mit allen Zaubern die es gab das Bad und wusste nicht, dass Harry ihn schon mit Blicken im Gemeinschaftsraum suchte. Er hatte nicht mitbekommen, dass Draco sehr wohl Probleme bekam und sich nun Erleichterung verschaffte.

Draco stand nackt unter der Dusche, stemmte sich an der Wand ab und fing lustvoll zu stöhnen an.

„Verflucht, Potter. Wie scharf kann man wohl sein? Oh Hölle.“, stöhnte er ungehalten und ließ seine rechte Hand über seinen Bauch nach unten wandern. Sein steinhartes Glied wippte in seiner Hand, die sich nun um das heiße Fleisch legte und anfing, es hart zu bearbeiten.

„Potter…“, stöhnte er lustvoll, schloss die Augen, legte seinen Kopf in den Nacken und wurde immer schneller. Heißes Wasser lief ihm über seinen scharfen Körper und Draco stellte sich nur zu gerne vor, dass es Harrys Hand wäre, die ihm gerade den Atem raubte.

„Uh, bitte schneller. Verflucht, Potter…ich will dich so sehr!“, keuchte er immer abgehackter, wünschte sich, Harry würde ihn mit diesem sexy Mund verwöhnen. Er wollte seine Zunge spüren, wie sie ihn leckte, überall, wollte ihn vor Lust schreien hören. Nicht einmal vor geschlossen Augen bekam er diesen sexy Jungen aus dem Kopf. Ja, Draco hatte sich verliebt, er begehrte diesen Teufel mit allem, was er hatte. Wie gerne würde er ihn heiß vernaschen, ihn besinnungslos küssen, ihn in die Hölle stoßen und ihn laut schreien und stöhnen hören. Seine Hand wurde immer schneller, wild stöhnend stieß er mit seinem Becken in die Faust.

Sein lustvolles Jammern, die Schreie wurden immer lauter, männlich stöhnte er auf, öffnete seinen Mund und kniff die Augen zusammen.

„Oh scheiße, Harry!“, rief er aus, ergoss sich in seiner Hand und stellte sich vor, wie Harry seinen Saft schluckte. Vollkommen fertig lehnte er sich an die Wand, er keuchte.

„Nur einmal will ich in deinen scharfen Mund stoßen, mich heiß in dir versenken. Wenn du mich nur lassen würdest. Merlin, wieso er? Wieso muss es er sein? Oh Potter…“, stöhnte er noch immer, leckte sich über die Lippen und stellte sich Harry nackt vor. Langsam öffnete er seine Augen, ein teuflisches Grinsen zierte sein Gesicht.

„Dich bekomme ich auch noch. Du gehörst mir.“, knurrte er leise und fing an sich zu waschen.

Eine halbe Stunde später stieg er aus der Duschkabine, trocknete sich ab und band sich ein Handtuch um die Hüften. Vollkommen in Gedanken versunken, öffnete er mit einem Zauber die Türe, schritt in den Raum hinein und erstarrte.

„Potter..“, knurrte er wütend, Harry hatte es sich auf seinem Bett gemütlich gemacht und sah ihn nun lasziv an.

„Malfoy“, knurrte er ebenso, Draco schnaubte und schritt zu seinem Kasten um geeignete Kleidung heraus zu fischen. Harry ließ seine Augen über Dracos scharfen Körper wandern, langsam leckte er sich über die Lippen. Ja, anscheinend war es für alle ein Schock gewesen, doch er wollte das Überraschungsmoment auskosten. Wieso Malfoy allerdings nun so wütend war, verstand er einfach nicht. Seit dem er ihn das erste Mal im Schlaf geküsst hatte, wünschte er sich nichts mehr, als dies zu wiederholen. Doch war er sich nicht sicher, ob Draco ebenso schwul war, da dieser nie etwas in dieser Hinsicht sagte oder gar Andeutungen machte.

„Was ist los, Malfoy?“, fragte er gerade heraus, stand nun auf und kam auf Draco zu. Der Blonde schloss die Augen, versuchte ruhig zu bleiben und unterdrückte das Zittern, welches seinen Körper überschüttete. Wusste Potter eigentlich, was er ihm antat?

„Was soll los sein, hm?“, kam es überraschend ruhig, Harry blieb dicht hinter ihm stehen.

„Du bist böse auf mich, oder?“, raunte Harry leise, Draco unterdrückte ein Stöhnen. Himmel, Potter!

„Nein, bin ich nicht. Was gibt’s?“, fragte er neutral und hatte seine Sachen bald zusammen. Sorgfältig schloss er die Flügeltüren, drehte sich umher und sah Harry fest in die Augen, die ihn eindringlich musterten.

„Nichts. Ich hatte mich nur gewundert, wieso du so schnell verschwunden bist. Bist du wirklich nicht auf mich böse?“, fragte Harry kleinlaut, Draco schnaufte und wollte sich wieder ins Bad verziehen. Harry hielt ihn am Arm zurück, Draco riss sich los. Wild funkelte er ihn an, Harry runzelte die Stirn.

„Wieso hast du nicht gesagt, dass du schon wieder sprechen kannst? Und was ist mit deiner Stimme passiert? Vertraust du mir immer noch nicht, Potter?“, keifte er ihn an, Harry schien darüber nachzudenken.

„Ich.. ich wollte euch damit überraschen! Ich bemerkte es selber erst vor einigen Tagen und suchte den geeigneten Augenblick. Du hast nicht mehr zu mir gesagt, dass ich etwas sagen sollte! Und ja, ich vertraue dir! Wieso sollte ich es nicht tun? Wir sind doch Freunde, oder?“, fragte Harry leise, Draco sah ihn abschätzig an.

„Freunde? Das muss ich mir noch überlegen.“, knurrte er nur, Harry riss die Augen auf.

„Du bist doch wütend auf mich! Verflucht, Malfoy! Ich wollte dich nur überraschen!“, rief er aus, Draco schnaubte abermals und verdrehte die Augen.

„Ja, das ist dir gelungen.“, meinte er nur und verschwand somit im Badezimmer. Harry stand vor verschlossener Türe, ließ sich nicht abwimmeln und wartete, bis der Blonde wieder zum Vorschein kam. Exakt zehn Minuten später war es dann soweit.

„Noch immer hier?“, knurrte Draco wütend, konnte sich selber nicht erklären, wieso er so reagierte. Irgendwie war er enttäuscht, sogar entsetzt. Wütend, dass Harry Potter ihn so wahnsinnig machte, ihn vor Lust sterben ließ.

„Ja! Ich will nicht, dass du auf mich böse bist!“, rief Harry aus und umarmte den Slytherin einfach von hinten, als dieser zum Bett wollte.

„Was.. was soll das. Lass mich los, Potter.“, keuchte Draco, rührte sich keinen Millimeter.

„Nie im Leben.“, knurrte Harry an seinem Ohr, Draco biss sich auf die Lippen. Ein heißer Schauer lief über seinen Körper.

„Bitte, nicht böse auf mich sein, ja? Ich kann dich wirklich gut leiden und ich will dich als Freund haben. Ich will nicht mit dir zerstritten oder verfeindet sein, hörst du, Malfoy?“, wisperte Harry an dessen Ohr und widerstand der Versuchung seine Lippen auf Dracos Hals anzusetzen und stöhnend daran zu saugen. Verflucht, der Blonde machte ihn wahnsinnig! Wusste er nicht, was für eine Ausstrahlung er auf Harry hatte? Wie viele heiße und feuchte Träume er schon wegen dem Slytherin hatte?

„B-Bin ich nicht mehr. War.. war nur enttäuscht, weil…“, stotterte Draco leise, Harry drehte ihn zu sich umher und sah ihm in die Augen – hielt ihn noch immer im Arm.

„Sorry, Malfoy“, wisperte Harry leise und zog den Blonden in eine feste Umarmung. Draco konnte nicht anders, als seine Hände um seinen Nacken zu legen, sich an ihn zu drücken. Er liebte es von Harry umarmt zu werden, wollte dies nie wieder missen.

„Schon gut.“, murmelte er leise, streichelte sogar Harrys Haar und hörte ein sanftes Schnurren seitens Harry. Draco konnte es nicht fassen, zog ihn dichter zu sich und drückte ihn ganz fest. Harry gefiel es? Abermals hörte er das Schnurren, lächelte leicht.

„Du schnurrst wie eine Wildkatze.“, grinste Draco nun und seufzte zufrieden.

„Bei dir immer.“, kam es leise von Harry zurück, Dracos Herz raste in der Brust.

„Wie bitte?“, hauchte er leise, Harry löste die Umarmung und wurde leicht rot im Gesicht.

„N- nichts“, brachte er mühsam hervor, lief zur Türe.

„Ich muss gehen.“, krächzte Harry und verschwand. Draco grinste teuflisch, leckte sich die Lippen und überlegte.

„Kann es sein, dass ich da etwas gespürt habe, was dir peinlich sein könnte, Harry?“, knurrte er zufrieden und stöhnte leise auf, während er die Augen schloss.

„Scheiße, er hat einen Harten bekommen. Geil.“, grinste er zufrieden und pfiff leise vor sich hin. Als er in den Gemeinschaftsraum kam, saß Harry bei Blaise und unterhielt sich mit ihm.

„Dray! Wir haben einen tollen Plan! Harry meinte, dass es toll wäre, wenn er die Gryffindors, gegen die wir als erstes spielen, ablenken!“, rief Blaise strahlend aus, doch seine Augen funkelten belustigt.

„Ja, und welchen?“, kam Draco zu ihnen, setzte sich natürlich neben Harry, sehr dicht, wohlgemerkt. Die Spieler grinsten alle, Harry wurde leicht rot.

„Mann, das war doch nur ein Scherz.“, versuchte er sich raus zu reden, Draco runzelte die Stirn.

„Um was geht es denn?“, wollte er wissen, Harry wurde verlegen.

„Wenn wir uns bemühen und ein Tor erzielen, will Harry am Besen strippen!“, rief Blaise nun aus, Draco spürte einen Stich im Herzen.

