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Nachhilfeunterricht
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von gugi28    erstellt: 04.02.2006    letztes Update: 12.02.2006    Romanze / P18 Slash    (fertiggestellt, keine anonymen Reviews) 320 Reviews
Nachhilfeunterricht

°°^^^°°^^

Hey meine Hasis!

Na da guckt ihr, was? Schon wieder einmal ich. Ich kann es nicht lassen, wenn mir neue Ideen kommen. Gelobt seien die neuen Lieder, die meine Ohren berauschen. Und das Rad der Ideen dreht sich wieder einmal weiter. Was ist heute dran? *gg* Lest es und urteilt selber darüber.

Info: Fünfteiler!

Status:  abgeschlossen!  

Vorschlag: Ich lade jeden zweiten Tag verlässlich gegen Abend hoch und ihr schreibt mir dafür Kommis? Da ich jetzt auch nebenbei das Chap für meine aktuelle Story anfangen werde, kann ich leider nicht auf eure Kommis eingehen, lese sie aber zuverlässlich! Ich werde euch allerdings erwähnen und wenn es sich ausgeht allgemein antworten! Ihr wisst ja, eure Kommis sind mein Lohn! *büüddee*

°°°^^^°°°^^

Disclaimer: Mir gehört leider keine einzige Figur aus dem Harry Potter Universum. Ich borge sie mir aus und versaue sie nach gutem Wissen und Gewissen. *hust*

Autoren: Meine Wenigkeit und meine dunkle Seite, die ziemlich versaut schreiben wird.

Rating: Wie immer R18, Slash, Lemon HOT!
Achtung: Nicht geeignet für Leser unter 18 Jahren! Wer slash nicht mag [Junge mit Junge], der darf hier gerne wieder zurückgehen!

Pairing: Tisch und Stuhl, darkgugi und Sabba, gugi und Augenrollen, poppende Heuschrecken...
ERNSTHAFT: Harry/Draco (erst später!!!), Blaise/Theodore Nott, Hermine/Ron. Vielleicht folgen noch weitere..

Genre: Romantik und etwas Humor, Happy End Garantie.

Inhalt: Langsam dringt die Gewissheit der Jugend ins Gedächtnis, dass sich mit der Zeit viele der Schüler vom Aussehen her vollkommen veränderten. Natürlich zum Positivem. Und wenn man in die Pubertät kommt, denken viele Jungs nur an das eine: Sex. Und vielleicht noch an Liebe und Zärtlichkeit? Viele stellen sich die Frage: "Wie bekomme ich sie rum und wie mache ich es richtig, damit SIE mit meinen Leistungen zufrieden ist?" Wie gut, dass es da ein "Doktor Hogwarts Team" für die Schüler Hogwarts gibt, die nicht mehr weiter wissen und sich vollkommen blamiert haben. Die Frage ist nur: Wer ist dieser Lehrer und sein Gehilfe, die zum Erfolg verhelfen? Und wer ist der nächste Schüler, der vollkommen verzweifelt Hilfe sucht?

Information, wichtig!: Diese Story spielt im siebten Jahr und ich lasse die Bücher größtenteils außer Acht! Außerdem kann es sein, dass nicht alles logisch erscheint, sich OOC einmischt! Zu dem kommt noch, dass es in den ersten Chaps eher harmlos zugeht, gegen Ende hin wird es jedoch sehr hot!

Viel Spaß beim Lesen! Los geht´s!

Eure für immer, gugi und darkgugi!

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Nachhilfeunterricht


Wie verflucht schwer konnte schon ein Koffer sein? War dies auch all die Jahre zuvor schon so gewesen? Wahrscheinlich. Harry mühte sich weiterhin hab, seine rechte Schulter hing ein wenig unter dieser Last hinab. In der linken Hand trug er den Käfig, inmitten Hedwig saß und aufgeregt fiepte.

"Ja, meine Süße, es geht endlich wieder auf nach Hogwarts.", gluckste Harry zufrieden und stand direkt vor dem Gleis 9 ¾. Mit einem Seufzen sowie einem Lächeln durchschritt er die Grenze zum magischen Bahnsteig und bestaunte, wie ein jedes Jahr, den Zug. Die Lock gefiel ihm besonders, aus dessen Schornstein weißer Dampf entstieg. Harry bemerkte die anderen Schüler nicht, da seine Aufmerksamkeit eher dem schweren Koffer gewidmet war.

Konnte es sein, dass seine neuen Sachen vielleicht schuld daran waren? Dabei hatte er sich doch eher zusammengerissen, als er zu Gringotts ging, um dort Geld abzuheben, sich neue Klamotten dafür zu kaufen. Was konnte Harry schon dafür, wenn die Läden nur so vor neuer Kleidung strotzten? Hie und da kaufte er etwas ein, ließ sogar an seinem Haupt geübte Hände ran, die durchaus einen modischen Schnitt zauberten. Harry legte nicht viel auf sein Äußeres, trotzdem wollte er endlich einmal gepflegt und nicht wie ein Penner aussehen.