„Hat er das..“, knurrte er missbilligend, alle Anwesenden nickten sofort.

„Das Wetter stimmt ebenso! Die Temperaturen steigen und Harry würde sich nicht einmal verkühlen! Das nenne ich eine Strategie! Ich sage dem Sprecher Bescheid und dieser wird es den Zuschauern mitteilen! Na das nenne ich einen Ansporn! Draco? Hast du was?“, fragte er unschuldig, Draco setzte sofort seine Maske auf.

„Nein, wieso sollte ich. Wenn Potter meint, dass er unsere Mannschaft somit anspornen kann, dann soll er es doch tun!“, rief Draco aus, stand auf und verließ den Gemeinschaftsraum.

„Was hat er denn?“, fragte Blaise lauernd, Harry seufzte und sah zu Boden, während die anderen Draco nachstarrten. Der Blonde irrte im Schloss umher und fluchte vor sich hin. Stippen in aller Öffentlichkeit? Hatte Potter nen Knall? Verflucht, er wollte nicht, dass die anderen Potter nackt sahen! Nur ER wollte ihn so sehen! Potter gehörte ihm!  Ziemlich wütend schritt er durch die Korridore und versuchte seinem Ärger Luft zu machen.

°;°;°;°;°;°

Zwei Tage später fanden die Testspiele statt und Pansy hatte natürlich bestanden. Harry war dabei gewesen und strengte sich besonders an, obwohl er nicht spielen brauchte. Er wollte nur Draco zeigen wie gut er war, doch der Blonde verhielt sich ziemlich distanziert ihm gegenüber. Eigentlich hatte Harry nur Spaß gemacht, wollte es nicht durchziehen. Doch die Slytherins hatten ihn überstimmt und Harry hatte klein beigegeben. Was er nicht wusste war, dass Blaise Draco aus der Reserve locken wollte – und wie es aussah, hatte er damit Erfolg..

Der Tag des Spieles, ein Samstag, war gekommen und Draco hatte mehr als eine miese Laune!

„Potter, trödle nicht herum, beeil dich! In einer halben Stunde fangen wir zu trainieren an und in einer Stunde geht das Spiel los.“, schnarrte er kühl, war bereits fertig und schnappte sich seinen Besen.

„Wann geht’s los?“, fragte Harry, vertieft in sein Buch am Bett liegend, er sah nicht einmal hoch. Wenn Draco so stur sein konnte, konnte das Harry schon lange. Immerhin war er nun auch Slytherin!

„Um halb neun.“, meinte Draco kurz angebunden und verschwand.

„Draco..“, seufzte Harry, legte das Buch weg und starrte auf die Türe, die soeben ins Schloss gefallen war.

„Was zum Henker ist los mit dir?“, murmelte er leise. Er vermisste den echten Draco, der, der ihn im Arm gehalten hatte. Als Draco dann am Spielfeld war, peitschte er seine Spieler an, verlange vieles von ihnen ab.

„Verflucht! Wo ist Potter! Es ist schon neun Uhr! Um halb zehn fängt das Spiel an!“, keifte Draco los, Blaise saß am Besen und studierte den sehr wütenden Draco.

„Hol ihn doch ab?“, zuckte er mit den Schultern, Draco knurrte.

„Verfluchter Potter.“, zischte er leise, sauste mit dem Besen davon.

„Da ist wohl jemand eifersüchtig?“, kicherte Pansy nun, als sie neben Blaise in der Luft zum Stehen kam, Blaise grinste.

„Und wie er das ist! Er will nicht, dass Harry sich auszieht. Ich bin gespannt, wie viel Kleidung Harry verlieren muss, bis Draco dann einschreitet.“, stimmte Blaise ihr zu, Pansy seufzte.

„Ob das so eine gute Idee war? Ich meine, heute ist es Gott sei Dank warm… aber auch ich wäre eifersüchtig, wenn der Junge meiner Träume sich vor anderen ausziehen würde.“

„Doch, die Idee ist brillant. Hart, aber brillant. Nur so springt Draco endlich über seinen Schatten.“, grinste Blaise, Pansy sah ihm nach, als dieser in den Sturzflug ging.

„Wenn du mal Recht hast.“, seufzte sie leise und beobachtete weiterhin das Training.

°;°;°;°;°;°;°

Draco flog immer schneller, machte er sich doch irgendwie Sorgen um Harry. Ob ihm etwas passiert war? Natürlich kam er gerne zu spät, aber SO spät? Draco flog zu ihrem Fenster, welches ebenerdig war. Kurz schwebte er vor dem Fenster, starrte ins Innere. Harry stand selenruhig im Zimmer und suchte gerade seine Sachen zusammen und studierte, ob sie ihm auch passen würden. Dracos Mund ging auf, stand Harry nur in der Boxer dort.

Draco drehte sich auf seinem Besen, pochte mit dem Hinterteil an der Scheibe an und wartete, bis Harry sich bequemte aufzumachen. Und tatsächlich – Harry zuckte zusammen und öffnete sofort das Fenster. Draco presste sich auf den Besen, flog hindurch und stieg ziemlich wütend ab.

„Wo bleibst du denn, Potter!“, schnarrte er wütend, Harry sah auf seine Uhr.

„Es hat 9 Uhr geheißen.“, zuckte er mit den Schultern, Draco knurrte und schritt näher.

„Ich sagte HALB neun!“, rief er aus, Harry riss die Augen auf.

„Nein, du hast 9 Uhr gesagt.“, beharrte er stur, Draco schritt mit aufgeblähten Nasenflügeln näher.

„Ich sagte HALB 9, verstanden? Nur weil du mir nicht zuhörst, heißt es noch lange nicht, dass ich das Spiel verpassen will.“, knurrte er los und stand ziemlich dicht vor Harry. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass sich ihre Nasen beinahe berührten, sie sich funkelnd ansahen. Draco schluckte hart, da ihm jetzt erst wieder in den Sinn kam, dass Harry ja nur in Boxer dastand. Beide schienen wie hypnotisiert zu sein, sahen sich einfach nur stumm an.

Harry versank in seinen Augen, während Dracos Mund immer näher kam. Harry fing zu keuchen an, als Draco ihn noch immer fest in die Augen sah, seine Lippen endlich die von Harry berührten. Keiner sagte ein Wort, sie starrten sich noch immer an. Ihre Lippen fanden sich mit geöffneten Augen immer wieder, saugten sanft und beinahe nicht glaubend aneinander. Harry keuchte immer abgehackter, ebenso Draco. Seine Hände schnellten nach vorne, zogen den Blonden hart zu sich, bis ihre Becken aufeinander trafen. Draco stöhnte leise auf, setzte weiterhin seine Kusspolster zart auf die von Harry. Abwechselnd saugten sie daran, sahen sich noch immer in die Augen.

Erst, als Harry seine Zunge einsetzte, leicht über Dracos Lippen fuhr, blinzelte der Blonde, löste sich aus Harrys Umarmung und machte einen Schritt zurück.

„Du solltest dich beeilen, ja?“, krächzte er mit einer Beule in der Hose, setzte sich auf seinen Besen und flog durchs Fenster hinaus.

„J..jaaa..äähh..n-nicht neun Uhr? Ha – halb neun?“, stotterte Harry zitternd, wurde sich seiner schmerzenden Beule bewusst.

„Oh Himmel, bist du heiß. Ich will dich aber jetzt küssen, verdammt.“, knurrte er nur, blickte an sich hinab und seufzte.

„Toll, mit Beule zum Spiel, passt doch hervorragend. Na warte.“, knurrte Harry, zog sich rasch an und flitzte mit seinem Besen ebenso aus dem Fenster. Er beherrschte noch immer die Stablose Magie und mit einem Wink war das Fenster geschlossen. Da Harry nicht viel üben musste, war es nicht so schlimm, erst später zu erscheinen. Begeistert sah er zu wie Draco sie alle antrieb und wie perfekt sie schon miteinander harmonierten. Doch Harry musste immer wieder an den Kuss denken, der seine Gedankenwelt vollkommen zum Einsturz brachte. Wenn sie heute gewannen, was sprang dann für ihn heraus?

Langsam füllte sich das Quidditchstadion, ein laues Lüftchen ging. Harry war mehr als nervös und blickte zu Blaise, der zum Sprecher flog um ihm einiges mitzuteilen. Wieso hatte er sich nur darauf eingelassen? Doch dann kam ihm in den Sinn, dass Draco sich zurückgezogen hatte, als der Kuss endlich tiefer gehen sollte – na warte.. Ein teuflisches Lächeln umspielte seine Lippen, ehe er zu den anderen flog, die am Boden warteten.

„Meine lieben Quidditchfreunde! Das erste Spiel der zweiten Saison beginnt! Wir können froh sein, dass das Wetter mitspielt, denn ein Spieler der Slytherins teilte mir mit, dass wir einen Bonus zu erwarten hätten! Sollte Slytherin ein Tor schießen, wird Harry Potter eine kleine Show veranstalten! Ich hoffe, die Lehrer werden nichts dagegen haben! ….“

„Welche Show denn?“, fragte Seamus Dean, die beiden spielten ebenso in der Mannschaft.

„Scheiß auf die Show, Hauptsache Potter wird erledigt.“, giftete Ron nun, während die anderen Gryffindors stöhnten. Madam Houch, im letzten Jahr ihrer Karriere, stellte sich am Rasen auf und deuteten den beiden Teamkaptains an, sich die Hände zu reichen.

„Ich verlange ein faires Spiel! Ich will kein Foul sehen, ist das klar? Das Spiel kann beginnen!“, rief sie aus und ließ die Bälle frei. Das Station tobte und die Plätze waren bis auf den letzten gefüllt. Harry konzentrierte sich auf den Schnatz und hoffte, diesen bald zu finden. Er war ein wenig verwundert, weil Seamus Finnigan anscheinend von Ron zum neuen Sucher auserkoren worden war, doch darum machte er sich nun keine Gedanken. Viel wichtiger war das Spiel. Harry konnte nicht glauben, dass sie Slytherins so Gas gaben, sich wirklich abmühten.

Dann kam der erste Treffer, Draco war nicht unbeteiligt daran.

„Harry!“, rief ihm Blaise zu, Harry rollte mit den Augen. Fast die gesamte Schule starrte zu ihm, als Harry nun seine Schuhe abstreifte und sie auf den Boden fallen ließ. Mit einem kurzen Blick erkannte er Snape, der den Kopf schüttelte und sich anscheinend für sie genierte. Die Gryffindors waren leicht erstaunt, doch wussten sie noch nicht, was Harry vorhatte.

Allerdings ging die Rechnung von Harry perfekt auf, denn Slytherin punktete immer öfters, im Gegensatz zu Gryffindor. So musste Harry seinen Umhang abgeben, während seine Kameraden darauf achteten, dass Harry nicht von einem Klatscher getroffen wurde. So wie es schien, saß Harry nur noch mit der Quiddichhose auf dem Besen, machte alle damit verrückt. Mädchen verdrehten ihren Kopf, feuerten auf einmal Slytherin an, egal zu welchem Haus sie gehörten. Gejohle erklang – ein knurrender Draco beobachtete einen leicht frierenden Harry Potter.  

Der Sprecher überschlug sich fast vor Begeisterung, feuerte Harry an und als das nächste Tor erzielt war, wurde Draco blass. Harry machte sich nicht die Mühe die Hand anzulegen, sondern angelte einfach seinen Zauberstab und hexte die Hose weg. Nun saß er nur noch in Boxershorts auf dem Besen, Draco schluckte hart. Am liebsten wäre er zu Harry hingeflogen und hätte ihn in seinen Umhang eingewickelt. Er mochte es nicht, dass die anderen SEINEN HARRY so sahen!

Die Menge tobte und schrie, Dumbledore kicherte immer wieder. Ja, so waren die Slytherins bei der Sache, die Gryffindors nicht. Sie waren durch Harrys sexy Körper ziemlich abgelenkt, so auch Ron, der sich aber eher ärgerte und nochmals ein Tor zuließ. Stille kehrte ein, Dracos Herz schlug hart in der Brust.

„STOPP!“, rief er aus, zischte zu Harry, als dieser schon die Boxer loswerden wollte.

„Die Show ist vorbei! Mann, wir sind zum spielen hier, nicht zum strippen!“, brüllte er los, zischte auf Harry zu.

„Da ist wohl einer nicht derselben Meinung wie wir? Wieso will Malfoy wohl nicht, dass Potter ganz nackt fliegt? Schade, alle hätten es so gerne gesehen!“, rief der Sprecher nun aus, Draco wendete sofort. Er griff sich den Schläger eines unmittelbaren Spielers, feuerte den Ball direkt auf den Sprecher ab, der sich nun duckte und dem Anschlag knapp entkommen konnte.

„Werte Zuseher. Das war eindeutig ein Anschlag auf mich – dem armen Sprecher! Und – huch! Wieder daneben! Anscheinend sollten wir Mister Malfoy nicht ärgern!“, belustigte er sich, ging jedoch abermals in Deckung. Die Menge seufzte enttäuscht, die Gryffindors kicherte und Ron war froh, dass das Spiel endlich wieder weiter ging. Der Sprecher kommentierte das Spiel weiter, wobei die Slytherins weiterhin verbissen spielten und Pansy, sowie Blaise ihr Bestes gaben. Sie spielten perfekt zusammen, während Draco neben Harry schwebte und ihn leise zur Sau machte.

„Potter! Wie kannst du es wagen! Unser Ruf steht auf dem Spiel!“, zischte er leise und sehr wütend, Harry blähte seine Nasenflügel auf.

„Was geht dich das an! Slytherin hat bisher noch nie so gut gespielt wie jetzt! Ich ruiniere das Spiel nicht, ich mache es interessanter! Du bist ein Spielverderber! Wieso konntest du nicht warten, bis ich mich selber lächerlich gemacht habe!“, zischte er zurück, Dracos Augen sprühten vor Wut.

„Weil ich mir das nicht mehr mit ansehe! Du hast dich gefälligst nicht vor anderen auszuziehen, das schickt sich nicht für unser Haus!“, keifte er weiter, zückte seinen Stab und mit einem Schlenker war Harry wieder komplett angezogen. Die Menge stöhnte enttäuscht, aber das juckte Malfoy nicht.

„So hässlich bin ich auch nicht!“, maulte Harry wütend, Draco schnaubte.

„Das hat niemand gesagt, aber es gehört nicht zu einem Spiel, verdammt! Wir wollen es gewinnen und nicht für den Sieg strippen. Mach endlich deinen Job, Potter, oder du wirst nicht mehr als Sucher spielen! Ich habe hier das Sagen, verstanden!“, brülle er nun los, Harry war mehr als wütend.

„Du kannst nur befehlen, wie, Malfoy? Was hast du schon vieles für mich getan, WAS!“, schrie Harry ihn an, Draco wurde knallrot im Gesicht – aber vor unterdrückter Wut.

„Was ich für dich schon getan habe?“, knurrte er leise und kam nun näher. Zitternd vor Wut starrte er Harry in die Augen.

„Denk an den Brief, der dich zu Weihnachten ereilt hat. Als du im Korridor warst, Pansy dich tröstete, hatte ich euch beobachtet! Ich war derjenige, der bei Dumbledore war, weil ich dich zu uns holen wollte! Ich wollte auf dich aufpassen! Ich war derjenige, der all diese Briefe geschrieben hat! Und du glaubst, ich tu nichts für dich? Ich habe dir mein Zimmer überlassen, weil ich es so wollte! Ich wollte dich nicht in einem anderen Zimmer wissen und habe von mir aus Snape gebeten dies zu erlauben! Und jetzt sag mir noch einmal, dass ich nichts für dich tue“, hauchte er so leise und gefährlich, dass Harry weiß im Gesicht wurde.

„Aber wieso? Wieso hast du das alles für mich getan, Draco?“, flüsterte er leise und gerührt, Dracos Miene schien nicht mehr so hasserfüllt zu sein.

„Weil du ein Idiot bist, Potter.“, zischte er noch immer wütend, drehte ab und widmete sich dem Spiel. Harrys Kopf schwirrte, doch musste er sich nun ablenken. Also konzentrierte er sich auf den Schnatz und zischte los, als er ihn sah. Seamus witterte die Chance und folgte ihm sogleich.

„Harry, er gehört mir!“, rief er aus, als er auf gleicher Länge mit ihm war. Doch Harry hörte nicht auf ihn, ging in den Sturzflug und preschte mit wehendem Umhang voran. Seamus hatte Mühe mitzuhalten, da Harry hinter den Tribünen eintauchte, zwischen den Querstreben hindurch fegte und Seamus somit abhängen wollte. Zeitweise gelang es ihm auch, doch Seamus holte schnell auf. Als Harry wieder zum Vorschein kam, johlte die Menge und Harry gab noch mehr Gas. Draco sah ihm kurz zu.

„Gib Gas, Harry, na mach schon“, feuerte er ihn leise an und versuchte so oft wie nur möglich Tore zu erzielen. Das Spiel dauerte schon über eine Stunde an und die Schüler wurden langsam kraftloser. Harry preschte mit seinem Besen nach oben, Seamus war ihm dicht auf den Fersen. Gegen den Flugwind streckte er seine Hand aus, kniff die Augen zusammen. Bald, bald würde er ihn haben!

Er überlegte nicht lange, machte sich sprungbereit und stieß sich vom Besen ab, als der Schnatz direkt vor seiner Hand war. Als er den kleinen Ball fühlte, war er glücklich – zum ersten Mal so glücklich. Im selben Moment sah Ron seine Chance schwinden, schnappte sich einen Schläger und feuerte einen Klatscher auf Harry ab.

Draco, der dies zu spät sah, konnte Harry nicht mehr warnen – denn dieser „hing“ gerade in der Luft. Seamus sah den Klatscher auf sie beide zukommen, wich gerade noch aus, doch konnte er Harry nicht mehr warnen.

„PASS AUF, HARRY!“, kreischte Draco los, doch dann war es zu spät. Der Klatscher traf genau Harrys Brust, er schleuderte ihn direkt aus der Flugbahn und beförderte ihn Richtung Boden. Die Menge schrie, sprintete vom Platz hoch, Draco zückte seinen Zauberstab und zielte damit auf Harry.

Nicht nur er wollte Harrys Fall stoppen, auch Hermine, Snape und Dumbledore. Zwar wurde Harry langsamer, doch raste er noch immer auf die Erde zu und kam dennoch mit einer gnadenlosen Gewalt am Boden an.

„HAAARRYYY!“, kreischte Draco los, ihm war egal, ob sie gewonnen hatten oder nicht. Selbst der Sprecher verkündete nur flüsternd das Ergebnis, sprach aber sofort nur noch von Harry. Slytherin hatte gewonnen, aber das war derweil unwichtig. Regungslos lag Harry am Boden, die Augen hatte er geschlossen. Draco sprang von seinem Besen, eilte zu Harry und ließ sich neben ihn auf den Boden fallen.

„Harry..nein..Harry, bitte.“, wisperte er leise, streckte seine Hand aus. Der Schwarzhaarige drehte seinen Kopf, hustete und streckte zitternd seine Hand aus. Ein Schwall Blut lief aus seinem Mund, die Augen wirkten abwesend. Er wollte etwas sagen, streichelte Dracos Wange liebevoll und sank in eine tiefe Bewusstlosigkeit. Seine Hand klatschte zu Boden, Draco sprang in die Höhe.

„WEASLEY!!!!“, donnerte er los, welcher selbst am Boden landete und fies grinste.