Einen Teil seiner neuen Klamotten hatte er schon an. Bestand aus einer einfachen blauen Jeans, Turnschuhen und einem weinroten Shirt. Eigentlich nichts Aufregendes, doch wenn der liebe Harry wachsame Augen im Kopf gehabt hätte, würde er die gaffenden Blicke vieler Mädchen und Jungen erkennen.

Ist das Harry Potter?
Ich glaube schon!
Wow, sieht der nicht gut aus?
Gut? Er sieht zum anbeißen aus!
Ob er schon eine Freundin hat?
War der nicht einmal mit dieser Cho Chang zusammen?
Ich finde ihn so süß!
Ich habe ihn zuerst gesehen!

Harry reichte es, der Koffer war doch eindeutig zu schwer. Wie er es geschafft hatte ALLES hineinzustopfen, dies fragte er sich jetzt doch. Wozu war er denn ein Zauberer, wenn er seinen Zauberstab nicht benutzte? Genervt ließ er den Koffer fallen, jaulte danach auf und sprang mit Hedwigs Käfig in der Hand fluchend umher.

"Scheiße, verdammt! Mein Zeh!", meckerte er los und schickte dem Koffer einen durchaus bösen Blick. Die Mädchenansammlung kicherte verwegen, schenkte dem süßen Jungen mit den zerzausten Haaren einen lasziven Blick. Wenn Harry doch nur hersehen würde! Harry zückte seinen Zauberstab, schwang ihn einige Male und schon schwebte der Koffer neben ihm her.

"Mann, das gibt nen blauen Fleck.", maulte er weiter und bewegte den lädierten Zeh. Zufrieden, dass dieser nicht zerquetscht war, wanderte er weiter und streckte sein Gesicht der Sonne entgegen. Abermals folgten die Blicke, wobei sich darunter einige der Slytherins befanden. Viele staunten, andere waren nachdenklich. Und ein ganz bestimmter schien verwirrt zu sein. Dies sollte Harry Potter sein? Was für ein Arsch!

Ja, Harry, der davon nichts wusste, schritt mit federndem Schritt Richtung Zug, die Schüler gingen zur Seite und ließen ihn ziehen. Harry war im letzten Jahr ziemlich gewachsen, seine Beine schienen unendlich lang zu sein. Seine Hose saß ziemlich tief an seinen sehr schmalen Hüften und seine Schultern waren um einiges breiter geworden. Dazu passte ein flacher Bauch und starke, gebräunte Arme, die durch das ärmellose Shirt sehr gut zur Geltung kamen.

Keiner der staunenden Schüler wusste, dass Harry Potter sehr viel Gartenarbeit verrichten musste, meist mit nacktem Oberkörper, oder sogar nur in Badehosen sein Werk verrichtete. Dazu kam noch, dass er gerne seine Runden lief, um seine Kondition ein wenig zu verbessern. Im Park hielt er seine erste Pause, ehe er einige Übungen machte, besonders seine Bauchmuskeln ein wenig trainierte. Er wirkte athletisch, gestärkt und sehr selbstsicher.

Keiner würde vermuten, dass Harry noch immer ziemlich naiv und schüchtern war, absolut nichts mitbekam und die Scharr an Schülern meisten nett und freundlich anlächelte. Es war also ein kleines Wunder, dass die verdatterten und aufgeregten Hühner, die vormals Mädchen waren, nicht in Ohnmacht fielen. Leise pfeifend stieg er in den Zug ein, suchte sich ein freies Abteil. Ziemlich weit hinten fand er endlich eines, verstaute seinen Koffer und setzte den Käfig, mit Hedwig darin, ab.

Der schwarzhaarige Schönling wusste, dass seine Freunde bald eintreffen würden, Hermine und Ron waren gemeinsam in Ägypten gewesen und kamen deshalb etwas später. Harry hatte sie vermisst und nur ihre Briefe ließen ihn meist lächeln. Harry hatte sich gewundert, dass die Dursleys ihn in Ruhe ließen. Sogar Dudley nahm Abstand von ihm, Harry grinste. Cool, wenn man volljährig war und so viel zaubern konnte wie man wollte? Mit Sicherheit hatte er es einige Male angesprochen, dass er dies nun durfte und die Reaktion seiner Verwandten war ein Genuss gewesen.

Harry lehnte sich seufzend zurück, beobachtete die am Fenster vorbeilaufenden Schüler und grinste in sich hinein. Diesmal war er nicht zu spät erschienen und konnte die Ruhe genießen. So schloss er die Augen, spreizte seine Beine und rutschte die Sitzbank etwas nach vorne. Unweigerlich drängten sich Bilder einer nackten Schönheit in sein Gedächtnis. Seine Fantasie spielte ihm dabei einen Strich, denn dieses süße Ding saß auf seinem Schoß, rieb sich so lange an ihm, bis Harry tatsächlich Probleme bekam. Er konnte die Hitze beinahe schon fühlen, die vom Schoß dieses Geschöpfs ausging. Harry stöhnte leise, schüttelte den Kopf, um seine unanständigen Gedanken zu verscheuchen. Aber diese frei erfundenen und kleinen Brüste tanzten so verlockend vor seinen Augen, so dass er sie gerne ertastet hätte.

Ziemlich geschockt riss er die Augen auf, keuchte und griff sich an die Brust. Harry fragte sich wieder einmal was mit ihm los war, denn seit geraumer Zeit konnte er an nichts mehr anderes denken als an Sex. Schnell war sein Zauberstab ein weiteres Mal gezückt, er verriegelte die Türe und seufzte selig vor sich hin. Wo war er stehen geblieben? Nicht, dass er die Ferien über selbst des Öfteren die Hand angelegt hätte, sich ziemlich beeilte, damit seine Verwandten nichts mitbekamen. Mit Ausdauer war er nicht gesegnet, aber das war doch egal! Schnell öffnete Harry seine Hose, während er sich mit geschlossenen Augen über die Lippen leckte. Wie von alleine fand seine Hand den Weg, holte das bereits erigierte Glied heraus und fing an seine Arbeit zu verrichten.

Harry stöhnte leise auf, denn dieses Gefühl war ein jedes Mal unbeschreiblich. Seine warme Hand glitt über den harten Stahl, rieb ihn immer schneller. Lusttropfen bildeten sich auf seiner Spitze, während Harry sein Becken ebenfalls sprechen ließ. Er stellte sich vor wie er in die heiße Enge stieß, stimuliert -, und immer wieder härter zugeritten wurde. Mit einem weiteren Stöhnen kam er in seiner Hand, ließ seine geballte Ladung frei. Der Saft lief weiterhin, einige Spritzer verteilten sich auf seinen Hosenbeinen. Erschöpft sank Harry in sich zusammen, kam nur langsam zu Atem.

Mit roten Wangen, so wie es immer war, wenn die Hitze ihn übermannte, fischte er zitternd nach seinem Zauberstab und reinigte sich und die Hose schnell. Danach verpackte er alles wieder und grinste dämlich vor sich hin. Ob ihn jemand beobachtet hatte? Sicherlich nicht. Denn er kannte sich mit solchen Zaubern aus, hatte die Sicht in sein Abteil mit Absicht verschleiert. Danach entriegelte er die Türe mit einem Schlenker, steckte den Stab wieder weg. Ein greller Pfiff erklang, der Zug würde bald abfahren. Wo waren bloß Hermine und Ron?

"HARRY!" Just in diesem Moment stolperte Hermine mit roten Wangen in das Abteil, Harry lächelte ihr zu.

"Mine!", erfreute er sich auch, stand auf und umarmte seine beste Freundin.

"Na, Harry? Wie waren deine Ferien? Lass dich ansehen!", rief sie strahlend aus und musterte ihn ungeniert.

"Wow, Harry!", grinste sie breit, "Na du hast dich aber verändert? Gut siehst du aus!", nickte sie eingehend, Harry wurde etwas rot im Gesicht.

"Danke, Mine. Du allerdings auch.", meinte er leise und verlegen, doch es stimmte. Seine beste Freundin hatte sich ebenso verändert, ihr Aussehen wich dem einer schönen Frau. Allerdings fand Harry sie nicht reizbar, da sie ja mit Ron zusammen war. Außerdem sah er in ihr eher eine Schwester. Also wo sollte er nun eine Freundin herbekommen? Hermine lachte auf, auch ihre Wangen verfärbten sich rot. Keinen Augenblick später stürmte Ron in das Abteil hinein, schlug Harry freundschaftlich auf die Schulter.

"Kumpel! Schön dich zu sehen! Wie waren deine Ferien?", fragte er sogleich, jetzt fing Harry zu lachen an.

"Dasselbe fragte mich schon Hermine! Also meine waren erträglich. Dieses Mal.", lächelte er milde, alle drei setzten sich, der Zug setzte sich langsam in Bewegung.

"Ach ja? Haben sie dich in Ruhe gelassen?", fragte Ron sogleich und versuchte seine Füße ein wenig einzuziehen. Auch er war gewachsen, überragte Harry bei weitem und verstand die Welt nicht mehr, dass er jetzt irgendwie Platzprobleme hatte.

"Beinahe. Nachdem ich ihnen allerdings sagte, dass ich nun zaubern dürfte, wirkte es Wunder! Zwar musste ich wie ein jedes Jahr den beschissenen Garten pflegen, aber es half meiner Kondition. Schön braun bin ich auch geworden, wobei ich eher einen See bevorzugt hätte.", nickte Harry ihm zu, Ron grinste breit.

"Diese Muggel waren ja schon immer komisch. Hauptsache es ging dir gut. Hermine und ich waren ja in Ägypten! Mann, Harry! Da musst du auch mal hin! Es ist dort super heiß, sage ich dir! Kam aus dem Schwitze nicht mehr raus!", redete sich Ron in Rage, Hermine rollte mit den Augen.

"Ist doch sonnenklar, wenn wir uns in einem heißen Land befinden.", seufzte sie, Harry und Ron grinsten sich zu.

Nachdem Hermine ihren Senf dazugegeben hatte, erzählte Ron weiter, wobei seine Freundin ihn natürlich unterstützte. Zwischendurch gratulierte Harry seinen beiden besten Freunden persönlich, weil sie erst seit geraumer Zeit zusammen waren und durchaus glücklich schienen.