„Hast du ein Problem, Malfoy?“, knurrte er leise, noch immer voller Hass, Draco stapfte wütend auf ihn zu. Die Lehrer, sowie Dumbledore waren bereits auf den Weg zu Harry, Poppy war bereits informiert. Draco hatte nicht vor seinen Zauberstab zu verwenden, sondern schleuderte seine Faust in Weasleys Gesicht, so dass dieser Blut spuckte. Rons Kopf schleuderte mit wehenden Haaren zur Seite, krachend kam er am Boden auf. Draco stürzte sich auf ihn, schlug immer wieder auf ihn ein.

„WENN HARRY WEGEN DIR STIRBT, BRINGE ICH DICH UM!!!! UND ZWAR LANGSAM UND GENÜSSLICH!!! DU VERFLUCHTER ABSCHAUM BIST JA NUR EIFERSÜCHTIG! ICH VERFLUCHTE DICH – VERFLUCHE DICH! WENN ER STIBT BIST DU DRAN, DAS SCHWÖRE ICH BEIM GRAB MEINER FAMILIE!!! WEGEN HARRY WÜRDE ICH SOGAR NACH ASKABAN GEHEN, DOCH WÜRDE ICH NICHT DAVOR ZURÜCKSCHRECKEN DIR DIE GEDÄRME AUS DEM LEIB ZU REISSEN!“, tobte er von Sinnen, Hysterie lag in seinem Blick.

Ron wehrte sich nur halbherzig, wurde weiß im Gesicht und steckte einen jeden Fausthieb ohne Kommentar ein. So weit hatte er nicht nachgedacht. Er wollte Harry nur leiden sehen, konnte seinen Hass und seine Eifersucht einfach nicht unterdrücken. Doch die wilde Sorge in Malfoys Augen machte ihm Angst, panische Angst. Ja, er wusste, Malfoy war nun Harrys bester Freund – und wie er das war.

„Draco! Beruhige dich! Komm schon, Kumpel, komm schon. Harry braucht dich jetzt. Komm, Dray, alles wird gut.“, redete Blaise auf ihn ein, zerrte ihn von Ron hinunter und versuchte den wild um sich schlagenden Malfoy zu beruhigen. Die Menge war still, beobachtete den verzweifelten Draco eingehend. Noch nie hatten sie ihn so gesehen, musste er viel für Harry empfinden. Draco senkte erschöpft den Kopf, nickte nur und ließ sich von Blaise, Pansy und Theodore abführen.

Mc Gonagall schimpfte Ron aus, zog Gryffindor verflucht viele Punkte ab und verdonnerte Ron für den Rest des Schuljahres zu Strafarbeiten. Denn Harry war von weit oben auf die Erde gestürzt und nur wenn er Glück hätte, würde er überleben. Draco riss sich von Blaise los, schnappte sich seinen Besen und zischte Richtung Schloss. Dort bog er in die Gänge ein, wirbelte durch sie hindurch, nahm die Ecken ziemlich scharf und steuerte auf den Krankenflügel zu. Er bemerkte nicht, dass die anderen Spieler ihm folgten, ihm dicht auf den Fersen waren.

Draco kam beinahe um vor Sorge, empfand er doch so viel für den damaligen Gryffindor! Den Besen in die Ecke gepfeffert, stieß er die Türen zur Krankenstation auf und sah zu, wie Poppy Harry gerade auf das Bett schweben ließ. Snape war bei ihr, reichte ihr sämtliche Zaubertränke. Zwei angespannte Gesichter bearbeiteten und untersuchten Harry, versuchten die inneren Blutungen zu stoppen. Draco nahm einfach unaufgefordert Platz, zitterte am gesamten Leib und starrte immer wieder in Harrys blasses Gesicht. Er bemerkte nicht, wie sich die Station füllte, auch Ron mit Anhang hereinkam und ziemlich demoliert aussah. Er musste warten, weil Harry nun einmal wichtiger war. Snape überreichte Dumbledore den Trank für Ron, der ihn natürlich weiterreichte. Doch sein Gesichtsausdruck sprach Bände, was Ron ziemlich schuldbewusst zu Boden blicken ließ.

Keiner sagte ein Wort, mindestens eine halbe Stunde lang. In dieser Zeit sprach Poppy viele Sprüche auf Harry aus, flößte ihm Tränke ein und heilte, was nur ging. Erschöpft sank sie in den Stuhl, fing zu keuchen an.

„Und?“ vernahm sie die schwache Stimme von Hermine, die sorgenvoll ihren Umhang knetete und nicht von Harrys Bett weichen wollte. Auch Pansy stand bei ihr, war ihr Hermine vollkommen egal. Einzig und alleine Harry war wichtig.

„Ich bin zuversichtlich, dass Harry Potter es schaffen wird. Die inneren Blutungen wurden gestoppt, Rippen geheilt. Wir können nur abwarten. Den Rest muss sein Körper von alleine schaffen. Ich würde sagen, Mister Potter ist ein harter Brocken, er ist über den Berg und wird es schaffen.“, seufzte sie erleichtert, was einen Jubelschrei der Anwesenden ausstoßen ließ. Nur Draco wirkte noch immer besorgt, bemerkte nicht, dass Ron bereits verarztet wurde und vor allem weg geschickt wurde. Das Zimmer leerte sich innerhalb der nächsten Stunde, nur Draco und Dumbledore, sowie Snape und Poppy blieben.

„Mister Malfoy? Wollen Sie bleiben?“, fragte Dumbledore leise, Draco nickte. Snape wollte etwas sagen, doch Dumbledore schüttelte belustigt den Kopf.

„Er ist verliebt.“, hauchte er Snape zu, der nun die Augen wollte.

„Ich verstehe.“, brummte er und nickte Dumbledore zu. Leise verschwand er mit Poppy, die sich auf jeden Fall zurückziehen wollte. Draco spürte Dumbledores Hand auf der Schulter, der sich nun neben ihn auf einen Stuhl setzte und seufzte.

„Sie lieben ihn, nicht wahr?“, flüsterte er leise, Draco nickte.

„Ja, das tue ich.“, antwortete er artig, starrte noch immer Harry an.

„Sie haben in allen Angelegenheiten richtig gehandelt. Ich schätze so ein Verhalten sehr. Zwar war es nicht so ganz korrekt Mister Weasley zu verhauen, doch sah ich großzügig weg, als dies passierte. Sie werden von mir keine Strafe, auch keinen Punkteabzug bekommen, Draco. Bleiben Sie bei ihm und sagen Sie mir Bescheid, wenn sich Harrys Zustand ändert, einverstanden?“, fragte er freundlich, Draco nickte abermals.

„Ja, Sir.“, kam es leise, Dumbledore erhob sich mühsam.

„Auf Wiedersehen, Draco. Keine Sorge, Harry wird wieder gesund.“, murmelte er leise, tätschelte Dracos Schulter und verschwand. Als er hinaus schritt, warteten alle Spieler von Slytherin, Hermine und Neville darauf, Harry nochmals kurz zu sehen.

„Hermine? Sie auch? Und Mister Longbottom? Anscheinend gibt es doch Schüler in Gryffindor, die sich ihre Schuld eingestehen und nicht aufgeben.“, zwinkerte er ihnen zu, Hermine und Neville wurden rot im Gesicht.

„Ja, Sir.“, sagten beide artig, warteten ab.

„Dürfen wir jetzt zu Harry gehen? Nur kurz.“, wisperte Pansy leise, Dumbledore nickte.

„Ja, aber wirklich nur kurz. Mister Malfoy bleibt bei ihm.“, nickte er ihnen zu und verabschiedete sich. Als die Schüler eintrafen, blieben sie stehen und seufzten leise. Draco war aufgestanden, hatte sich über Harry gebeugt und streichelte liebevoll sein Haar, flüsterte immer wieder liebliche Worte. Dann verringerte er den Abstand, küsste Harry sanft auf die Lippen und kuschelte sich zu ihm.

„Du wirst wieder gesund, Potter. Wieso musst du Idiot auch springen und dich abschießen lassen? Wenn ich nicht auf dich aufpassen würde, wärst du schon längst Mus.“, wimmerte er leise und kuschelte sich näher zu Harry.

„Dray?“, wisperte Pansy, legte eine Hand auf seine Schulter, Draco zischte hoch und starrte allesamt an.

„Was..“, fing er an, wurde leicht rot im Gesicht.

„Das ist schon okay. Ihr beide seid ein sehr süßes Paar.“, zwinkerte sie ihm zu, Dracos Wangen glühten.

„Findest du? Ich meine, ich weiß nicht ob Potter…“

„Er liebt dich, das sieht ein Blinder.“, mischte sich Hermine nun ein, Draco starrte sie an. Er wusste nicht, ob er sie beleidigen sollte, oder nicht. Doch als er ihren Blick sah, hielt er still.

„Wie kommst du denn darauf, Granger.“, knurrte er leise, doch hoffte er, dass sie Recht hatte.

„Nun ja, Harry betrachtete dich immer mit einem verträumten Blick, wenn du nicht hinsiehst. Er strahlt geradezu und hängt an deinen Lippen, wenn du etwas erzählst. Glaube mir, es hat ihn voll erwischt. So glücklich habe ich ihn noch nie gesehen. Wenn das nicht Liebe ist, weiß ich auch nicht. Ich kann behaupten, dass ich ihn schon sehr lange kenne. Ich schäme mich für mein Verhalten, Neville hier ebenso. Wir haben einen großen Fehler gemacht, der nicht wieder gut zu machen ist. Aber wir lieben ihn als Freund sehr und mir ist es scheiß egal ob er schwul ist oder nicht. Ich will nur das er glücklich ist und so wie er dich anhimmelt, ist er es.“, wisperte sie leise, Neville nickte zustimmend.

„Hoffentlich hast du Recht.“, flüsterte Draco niedergeschlagen und nahm wieder Platz. Die Freunde von Harry blieben noch einige Minuten, ehe Hermine ein Machtwort sprach und meinte, die beiden Turteltauben alleine zu lassen. Dracos Wangen brannten wieder, leise seufzte Hermine.

„Die beiden sind doch wirklich süß zusammen, oder?“, fragte sie Neville, Pansy schritt hinter ihr her. Neville murmelte zustimmend, Pansy mischte sich ein.