"Wir finden auch noch eine Freundin für dich, Kumpel.", meinte Ron leise, da er Harry doch sehr gut kannte, den sehnsüchtigen Blick bemerkte.

"Sicher, Harry! Es gibt sehr viele Mädchen die schon im letzten Jahr an dir interessiert waren!", stimmte Hermine zu, Harry schien verdutzt zu sein.

"Ach, wirklich?", fragte er erstaunt, Hermine schüttelte nur den Kopf und Ron zuckte über ihr Verhalten die Schultern. Auch er konnte sich nicht erklären was Hermine damit meinte.

"Natürlich! Ihr Männer seid ja meist sehr blind! Harry! Einige Mädchen aus Ravenclaw warfen dir sehr wohl schmachtende Blicke zu und auch die von Hufflepuff! Hattest du es denn nicht bemerkt? Typisch!", verschränkte sie ihre Hände vor der Brust, Harrys Wangen wurden abermals rot. Er lächelte leicht verlegen, was Hermine sehr süß fand. Mit diesem niedlichen Verhalten konnte Harry wohl eine jede bekommen. Zu schade, dass sich Harry seiner Anziehungskraft nicht bewusst war. Harry fing sich schnell und fuhr fort Hermine auszufragen, als auf einmal die Abteilungstüre geöffnet wurde.

"Meine Lieben - etwas Süßes?", fragte eine ältere Dame, die den Süßigkeiten -Wagen vor sich her schob.

"Ja, ich!", sprang Ron auf, Hermine seufzte genervt und Harry fing zu lachen an, stand ebenso auf. Als die beiden davor standen und einkauften, zwängten sich viele Mädchen verschiedener Stufen an dem Wagen vorbei, warfen Harry einige eindeutige Blicke zu. Hermine versuchte Harry darauf aufmerksam zu machen, doch Harry fand es besser mit Ron Witze zu machen.

"Hi, Harry?", kicherte eine Hufflepuff aus dem sechsten Jahr, Harry sah verdutzt hoch.

"Äh...hallo.", erwiderte er schüchtern, das Mädchen fing leise zu kichern an.

"Amanda.", klimperte sie mit den Augen.

"Und ich bin Lydia!", mischte sich ein anderes ein, Harry verfluchte sich für die glühenden Wangen.

"Ähm... Harry.", erwiderte er leise, schlug die Augen nieder - die beiden Schülerinnen fingen abermals zu kichern an.

"Wissen wir doch!", sagten sie zur gleichen Zeit, Harry sah beschämt zu Boden.

"Oh..."

"Ist er nicht niedlich? Hach!", wisperte Amanda ihrer Freundin Lydia ins Ohr, Harry hörte es allerdings und machte einem Heuler Konkurrenz.

"Na siehst du, Kumpel?", raunte Ron ihm ins Ohr, Hermine amüsierte sich über ihren schüchternen Freund. Wenn er doch nur aufblühen würde!

"Freut mich, Amanda....Lydia.", nahm Harry seinen Mut zusammen und lächelte die beiden charmant an. Lydias Augen strahlten, während Amanda ihn anhimmelte.

"Du bist mein Held!", stammelte sie daraufhin los, Harry sah sie mit einer hochgezogenen Augenbraue an. Ron bezahlte derweil alles, die alte Frau wanderte zum nächsten Abteil.

"Aha.", meinte Harry geistreich, Amanda wurde feuerrot und stieß ihre Freundin an.

"Ähm, wir müssen los! Bis dann, Harry!", rief sie noch und eilte davon. Harry sah ihnen nach, schüttelte den Kopf und zog die Türe zu. Doch bevor er sie ganz zu war, hörte er nochmals ihre Stimme.

"Merlin, er sieht so oberscharf aus! Am liebsten würde ich ihn vernaschen!" Gut, jetzt war Harry geschockt genug und zog die Türe mit einem einzigen Ruck zu. Hermine und Ron sahen ihn neugierig an, während Harry schon wieder rot wurde, seine Gedanken sich um die beiden Mädchen - in seiner Fantasie nackt - drehten.

"Was hast du denn, Kumpel?", fragte Ron neugierig, Harry verschluckte sich beinahe an dem Schokofrosch, als er sich setzte und ihn zu hastig aß.

"Amanda meinte, dass ich oberscharf aussehen-, und dass sie mich am liebsten vernaschen würde.", stammelte er fassungslos, Ron fing schallend zu lachen an.

"Sagte ich ja.", war Hermines einziger Kommentar und Harry grinste breit. Das neue Schuljahr fing ja schon einmal gut an! Der Zug legte sich in die Kurve, doch die Kids bemerkten es nicht, plauderten ausgelassen und mit Witz. Zwischendurch schauten noch die anderen ihres Hauses vorbei, bestaunten Harry und wollten sich darüber erkundigen ob es wahr war, was die verschiedensten Mädchen am Gang so von sich gaben. Immerhin waren ja Amanda und Lydia an ihrem Abteil vorbeigelaufen und schnatterten ununterbrochen über Harry. Seamus und Dean mussten sich daraufhin natürlich sofort auf die Suche nach Harry machen, um sich davon zu überzeugen.