„Ja, ein sehr schönes Paar! So süß!“, quietschte sie, Hermine drehte sich lächelnd zu ihr herum.

„Glaubst du, dass sie endlich zusammenkommen?“, fragte sie hoffnungsvoll, Pansy grinste.

„Und ob…“ Mit diesen Worten verließen sie alle den Krankenflügel, Blaise kuschelte sich an Theo. Ihm wurde umso mehr bewusst, wie sehr er seinen Theo liebte und flüsterte es ihm ständig ins Ohr. Und in dieser kommenden Nacht würde er es ihm auch körperlich zeigen, lustvoll und immer wieder.

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Draco seufzte leise und saß beinahe noch immer stocksteif am Sessel, während Harry noch immer starr im Bett lag. Sein Brustkorb hob und senkte sich unregelmäßig, was Draco doch Sorgen machte. Zwar hatte die Medihexe sehr gute Arbeit geleistet, doch wusste sie als Hexe der weißen Magie nicht alle Sprüche. Draco vergewisserte sich, dass er mit Harry alleine war, ehe er seinen Zauberstab zückte und nervös auf seinem Sessel hin und her rutschte.

Als er den ersten Spruch sagte, lag Harry mit nacktem Oberkörper vor ihm. Draco sog scharf die Luft ein, seine Kehle wurde eng. Harrys Körperbau war für ihn die Folter pur. Zittrig richtete er seinen Stab über Harrys Rippen, betrachtete die dunklen Blutergüsse auf seiner Brust und konzentrierte sich. Langsam stand er auf, atmete tief durch und sprach den nächsten Spruch.

Grünes Licht hüllte Harrys Oberkörper ein, die Flecken verschwanden, der Brustkorb hob und senkte sich befreit. Draco brach erschöpft auf seinem Stuhl zusammen, war es das erste Mal, dass er sich solche Mühe gegeben hatte. Sein Vater hatte damals oft den Spruch aufgesagt – wenigstens etwas, was Draco von seinem in Askaban sitzenden Erzeuger sinnvoll gelernt hatte.

Betäubt schwank er am Stuhl hin und her, seine Augenlider flatterten.

„Harry..“, brachte er mühsam hervor, ehe er seine Hände auf die Matratze legte, seinen Kopf darauf bettete und sofort einschlief. Während Draco sich im Schlaf erholte, sah Poppy nochmals nach ihnen, lächelte zufrieden und wunderte sich, wieso Harrys blaue Flecken schon verheilt waren. Sie hatte sehr wohl die leise Ahnung, dass dies Malfoys Werk war, doch sagte sie kein Wort. Liebevoll zog sie die Vorhänge um das Bett, schloss die Eingangstüren zur Station und machte sich auf den Weg zu Dumbledore.

~ ~ ~

Unglaublicher Schmerz zog sich langsam durch seinen Körper, als Harry langsam aber sicher aufwachte. Sein Blick war verschwommen, da seine Brille anscheinend am Nachtkästchen lag. Mit einer weiteren Schmerzwelle verzog er sein Gesicht, fühlte allerdings neue Kraft in sich aufwallen. Diese Macht wurde immer stärker, schickte einen weiteren Heilungsprozess durch seinen Körper. Beinahe hätte Harry gelächelt, da er sich selten so stark und gut gefühlt hatte.

In einem Bruchteil einer Minute erkannte er, dass sein Oberkörper vollkommen heil war, ebenso seine anderen Gliedmaßen. Doch dann erblickte er den blonden Schopf, sein Herz sprang geradezu in seiner Brust. Der Blonde sah recht erschöpft und unglaublich friedlich aus. Hatte er ihn geheilt? Oder war es doch Poppy gewesen? Egal, er war geheilt! Liebevoll belächelte er den schönen Blonden, langsam hob er die Hand. Wie schön doch stablose Magie sein konnte, wenn er mittels dieser Draco hoch schweben ließ, zur Seite rückte und den anderen Slytherin neben sich legte. Fürsorglich dreckte Harry sie beide zu, legte einen Arm um den Blonden, zog ihn näher zu sich und schlief mit einem seligen Lächeln ein.

Als Draco gegen Mittag erwachte, fühlte er neben sich einen warmen Körper und kuschelte sich instinktiv näher zu ihm. Erst dann drangen die Ereignisse in sein Gehirn, langsam schlug er die Augen auf. Etwas verwirrt betrachtete er das selig schlummernde Gesicht neben dem seinen, musterte sämtliche Gesichtszüge und seufzte zufrieden. Als Harry jedoch ein wenig murrte, sich bewegte, saß der Blonde aufrecht im Bett und fragte sich, wie er dahin gekommen war.

„Harry? Warst du das?“, flüsterte er leise mit glitzernden Augen, ein schiefes Lächeln legte sich auf seine Lippen. Langsam sank er wieder zurück ins Kissen, robbte nun näher und drängte sich geradezu an Harrys Traumkörper. Harrys Hals lag wundervoll frei, Draco leckte sich leise stöhnend die Lippen. Sein Herzschlag wurde immer wilder, während er den Kopf senkte und die Augen schloss. Hauchzart legte er seine Lippen auf den Hals von Harry, fing zärtlich daran zu knabbern an. Seine Zunge schnellte hervor, liebkoste gierig die heiße Haut seines Geliebten.

Er konnte sich einfach nicht mehr zurückhalten, saugte sich fest und legte sich vorsichtig auf seinen schwarzhaarigen Freund drauf. Er merkte, wie Harrys Beine auseinander fielen, er dazwischen Platz fand und somit seinen harten Schritt an die Mitte seines Geliebten pressen konnte. Stöhnend wanderten seine Lippen Richtung Harrys Gesicht, küssten sich weiter, bis er endlich Harrys Kusspolster unter den seinen fühlen konnte.

Draco befand sich im Rausch, hauchte immer wieder sanfte Küsste auf Harrys Mund, wurde nun ein wenig stürmischer und saugte sich an Harrys Lippen fest. Dracos Zunge kam tastend hervor, leckte genüsslich darüber und presste seine Lippen fest auf die von Harry. Langsam und quälend drückte er sein Becken an das von Harry, wo er ebenso eine wachsende Härte spüren konnte. Mit kreisenden Bewegungen drängte er sich immer dichter, rieb sein hartes Glied an Harrys Schritt und stöhnte leise vor sich hin.

Draco keuchte und zuckte leicht zusammen, als er Arme um sich spürte, die ihn noch näher an Harry pressten. Seine Augen flogen auf, brannten sich in smaragdgrüne. Er liebte diese Augen, liebte diesen schönen, jungen Mann. Keiner von beiden sprach ein Wort, sie verstanden sich auch ohne. Draco stöhnte tief auf, als Harrys Hände leidenschaftlich wanderten, diese sich um Dracos Po legten und zudrückten. Ihre harten Glieder rieben aneinander, Münder fanden sich und küssten sich hungrig.

Draco hätte verrückt werden können, als er Harrys sagenhaftes und dunkles Stöhnen hörte, fühlte, wie er seinen Mund aufmachte und Draco seine Zunge langsam hindurch schieben konnte. Beide keuchten, als sich ihre Zungenspitzen berührten, diese Berührung Stromstöße durch ihre Körper jagten. Dracos Stöhnen wurde immer lauter, seine Bewegungen immer schneller. Er hörte Harry unter sich keuchen, fühlte, wie er sich gegen ihn drängte. Harrys Zunge wurde immer stürmischer, ihr Kuss verbrannte sie geradezu.

Berauscht glitt Dracos Zunge immer tiefer, er verkeilte seine Hände in Harrys dichtem Haar, stöhnte tief auf. Beide Münder pressten sich aneinander, Zungen verschlangen sich, Hände streichelten fordernd über den Körper des anderen. Draco hatte beinahe keine Beherrschung mehr vorzubringen, löste sich aus dem Kuss und keuchte Harry erregt ins Gesicht.

„Harry“, kam es abgehakt, sein Mund flog nochmals auf die feuchten Lippen seines heiß geliebten Freundes. Harry stöhnte laut auf, während Dracos Bewegungen ihn wahnsinnig werden ließen. Er konnte erahnen, was für ein prachtvolles Exemplar sich in der Hose des Blonden befand – wollte unbedingt mehr. So drängte er sich näher zu ihm, keuchte in den vernichtenden Kuss, der immer hungriger wurde. Dracos Lippen rissen sich abermals los, blonde Haarsträhnen hingen ihm ins Gesicht. Für Harry war dieser Anblick einfach nur wunderschön. Er liebte diesen blonden Jungen über alles.

„Ich will mit dir zusammen sein.“, keuchte Draco abgehakt, Harry strahlte.

„Ich auch mit dir…habe es mir so sehr gewünscht.“, hauchte Harry glücklich.

Ein Zittern lief durch seinen Körper, als Dracos heißer Mund Harrys Hals verbrannte, dessen Zunge Feuerspuren setzte und ihn verrückt werden ließ. Harry bäumte sich auf, seine Hände zogen ungeduldig an Dracos Haaren. Harrys Mund stand offen, ein ersticktes Keuchen entkam seiner Kehle. Draco saugte sich an seinem Hals fest, biss sanft zu und leckte entschuldigend darüber.

„D-Draco.. ich.. bin.. nicht.. geduscht..“, wimmerte er, Draco lachte sexy an Harrys Hals und küsste sich weiter nach unten.

„Du schmeckst aber vorzüglich. Du bist einfach die Sünde pur, Harry. Ich kann nicht anders. Halte mich auf, oder du wirst jetzt hemmungslos von mir vernascht.“, raunte er an Harrys Ohr, hörte als Quittung ein sagenhaftes und dunkles Stöhnen.

„Ohh jaaaa.“, zischte er durch die Zähne, stieß mit seinem Becken an Dracos, der ebenso tief aufstöhnen musste und kurzzeitig seinen Kopf in den Nacken warf.

„Hm, Harry..“, versuchte er sich zu beherrschen, ehe er seine Hand in Harrys Schopf vergrub, leidenschaftlich daran riss und Harrys Hals auf den Präsentierteller legte. Heiße Lippen saugten sich an Harrys Halsschlagader fest, wanderten stöhnend und saugend weiter – Harry verlor alle seine Sinne. Er stöhnte unentwegt, sein Glied pochte hart und schmerzhaft in der Hose.

„Ich will dich..“, stöhnte Harry heiser, Dracos Männlichkeit zuckte in seiner Hose, ein Zittern durchlief seinen Körper.

„Oh Merlin! Harry… wie sehr habe ich mir das gewünscht.“, brachte er unter Küssen hervor, sein Mund war bereits an Harrys harten Knospen angekommen. Zähne zogen sanft daran, Lippen saugten sich fest und die Zunge umkreiste die harten Warzen immer und immer wieder. Harry schrie leise auf, bäumte seinen Oberkörper durch und presste seine Augen zusammen. Ja, er zitterte am ganzen Körper, verbrannte unter Dracos sagenhaften Küssen.

„Ich.. mache ich das richtig? Habe es noch nie getan.. Theorie aus Büchern..“, wurden Dracos Worte durch seine Küsse verschluckt. Harry stöhnte laut auf, verdrehte beinahe seine Augen und hob mühsam seine Hand. Leise murmelte er einige Worte, so dass sie niemand stören -, geschweige denn hören konnte.  

„Jaaaaaa“, krächzte Harry vor Lust, Draco genoss es sehr. Während seine Lippen noch die Warzen bearbeiteten, streichelten seine Hände über Harrys wild bebenden Brustkorb hinab zur Hose.

„Mach weiter, du machst mich verrückt…“ wisperte Harry vor Erregung, presste seinen Schritt gegen Dracos Hand, die sich nun zart darüber legte. Dracos Kopf schnellte in die Höhe, er legte sich etwas seitlich, um mit seiner Hand besser über Harrys harte Beule fahren zu können.

Funkelnde graue Seen trafen auf smaragdgrüne.

„Magst du das?“, raunte Draco teuflisch grinsend, erhöhte den Druck und rieb Harrys Männlichkeit hart durch den Stoff hindurch. Harry stöhnte tief auf, schmiss seinen Kopf nach hinten und schnappte nach Luft.

„JA!“, stieß er aus, „Mehr!“

Dracos Grinsen wurde noch fieser, als seine Hand geschickt die Hose öffnete, sich fest hinein schob. Harrys Lustschrei war Erregung pur, Draco schloss überwältigt seine Augen.

Dracos Mund flog auf Harrys Bauch, mit der anderen, noch freien Hand schlug er die Bettdecke weg. Kurz unterbrach er seine Tätigkeit, zückte seinen Zauberstab und schwenkte ihn. Harry hisste auf, als er nackt vor Draco lag, dieser lustvoll zu stöhnen anfing.

„Oh, Harry, du.. siehst du scharf aus.“, keuchte er erregt, Blitze schossen bei diesem Anblick durch seinen Körper und ließen seine eigene Hose beinahe platzen. Er wartete nicht einmal Harrys Antwort ab, kniete sich zwischen Harrys Schenkel und schob diese noch ein Stück auseinander. Harry beachtliche Länge war unglaublich, pulsierte dunkelrot und sonderte bereits Lusttropfen ab. Draco keuchte, sein Mund kam Harrys Spitze immer näher.

„Dracoooo“, schluchzte Harry, er zitterte immer stärker. Keuchend sah er zu, wie der Blonde sich über sein Glied beugte, wie seine Zunge hervorkam und langsam jedoch genüsslich über die Spitze leckte. Harrys Sicherungen brannten durch, ein sagenhafter Schrei entkam seiner Kehle. Feuerwellen zischten durch seinen Körper, er hörte ein Surren in seinen Ohren.

„Oh Gott“, stieß er hervor, „Liebling, mach weiter.“

Und das tat Draco dann auch. Nicht wissend, ob das Kommende richtig war, stülpte er seinen Mund über die pralle Eichel und fing leicht zu saugen an. Doch als er den wild zappelnden Harry unter sich spüre, seine Lustschreie hörte, war er sich sicher das Richtige zu tun. Stöhnend saugte er sich fest, öffnete seinen Mund weiter, schob seinen Kopf voran und nahm Harrys hartes Teil saugend in sich auf.

„DRACO! AAH!“, rief Harry aus, er keuchte immer abgehakter. Dracos heißer Mund und die geschickte Zunge machten ihn wahnsinnig! Draco saugte sich währenddessen fest, wurde immer wilder. Dann ließ er ab, leckte langsam über den harten und warmen Schaft und genoss einen jeden Hautkontakt, den er mit seiner Zunge fühlen konnte. Harrys Laute waren lustvoll, spornten Draco immer mehr an. Er wusste, wenn er sich nicht beeilte, würde er in seiner Hose kommen.

„Draco! Nicht..weiter..aaah..machen. Ich.“, japste Harry nach Beherrschung ringend, da er dem Blonden natürlich zusah und immer wieder laut stöhnen musste, wenn seine feuchte Härte wieder zum Vorschein kam. Doch Draco hörte nicht darauf, wurde noch schneller. Harry riss den Mund auf, schmiss seinen Kopf abermals in den Nacken und stieß mit aller Macht immer und immer wieder in Dracos Höllenschlund. Der Blonden ließ es sich gefallen und schluckte brav, als Harry mit einem gigantischen Schrei zum Orgasmus kam, beinahe in die Ohnmacht geschickt wurde.

Keuchend lag Harry am Bett, sein Körper zuckte von den unglaublichen Nachwehen. Die sagenhafte Zunge von Draco ließ ihn aber nicht in Ruhe, leckte einfach weiter – und zwar abwärts. Harry schwebte noch immer im Himmel, stöhnte verzweifelt auf, als er ein Kissen unter seinem Po spürte, warmen Atem, der seine Spalte entlang fuhr.

„Draco…“, seufzte Harry vollkommen weggetreten, spürte er den Blonden und dessen Handlungen so intensiv. Draco hingegen hatte noch immer nicht genug, saugte stöhnend an Harrys Hoden, was dem Schwarzhaarigen natürlich einen weiteren Schrei entlockte. Dracos Zunge spielte mit ihnen, wanderte dann doch den Schacht entlang. Der Blonde drückte Harrys Backen sanft auseinander, glitt mit der Zunge immer tiefer und leckte über Harrys Eingang.

„AH!“, stieß Harry aus, zuckte zusammen.

„Falsch?“, wisperte Draco sogleich, wollte er nicht zu weit gehen. Er wollte die Theorien endlich in die Tat umsetzen, doch Harry nicht überrumpeln. Seine Zweifel wurden zerstreut, als er das verklärte Gesicht von Harry erblickte, dabei keuchte und stöhnte.

„Wehe du hörst auf.“, zischte Harry mit geschlossenen Augenlidern, er japste nach Luft. Draco leckte sich abermals über die Lippen, starrte auf Harrys Mitte und bemerkte, dass Harry abermals erregt war.

„Gerne.“, knurrte er leidenschaftlich und versank mit seinem Kopf zwischen Harrys aufgestellten Beinen. Während Draco seine Zunge sprechen ließ, schwang er abermals seinen Zauberstab und benetzte somit seine Finger. Küssend kam er hoch, fing Harrys geschwollene Lippen ein und tauchte mit seiner Zunge tief in seinen Mund. Harry stöhnte laut auf, spreizte seine Beine umso mehr.

Dracos Herz raste in der Brust, als er den mittleren Finger langsam in Harry drückte, ihn liebevoll versenkte, seine Fingerkuppe krümmte und die Muskulatur stimulierte. Harrys Schrei war gigantisch, welcher vom feurigen Kuss verschluckt wurde. Draco kannte kein Erbarmen, ignorierte den zappelnden und keuchenden Harry, der Sterne vor seinen Augen sah. Dracos Zunge tanzte in Harrys Mund, küsste Harry beinahe bewusstlos, als er den zweiten Finger – jetzt vorsichtiger – in Harry schob, bis zum Anschlag. Er spürte wie Harry sich verspannte, hielt still und konzentrierte sich auf den Kuss. Als Harry wieder ruhiger wurde, setzte Draco seine Finger wieder ein, zog sie heraus und stieß nun zu.

Harry schrie abermals in den Kuss hinein, ließ sich durch Dracos Zunge in eine andere Welt küssen. Er konnte nicht glauben, dass Draco ihn mit seinen absolut göttlichen Fingern so dermaßen befriedigen konnte, er ihm sogar mit seinem Becken entgegenkam. Dracos Stöhnen wurde ebenfalls lauter, da Harry sich perfekt entspannte, er nun den dritten Finger einführen konnte. Seine Hand nahm an Tempo zu, bis Harry sich aus dem Kuss losriss.

„AAAHH DRACO!!! Nimm mich endlich! Ich kann sonst nicht mehr!“, stieß er mit tiefroten Wangen aus, Draco schnappte nach Luft.

„Ja“, krächzte der Blonde weggetreten, da er endlich zum Zuge kommen würde. Ein Schlenker seines Zauberstabes reichte, um nackt zu sein – Harry riss die Augen auf.

„Wow, du siehst so heiß aus.“, keuchte Harry, starrte auf Dracos harten und wippenden Stahl.

„G-Gefalle ich dir?“, fragte er unsicher, Harry nickte wie wild.

„Und wie, Baby, und wie. Ich will dich spüren, jetzt.“, wisperte Harry voller Lust, Dracos Glied wippte abermals, er fing laut zu stöhnen an.

„Endlich“, keucht er und positionierte sich zwischen Harrys Beinen. Beide waren mehr als nervös und sahen sich fest in die Augen, als Draco sanft in ihn glitt und sein Gesicht verzog.