"Mann, ich wette mit dir, dass du dieses Jahr viele Bräute abschleppen wirst.", grinste Seamus schief, Harry räusperte sich.

"Mal sehen.", murmelte er leise, Dean stieß ihn in die Rippen.

"Sei nicht immer so direkt, Seamus! Harry wird ja ganz rot im Gesicht! Du weißt doch, dass er eher schüchtern ist.", zwinkerte Dean, jetzt blitzte Harry die beiden an.

"Ha, ha! Ja, ich bin schüchtern, was dagegen? Deshalb braucht ihr nicht darauf zu achten was ihr sagt, es macht mir nichts aus.", gab er stumpf von sich, Seamus Grinsen wurde breiter.

"Gut! Dann soll es mir Recht sein! Denn dieses Jahr ist das Jahr der Liebe, meine Herren... und Dame.", verbeugte er sich galant, Hermine klimperte mit den Augen und spielte somit mit.

"So, Harry! Jetzt sag doch mal welchen Typ du bevorzugst!", wollte Seamus wissen, quetschte sich neben Ron, der nun näher zu Hermine rücken musste. Etwas verlegen legte er seinen Arm um seine Freundin, Dean pfiff und gratulierte sofort. Seamus folgte, doch wollte er Harrys Antwort wissen.

"Weiß nicht. Sie muss gut aussehen, nett sein, schlank.", zuckte er mit den Schultern, Seamus Gesicht schief beinahe ein.

"War das alles?", fragte er entsetzt nach, Harry wusste nicht was er darauf erwidern sollte.

"Wie sieht es mit ihren Augen aus? Titten? Arsch? Hm? Soll es mehr sein oder weniger, bei den Titten, meine ich? Welche Haarfarbe? Sag schon!" Der liebe Seamus war mehr als direkt, was Harry abermals die Schamesröte ins Gesicht trieb. Vor seinem geistigen Auge erschien abermals das wunderschöne Geschöpf, dessen Gesicht er leider nicht kannte. Also überlegte er nicht lange, ehe er zu sprechen anfing.

"Knabenhaft, mittelgroß, schlank, lange Haare, blond, blaue Augen.", zählte er auf und blickte verträumt aus dem Fenster.

"Sehr gut! Geht doch!", rieb Dean sich die Hände, Harry schenkte ihm ein zaghaftes Lächeln.

"Mal sehen, ob wir so ein Mädchen für dich finden!", lachte Seamus los, Harry seufzte nur. Mit Zwang würde er keine finden, auch wenn sich die Mädchen anscheinend scharenweise um ihn stritten, wie Dean laut seiner Beobachtung von sich gab. Er wollte nur die eine haben, aber ob es sie gab? Bisher hatte sich Harry herzlich wenig für Mädchen interessiert, aber mit den Jahren war sein Interesse gewachsen. Irgendetwas jedoch störte noch, er war sich nicht sicher was es war. Nicht sicher, was ihn zurückhielt. Ob es dieses Traumwesen wirklich gab? Er hoffte es, denn bisher hatte er es noch nicht finden können.

Außerdem war er extrem schüchtern, hatte er doch nur einige Küsse ausgetauscht, welche nicht sonderlich berauschend gewesen waren. Einmal, da war er auf einer Party gewesen, kam er einem Mädchen aus Ravenclaw ziemlich nahe, durfte sogar ihre Brüste unter dem Shirt durch den BH hindurch anfassen. Er war ziemlich nervös gewesen, außerdem betrunken. Es kam wie es kommen musste, er kam in seiner Hose. Dieses Erlebnis war mehr als peinlich gewesen und Gott sei Dank hatte dieses Mädchen das Interesse an ihm verloren. Seit diesem Moment fragte sich Harry ob er überhaupt normal war und was er noch alles tun musste, um endlich an die Frau zu kommen.

"Harry? Ich fragte dich gerade etwas!", drang Hermines Stimme in seine Gedanken, Harry schreckte hoch.

"Was?"

"Ach, vergiss es Harry. Du scheinst mit deinen Gedanken ziemlich weit weg zu sein.", murmelte sie leise, Harry sah sie entschuldigend an.

"Sorry, Mine, aber...."

Genau in diesem Moment ging abermals die Abteilungstüre auf, alle sahen erwartungsvoll dort hin. Harrys Augen weiteten sich allerdings, als niemand anderer als Malfoy und seine Gorillas in der Türe standen.

"Sieh mal einer an! Harry Potter, Schlammblut, Wiesel und die restlichen Versager!", schnarrte Malfoy los.

Harry runzelte die Stirn, blieb ruhig sitzen, während Ron ein "Hau einfach ab, Malfoy!", von sich gab. Harrys Blick lag weiterhin auf Dracos Gestalt, die er unbedingt mustern musste. Beinahe hätte er den Blonden nicht wieder erkannt, nur die Haarfarbe war die gleiche wie im letzten Jahr. Seine Haare gingen ihm bis zum Kinn, sein Gesicht wirkte männlicher. Die Augen von Malfoy wirkten animalisch und etwas dunkler, rauchiger. Und verflucht, Malfoy war durchaus in die Höhe geschossen. Der Blonde besaß schon immer eine sehr schlanke Figur, doch jetzt wirkte sie männlich, nicht mehr jungenhaft. Malfoys Schultern schienen breiter zu sein als im letzten Jahr und die enge, schwarze Hose betonten seine durchtrainierten und schlanken Beine. Wieso Harry Draco Malfoy so musterte, wusste er selber nicht. Vielleicht, um seinen Feind besser zu kennen?

"Wer hat dich denn gefragt, Wiesel!", fauchte Draco ihn an, Crabbe und Goyle ließen ihre Knöchel knacken.

"Ist mir scheiß egal, Frettchen! Keiner will dich hier haben, also zieh Leine!", zischte Ron aufgebracht und erhob sich. Er war gleichgroß mit Malfoy, zückte seinen Zauberstab und hielt ihn Draco direkt vor die Nase.

"Sonst was!", blaffte Draco ohne Angst weiter, was Harry stutzig machen ließ. Seit wann war Draco Malfoy nicht mehr so ängstlich? Beinahe schien es so, als ob der blonde Junge an Selbstbewusstsein zugelegt hätte.

"Sonst verfluche ich dich!", zischte Ron düster, Draco fing gehässig zu lachen an. Über Harrys Rücken lief ein Schauer, da Dracos Stimme noch tiefer geworden war, ihm eine animalische Wirkung verlieh. Ehe es sich Ron versah, hielt Draco ihm ebenso den Zauberstab unter die Nase - Ron war baff.

"Du bist doch viel zu langsam für mich, Wiesel. Sieh es endlich ein! Außerdem würden wir niemals freiwillig hier bleiben. Du verpestest die Luft!", knurrte Draco und drückte die Spitze seines Zauberstabs gegen Rons Hals. Der Rotschopf kniff die Augen zusammen, blieb standhaft und tat es Malfoy gleich.

"Und wieso bist du dann noch immer hier? Aus welchem Grund gehst du uns ein jedes Jahr aufs Neue auf den Sack?", blaffte Ron, Draco verzog seine Lippen zu einem gehässigen Grinsen.

"Weil ich nachsehen wollte ob du endlich abgekratzt bist, Wiesel.", zischte Draco gehässig, Ron tickte gleich aus.

"Lass es gut sein, Ron.", erhob sich Harry und stellte sich neben seinen besten Freund. Er konnte fühlen wie sehr Rons Körper zitterte, er kurz davor war Malfoy ins Universum zu hexen.

"Geh einfach, Malfoy.", erwiderte Harry leise, beide sahen sich sekundenlang eingehend an, ehe Malfoy schnaubte und seinen Blick über Harrys Körper schweifen ließ. Er wirkte angewidert und wütend zugleich.

"Du hast hier gar nichts zu melden, Potter!", stieß er hasserfüllt aus, Harry lächelte leicht.

"Irrtum. Ich habe sehr viel zu melden. Und nun geh endlich, Malfoy. Ich bin es leid, mich ein jedes Jahr aufs Neue mit dir anzulegen. Gott sei Dank ist es das letzte Jahr in dem ich dich sehen muss.", meinte Harry gleichgültig, Dracos Augen blitzten auf. Harry runzelte abermals die Stirn, da er sich einbildete etwas anderes, wie Schmerz, in ihnen gesehen zu haben.

"Merlin sei Dank, Potter. Deine Visage konnte ich noch nie ausstehen.", schnarrte Draco, hob die Hand und gab seinen Freunden somit zu verstehen, dass sie sich zurückziehen sollten.

"Ich, an deiner Stelle, würde auf deinen Zauberstab aufpassen. Es könnte leicht sein, dass er wieder in Zwei geht, wenn du nicht vorsichtig genug bist, Wiesel.", grinste er kalt, drehte sich umher und schritt davon.

"Halts Maul, Malfoy!", keifte Ron ihm hinterher und zog die Türe wütend und mit einem Ruck zu.

"Reg dich nicht auf, Ron.", versuchte es Hermine, "Er ist es nicht wert. Nur noch dieses Jahr, dann haben wir es geschafft.", legte sie ihm beschwichtigend die Hand auf den Schenkel, als Ron sich zu ihr setzte.

"Kann ja sein, aber dieser Typ regt mich einfach auf! Wenn ich ihn sehe, dann könnte ich ihn...", grummelte Ron und blähte dabei seine Nasenflügel auf.

"Wisst ihr was ich komisch finde?", mischte sich Dean ein, behielt Harry im Auge, als dieser sich ebenso setzte.

"Was denn?", fragten einige, Dean sah ihn noch immer an.

"Er ging nicht auf Harry los. Erst, als er sich einmischte. Das war was Neues.", überlegte Dean, alle Augenpaare waren auf Harry gerichtet.

°;°;°;°

"AUA! Mann, pass doch auf!"

"Das Abteil ist zu klein für uns, wenn wir uns umziehen!"

"Dann zieh gefälligst deinen Bauch ein!"

"Ich hab keinen Bauch!"

"Reichst du mir mal meinen Koffer, bitte?"