„Verflucht, du bist so heiß. Ich verbrenne.“, zischte er lustvoll, Harry stöhnte tief auf. Er fühlte, wie Dracos hartes Glied immer weiter zustieß, sich bis zum Anschlag versenkte. Beide keuchten und stöhnten, als sie komplett vereint waren. Harrys Hand schnellte nach vorne, schob sich in Dracos zerzaustes Haar und zog das Gesicht des Blonden zu sich. Abermals versanken sie in einen leidenschaftlichen Kuss, während Harrys andere Hand sich in Dracos Po krallte, er ihn männlich und hart zu sich zog.

„Harry…“, schluchzte Draco nach dem Kuss überwältigt, sein Po hob und senkte sich langsam und genüsslich. Draco befand sich im Rausch, wurde immer schneller und stieß mittlerweile hart und fest zu. Harry verzog sein Gesicht, schrie bei einem jeden Stoß auf und bäumte seinen Oberkörper durch.

Als Draco sich jedoch aufrichtete, Harrys Hüften festhielt, bekam sich Harry nicht mehr ein. Durch die veränderte Position traf Draco immer wieder Harrys Lustzentrum und brachte ihn dazu verrückt zu werden.

„Schneller, Draco. Fester!“, rief Harry im Wahn aus, krallte nun beide Hände in Dracos Po und zog ihn hart und männlich zu sich. Doch Draco wollte es genießen, wurde nicht schneller, was Harry zum knurren brachte. Hart zog er Dracos Kopf abermals zu sich, küsste ihn fest und tief und drehte sich am Bett mit ihm – noch immer verbunden – umher. Nun saß Harry auf Draco, welcher ihn verdutzt ansah.

„Harry…wow..“, keuchte er voller Vorfreude, Harry grinste. Langsam richtete er sich mit einem verruchten Grinsen auf, bewegte er sein Becken, spielte selber mit seinen Brustwarzen und leckte sich über die Lippen.

„Gefällt dir die Aussicht, Schatz?“, raunte Harry dunkel, Draco fing zu zittern an, brachte keinen Ton heraus. Ein Gott in Fleisch und Blut war dabei ihn zur Hölle zur reiten, der nun immer schneller wurde. Draco stieß einen spitzen Schrei aus, als Harrys Becken auf ihn hinunter raste, Harry seine Fingernägel in Dracos Brust vergrub und sich dabei auf die Lippen bis.

Draco war auf einmal wie gelähmt, seine Hände zischten nach hinten, umklammerten die Stäbe des Bettes und krallten sich daran fest. Sein Kopf legte sich seitlich, er biss sich in den Oberarm. Seine Gedanken kreisten immer wieder darum, dass Harry Potter ihn gerade zur Bewusstlosigkeit ritt.

„SCHNELLER!“, stieß er hart hervor, war knapp dabei zu kommen. Und Harry erhörte ihn natürlich, wurde noch schneller, stellte seine Beine auf und bewegte sich in der Hocke. Dracos Kopf lief rot an, seine Adern am Hals traten hervor. Jetzt spürte er Harry noch intensiver – er driftete immer mehr ab.

„OH MERLIN – HARRYYYY!“, schrie er hart aus, als die schärfste Orgasmuswelle über ihn hereinbrach, die er jemals erlegt hatte. Wie von selbst, legte er eine Hand um Harrys steinharte Männlichkeit, rieb sie eingehend. Nur am Rande bemerkte er, wie Harrys Saft sich entlud, auf seinem Bauch landete und Harry immer langsamer wurde – dann wurde alles schwarz um ihn.

Draco keuchte mit pochendem Kopf, als er wieder zu sich kam, einen schweren Körper auf sich fühlte, der ebenfalls zitterte und sich beruhigen musste.

„Das war schön. Himmel, war das unglaublich.“, keuchte Draco immer wieder, umarmte seinen Liebling mit aller Liebe.

„Oh ja, das war es.“, keuchte Harry ihm ins Ohr und kuschelte sich an ihn. Mit einem Schlenker seiner Hand waren er und Draco gereinigt, während er sich von Draco herunterrollte und sich neben ihn legte. Nach Luft japsend, kuschelten sie sich aneinander, zogen die Decke hoch und sahen sich tief in die Augen.

„Ich liebe dich.“, sagte Harry ernst, Dracos Augen füllten sich langsam mit Tränen.

„Gott sei Dank. Denn ich habe mich auch in dich verliebt.“, wisperte er gerührt, zog den Schwarzhaarigen zu sich. Weiche Lippen trafen aufeinander, Zungen verschlangen sich – und Harry winkte nochmals mit der Hand - schon waren beide in Pyjama gehüllt. Müde lösten sie sich vom Kuss, fingen leise zu lachen an und wurden etwas rot im Gesicht.

„Ich kann noch immer nicht glauben, dass du mich gerade in die Hölle geritten hast.“, raunte Draco mit halb geschlossen Augen, Harry sah verlegen weg.

„Und ich kann nicht glauben, dass du mir einen sagenhaften Blow Job gegeben hast.“, grinste er nun schief – jetzt wurde Draco rot. Stille kehrte ein, beide sahen sich verlieb an und seufzte zufrieden. Müde von den Anstrengungen schliefen sie nun aneinandergekuschelt ein und bekamen von ihrer Umgebung nichts mehr mit.

°;°;°;°;°

Als Poppy mit Dumbledore nur eine halbe Stunde später eintraf, schmunzelten die beiden über das Bild, welches sich vor ihnen präsentierte. Dumbledore hatte nur einen Spruch gebraucht, um die Barriere zu durchdringen, hatte vorsichtig hindurchgelugt und dann Poppy das grüne Licht gegeben. Schließlich wollte er ja nicht, dass er störte.

„Lassen wir sie schlafen, morgen ist auch noch ein Tag.“, zwinkerte Albus Poppy zu, die ihn verdutzt ansah.

„Aber.. es ist erst Nachmittag..“, fing sie verdattert an, Albus gluckste.

„Und ich bin der Meinung, dass die beiden Herren schon einmal munter waren und … Ich will es einmal so ausdrücken, liebste Poppy. Zum Schlafen braucht man keinen Schweigezauber.“, zwinkerte er ihr abermals zu, Poppy wurde rot.

„Du meinst..“, japste sie nach Luft, Albus räusperte sich leicht verlegen.

„Nun ja, ich meine es in der Tat. Schön für die beiden, endlich zueinander gefunden zu haben. In welchem Sinne auch immer. Poppy? Gehen wir?“, fragte er verschmilzt, Poppys Gesicht glich einem Heuler.

„Und das alles nur wegen seiner unglaublichen Stimme.“, wisperte sie leise.

„Wie bitte?“, fragte Albus nochmals nach, doch Poppy winkte kichernd ab.

Der nächste Tag kam rasch und die beiden Turteltäubchen wachten auf. Sie wussten nicht, dass die liebe Poppy niemanden zu ihnen ließ, damit sie sich von ihren „Strapazen“ erholen konnten. Es war bereits beinahe mittags, als Harry und Draco noch immer leicht verlegen sich anzogen, sich verliebte Blicke schenkten. Fertig angezogen, hielt Draco ihm strahlend die Hand hin, die Harry sofort annahm.

„Ich liebe dich.“, hauchte Draco ernsthaft, näherte sich Harrys Mund und küsste ihn liebevoll. Harry seufzte zufrieden, kuschelte sich an ihn.

„Ich dich auch.“, glitt es ihm über die Lippen, Draco fühlte sich im siebten Himmel. Nachdem Poppy nochmals kurz hier war, mit einem Blick erkannte, dass es den beiden gut ging, entließ sie die beiden und sah ihnen verträumt hinterher.

„Unglaublich wie sich die Dinge ändern.“

°;°;°;°;°;°

Draco war froh, dass heute Sonntag war, als er mit Harry Hand in Hand in den Kerker kam, sie alle aufsprangen und beide mit Fragen bestürmten. Nur Pansy hielt sich etwas zurück, fing kreischend zu lachen an und rief: „Ihr seid zusammen!“, aus. Augenblicklich war es still, beide frisch verliebten wurden knallrot im Gesicht.

„Äh.. ja.“, stotterte Draco, zog den breit grinsenden Harry zu sich und sah böse in die Runde.

„Er ist mein Freund und wehe, einer greift ihn an oder macht sich an ihn ran. Dann gibt’s Ärger.“ Eigentlich hätte er erwartet, dass die Schüler sich fürchten würden, doch fingen sie zu lachen an – Draco verstand die Welt nicht.

„Wir haben schon alle gewettet, wann ihr endlich zusammenkommt! Wir wissen doch alle so lange schon, dass ihr ineinander verliebt seid!“, rief Blaise lachend aus, Draco wollte im Boden versinken.

„Lass sie reden, Liebling.“, schnurrte Harry ihn seitlich an und setzte verliebt einen Kuss auf Dracos Wange, was andere johlen ließ.

„Ich will einen richtigen Kuss sehen!“, rief Theodore Nott aus, was sich Draco nicht zwei Mal sagen ließ. Mit dunklen Augen zog er Harry sanft zu sich, sah leicht auf ihn hinab und näherte sich langsam mit seinem Gesicht. Harry keuchte, öffnete seine Lippen und schloss die Augen. Stöhnend trafen sich ihre Lippen zu einem zarten Kuss, der immer intimer wurde. Münder öffneten sich, Zungen schlängelten sich hindurch und küssten den anderen tief und fest. Sie beide hörten nicht das aufkeuchen der anderen, denen der Kuss sehr gefiel. Keuchend lösten sich die beiden voneinander, sahen sich mit roten Wangen an.

„Ist das süß!“, quiekte Pansy, hatte Herzchen in den Augen, was Draco doch verlegen werden ließ. Doch nun kamen sie den Fragenstunden nicht aus, wurden auf die Couch gedrängt und ausgefragt. Einige Minuten später erklangen jedoch Schritte von draußen her, was alle aufsehen ließ. Harrys Gesichtszüge entglitten, als Snape mit zwei neuen Schülern herein trat.

„Was…“, fing Draco an, doch Snape hob einfach nur die Hand und ließ seinen Blick über die erstarrten Schüler gleiten.