"Ja, hab ihn! Beeilt euch! Der Zug fährt gleich ein!"

"Ach, auch schon bemerkt? Sitzt meine Krawatte schief?"

"Du siehst toll aus und jetzt los!"

Gehetzt liefen die Freunde aus dem Abteil, blieben jedoch in der Zwischentüre ein wenig stecken. Damals waren sie doch ganz leicht durchgekommen, wieso jetzt nicht mehr?

"Guckt nicht so dumm! Ihr seid gewachsen und in die Breite gegangen!", meckerte Hermine herum, viele männliche Augenpaare schickten ihr einen bösen Blick.

"Wir sind nicht in die Breite gegangen! Sind nur muskulöser geworden!", ereiferte sich Ron, Hermine lächelte gekünstelt.

"Stimmt.", gab sie sich geschlagen - eher sah sie es so, dass die Klügere nachgab.

"Du warst ja schon umgezogen! Jetzt hast du uns allen zugucken dürfen! Da müsstest du eigentlich bemerkt haben, dass wir durchaus schlank sind!", ereiferte sich Seamus, Hermine wurde ein wenig verlegen.

"Ja, ja, seid ihr auch! Aber ihr wurdet eben erwachsen! Wir sind keine 11 Jahre mehr alt!", regte sich Hermine auf, sah auf die Uhr und trieb alle an. Sie schubste Harry hinaus, Ron folgte stolpernd. Harry küsste die gegenüberliegende Türe des dazugehörigen Abteils, einige Mädchen winkten heraus. Harrys Gesicht musste göttlich ausgesehen haben, so wie er an der Scheibe klebte, - er wurde rot im Gesicht.

"Mann, Hermine!", jammert er los, doch Hermine ließ ihn nicht zu Wort kommen. Sie zerrte an Harrys und an Rons Hand und zog die beiden Jungs durch den Zug. Seamus und Dean trotteten hinterher, Neville kam dazu.

"Wo warst du!?", regten sich die beiden auf, Neville zuckte mit den Schultern.

"Eines ändert sich nie, wie ich befürchte. Trevor war schon wieder abgehauen und ich musste ihn suchen gehen. Mann, das war ne scheiß Fahrt.", knurrte er los und hielt Trevor fest im Griff.

"Hey Nev!", erfreute sich Harry, Neville riss die Augen auf.

"Harry! Oh.. hätte dich beinahe nicht erkannt. Hast du ein neues Shirt an, oder so?", fragte er daraufhin, Seamus und Dean lachten befreit los.

"An Harry ist etwas mehr verändert, aber egal.", winkte Seamus ab und schob Neville vor sich her. Die Koffer würden wie ein jedes Jahr selbst ihren Weg wie durch Zauberhand ins Schloss finden, so beeilten sich die Gryffindors hinaus zu kommen. Mit der Traube an Schülern liefen sie wie die Ameisen den Bahnsteig entlang, während Hagrid nach den Erstklässlern rief.

"Hey, Harry!", winkte er ihm aufgeregt zu, Harry lächelte abermals verlegen und räusperte sich.

"Hallo Hagrid?", kratzte er sich am Kopf, Hagrid musterte ihn eingehend.

"Gut siehst´ aus, Harry! Hast´n wenig zugenommen, was?", meinte er darauf hin, Harrys Gesicht verdüsterte sich etwas.

"Ich bin aber nicht dick.", schmollte er, Hagrid riss die Augen auf.

"Hab ich nie gesagt, Harry! Siehst´n wenig fester aus, gut ernährt. So wie´n Junge aussehen sollte. Steht dir gut, Harry. Hm, gut, ja.", brummte er in seinen Bart, Harry strahlte wieder.

"Schön dich zu sehen, Hagrid.", meinte er versonnen, Hagrid strahlte und plusterte seine Brust auf.

"Freut mich auch! Schon das letzte Jahr, was, Harry? Werde dich vermissen.", murmelte er leise.

"Aber bis dahin vergeht noch ein Jahr!", lachte Harry los, Hagrid überlegte und sah über Harrys Kopf hinweg. Mit geschulten Augen winkte er die restlichen Erstklässler zu sich, während er sich räusperte.

"Ja, noch´n Jahr, genau. Aber das geht so schnell vorüber! Kommst mich doch besuchen, wenn´s geht, oder, Harry?", fragte er hoffnungsvoll, Harry nickte schnell.

"Klar doch, Hagrid." Schon wurde er weiter gezogen, Harry konnte sich noch schnell verabschieden. Die Clique bekam noch die letzte freie Kutsche, wo sie sich seufzend auf die Sitzbänke fallen ließen.

"Es ist wie immer. Schlammschlacht um einen Platz in der Kutsche.", seufzte Ron, Seamus grinste.

"Die letzte Schlammschlacht, wohlgemerkt.", meinte er leise, alle hingen ihren Gedanken nach.

"Stimmt. Wir bleiben aber im Kontakt, wenn...", fing Dean an, Harry unterbrach sie alle.

"Leute! Das Schuljahr fängt erst an! Natürlich bleiben wir in Kontakt, was denn sonst?", stellte er klar, seine Freunde grinsten ihn an.