„Liebe Schüler! Man sollte es nicht glauben, aber es gibt auch Wunder. Mister Potter? Ich würde meinen, Sie kennen die beiden?“ Snapes Augen funkelten, als Harry aufstand, starr auf die beiden sah, die bereits Slytherinkleidung anhatten.

„Aber…wie..“, hauchte Harry völlig verdattert, Snape nickte nur und verschwand wortlos.

„Hermine? Neville?“, keuchte er, fühlte sein Herz aufgeregt in der Brust schlagen. Beide lächelten verlegen, kamen zaghaft näher und studierten Harrys Gesicht. Harrys Kehle wurde eng, sein Blick verschwamm. Nur mühsam konnte er sich zurückhalten, als er vor ihnen stand.

„Ich verstehe nicht..“, wisperte er leise, die anderen Slytherins verhielten sich still und lauschten gespannt.

„Harry… Ich weiß es schon länger, aber ich wollte dich damit überraschen. Doch dann kam dieser dumme Streit und…“, fing Hermine an, schloss kurz ihre Augen. Doch dann sah sie ihm flehend ins Gesicht, schluckte hart.

„Meine Eltern hatten mir vor längerem gebeichtet, dass sie keine Muggel sind. Sie sind.. sind…Squips.“, wisperte sie leise, Tränen traten in ihre schönen Augen.

„Granger ist ein Reinblut?“, keuchte Draco, doch dann fing er zu grinsen an.

„Eigentlich sollte mich das nicht wundern, so brillant, wie sie ist?“, schnarrte er zufrieden, Hermine lächelte Draco kurzzeitig dankbar an. Harry schüttelte noch immer ungläubig den Kopf, ehe Hermine weiter sprach.

„Da ich davon nichts wusste, ging ich nach Gryffindor. Doch nach unserem Streit dachte ich noch lange über die Unterhaltung mit meinen Eltern nach. Beide waren in Durmstrang gewesen und nur durch einen einzigen Fehler… aber darüber will ich nicht sprechen. Seit dem Angriff am Gang machte ich mir Gedanken und unterhielt mich mit Neville. Wusstest du, dass auch er zwischen zwei Häusern wählen konnte? Als er allerdings mitbekam, dass du nach Gryffindor gewählt wurdest, wollte er auch dorthin. Nun ja: Wir beide gingen zu Dumbledore und sprachen mit ihm. Es ging alles ziemlich schnell, die anderen von Gryffindor wissen noch nichts davon. Jedenfalls bis heute Abend. Harry? Ist.. ist das okay für dich? Ich meine, wir waren so gemein zu dir und…“ Hermine senkte verlegen ihren Kopf, erst jetzt riss sich Harry aus der Starre.

„Ich fasse es nicht! Das ist ja toll!“, rief er aus, Hermine und Neville sahen Harry verwundert an.

„Seht mal, ihr habt einen Fehler gemacht und ihn eingesehen. Ihr traut euch zu Dumbledore, lässt euch mit Risiko in die Schlangegrube versetzen. Was gibt es denn für einen schöneren Freundschaftsbeweis?“, krächzte Harry ihnen entgegen und erntete ein überglückliches Strahlen.

„Oh Harry!“, stieß Hermine aus und flog in seine Arme. Neville stand etwas verlegen daneben, ehe Harrys Arm auch ihn packte und zu sich zog. Die drei Freunde kicherten, lachten und wiegten sich umher, ehe sie sich voneinander lösten. Harry drehte sich strahlend umher, strotzte vor Stolz.

„Freunde? Darf ich vorstellen: meine alten Freunde! Nun sind wir alle Slytherins!“, rief er aus, doch dann herrschte Stille. Draco, der Harry genau beobachtete hatte, stand auf, kam langsam näher und fing zu klatschen an. Harrys Gesicht strahlte mit der Sonne um die Wette, die anderen Slytherins klatschten ebenso und johlten, pfiffen. Pansy freute sich weniger, da sie Harry sehr gerne mochte. Enttäuscht drehte sie sich weg und wollte gehen, als jemand nach ihr rief.

Das Klatschen verstummte, Pansy blieb mit dem Rücken zu den Schülern stehen.

„Pans? Du bist und bleibst meine beste Freundin. Neben Hermine selbstverständlich. Diesen Rang müsst ihr euch eben teilen. Dich gebe ich doch nicht mehr her?!“, erboste sich Harry. So schnell konnte er nicht schauen, flog Pansy mit einem „Harryleinchen!“ um seinen Hals, was für Gelächter sorgte. Nun wurden, Draco, Harry, Hermine und Neville ausgefragt, wobei Neville rot vor Verlegenheit wurde. Der Nachmittag verstrich langsam und Pansy, sowie Hermine gackerten eifrig über Harry und Draco – die so lange gebraucht hatten, bis sie zusammen gekommen waren.

Hermine freute sich schon auf Ron´s Gesicht und konnte natürlich Pansys Vorschlag – ihr den Schlafraum zu zeigen, da sie noch ein Bett frei hatte – nicht widerstehen. So verschwanden die beiden Mädchen, die Jungs blieben alleine zurück. Während die männlichen Slytherins sich über die Gryffindors lustig machten, verzogen sich die Mädchen um Hermine auszufragen.

°;°;°;°;°;°

Langsam brach der Abend an und die Neulinge von Slytherin wurden langsam nervös, als sie zum Abendessen gingen. Pansy wich nicht von Hermines Seite, während Harry und Blaise, sowie Theo sich um Neville kümmerten – dieser immer selbstsicherer wurde und sich langsam aber sicher wohl fühlte. Draco schritt hoheitsvoll voran und hielt Harrys Hand fest in seiner, als sie als geschlossene Gruppe in die große Halle kamen. Hermines Augen blitzten triumphierend, ebenso jene von Neville, als sie Rons belämmertes Gesicht sahen. Das Gemurmel am Tisch der Gryffindors wurde immer lauter, sie tuschelten aufgeregt miteinander.

„VERFLUCHTE VERRÄTER!“, keifte Ron los, sprang hoch und zeigte mit zittrigem Finger auf Hermine und Neville, die fies grinsten. Gesamt Slytherin stand hinter ihnen, stärkten ihnen den Rücken und gaben ihnen das Gefühl der Sicherheit. Hermine und Neville hörten nicht auf diesen Idioten, betrachteten Ron und seine Gang kühl, ehe sie selenruhig zu ihrem neuen Platz schlenderten. Wie sollte es anders sein, sorgte der Wechsel der beiden für großes Geschnatter, was allen Slytherins vollkommen egal war.

Doch der Höhepunkt kam noch, als Harry und Draco sich in aller Öffentlichkeit leidenschaftlich küssten, die Halle zu toben und klatschen anfing. Einzig und alleine Gryffindor blieb still – wussten sie doch, sie hatten haushoch verloren. Alles, was ihnen je lieb und teuer gewesen war – doch nun war es zu spät.

Und so veränderte sich die Geschichte, indem Slytherin einen besseren Ruf bekam, Gryffindor jedoch den schlechteren. Ronald Weasley wurde den Rest des letzten Schuljahres von den Slytherins verarscht – weit voran von Severus Snape. Zu schade, dass Ron in Zaubertränke durchflog und somit nicht mehr Auror werden konnte.

Pansy und Hermine wurden die besten Freundinnen, arbeiteten gemeinsam nach der Schule in St. Mungos, wo sie die besten weiblichen Ärzte wurden. Harry hatte Draco klar gemacht, dass sein Name nicht wichtig sei, er es trotzdem zum Auror schaffen konnte. Draco hatte vor lauter Freude gejubelt, als er die harte Prüfungen zum Auror geschafft hatte, was Harry mit ihm gleich feiern musste. Und zwar mit einem wunderschönen Dinner und einer verflucht heißen Nacht, wo Harry, wie so oft zuvor, seinen blonden Liebling mit langen Stößen in die Hölle katapultierte.

Die Zwillinge blieben weiterhin mit Harry in Kontakt, freundeten sich sogar mit Draco und Blaise, sowie Theodore Nott an. Blaise und sein Freund arbeiteten auch im Ministerium, allerdings als verdeckte Ermittler. Und was aus Ronald Weasley wurde, wusste niemand außer seiner Familie, die sich sehr bedeckt und im Hintergrund hielt. Nur die Zwillinge wollten nichts mehr mit ihrem störrischen und verbitterten Bruder zu tun haben. Seit dem Streit mit Harry hatte sich dieser zum Nachteil entwickelt, war nach der Schule abgehauen und in der Muggelwelt untergetaucht. Und keiner von der Zauberwelt hatte jemals wieder etwas von ihm gehört.

Ja, manchmal wurden aus Freunden Feinde… und manchmal aus Feinden Freunde…oder auch mehr.

Lieber Dudley!

Erst einmal herzlichen Dank für deinen Brief! Hoffe, du hast Hedwig nicht wieder überfüttert? Langsam bekommt sie einen Bauch! Wie geht es deiner Familie? Meinen herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Aufnahme als Leibwächter! Der Job passt dir wie angegossen! Stell dir vor, heute hatten Draco und ich unseren ersten Fall gelöst, wir werden gefeiert wie Helden! Du solltest Dracos Gesicht sehen!

Glaubst du wirklich, dass es jetzt schon angebracht wäre, Draco einen Antrag zu machen? Irgendwie bin ich viel zu nervös deshalb und weiß nicht, ob ich es genauso gut hinbekomme wie du bei Melissa. Den Ring habe ich schon besorgt, hoffe, er gefällt ihm! Natürlich kommen Draco und ich gerne zu deiner Hochzeit! Vielleicht wird es ja eine Doppelhochzeit? Bitte schicke mir bald wieder eine Antwort! Ich warte darauf!

Auf ein baldiges Wiedersehen freut sich,

dein Cousin Harry Potter

P.s. Natürlich werde ich Hagrid eine Eule schicken, dass er dir abermals Kekse schickt, er freut sich wie ein Schneekönig und könnte glatt Konditor werden.

ENDE
 
 
   
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