"Gut so!", stimmte Hermine ihm zu, die Kutsche setzte sich in Bewegung.

°;°;°;°;°

"Na, Draco? Erzählst du mir endlich wie viele Bräute du schon flach gelegt hast?", klimperte Blaise Zabini mit seinen schönen Augen, während er in der Kutsche Draco gegenüber saß. Crabbe und Goyle waren ebenso dabei, Nott durfte auch nicht fehlen. Nur Pansy konnten sie erfolgreich abschütteln, damit die Jungs endlich unter sich waren.

"Genau! Sag schon, Draco!", ereiferte sich Theodore, die beiden Lackaffen nicken ebenso neugierig. Draco grinste Malfoy-like, lehnte sich zurück und sah einen nach dem anderen an. Dabei schlug er das eine Bein übers andere, bekam sein Grinsen nicht aus dem Gesicht.

"Ein Gentleman schweigt und genießt.", schnurrte er eingehend.

"Sei nicht so fies, Draco!", beschwerte sich Blaise nun, Draco schüttelte lachend den Kopf.

"Mann, Blaise! Du kennst mich doch! Wenn sie es wert ist, bekomme ich sie immer in mein Bett! Ich hatte schon verflucht viele und keiner ist so gut im Bett wie ich.", meinte er eingebildet, Blaise rollte mit den Augen.

"Natürlich! Du vergisst, dass es auch noch andere Jungs gibt, die auch gut aussehen. Die hatten sicherlich auch schon eine Menge im Bett. Nimm mich als Beispiel! Meine Anzahl an Frauen und Männern ist auch nicht zu verachten.", meinte er selbstsicher, Draco rümpfte die Nase.

"Erstens: Wer sollte noch besser aussehen als ich? Zweitens: Wer zählt schon andere Jungs dazu? Nicht ein jeder besteigt den Besen von beiden Seiten, Zabini.", knurrte er unwirsch, da ihm das Thema nicht behagte. Wie konnte man nur mit einem anderen Jungen schlafen? Allerdings war Draco in Sachen Sex mehr als aufgeschlossen, lernte immer wieder dazu und las sehr viel über das weibliche Geschlecht und wie man sie am besten stimulierte. Dank seines Vaters besaß er ein Buch, welches in der Generation Malfoy immer an den letzten Sohn weiter gegeben wurde. Und das was darin stand war pures Gold wert.

"Liebster Draco! Es gibt außer dir sehr wohl noch andere Jungen die heiß aussehen! Potter zum Beispiel! Als wir ihn am Bahnsteig trafen, starrtest du ihm die ganze Zeit auf den Arsch! Nicht, dass ich es nicht auch getan hätte, denn sein Arsch ist mehr als heiß. Allerdings ist er nicht so mein Typ. Und ja, ich zähle auch Jungen dazu, denn mit denen zu vögeln ist viel schöner als mit Mädchen. Ich schätze, ich werde dem weiblichen Geschlecht abdanken und mich nur noch dem männlichen Geschlecht widmen.", erklärte er heiter, Crabbe und Goyle starrten ihn sprachlos an. Dass Blaise bi war, war ihnen neu. Theodore grinste nur und zwinkerte Blaise zu.

"Wie wäre es mit mir? Ich bin immer für Veränderungen.", schnurrte er, Blaise musterte ihn eingehend.

"Gerne.", schnurrte Blaise zurück und leckte sich über die Lippen.

"Mann, das ist ja widerlich! Ich hatte Potter nicht auf den Arsch gestarrt, verflucht noch einmal! Ich wollte ihn nur darauf aufmerksam machen, dass seine Hose ein wenig zu tief sitzt. Der kann sich ja nicht einmal richtig anziehen! Und was deine und Notts Flirtversuche angehen - oh bitte! Behaltet es für euch!", verzog er angewidert sein Gesicht, allerdings ging ihm Potters knackiger Arsch nicht mehr aus dem Sinn.

"HA! Du hast doch auf seinen Arsch gesehen! Dein Mund stand ja ziemlich weit offen!", hielt Blaise ihm den Finger vor das Gesicht, Draco schnaubte.

"Habe ich nicht!"

"Hast du doch!"

"Habe ich nicht, Zabini!"

"Hast du doch, Malfoy! Du bist bisexuell!"

"HAST DU SIE NOCH ALLE? Nur weil ich mir Leute ansehe soll ich gleich auf Männer abfahren? Mann, du hast ja nicht mehr alle Zacken in der Krone, Trottel!", regte sich Draco auf, Blaise grinste breit.

"Ich behaupte es einfach so einmal. Mal sehen! Gibt es sonst noch Beweise, dass du Potter gut findest?", überlegte er, Crabbe räusperte sich.

"Er hatte Potter in Ruhe gelassen, als wir in seinem Abteil waren. Hatte sich nur mit Wiesel angelegt.", nuschelte er dazwischen, Draco erdolchte ihn mit den Augen.

"BEWEIS NUMMER ZWEI!", erfreute sich Blaise, Dracos Hand zischte nach vorne und zog Blaise an der Krawatte hart zu sich, bis sich ihre Gesichter beinahe berührten.

"Red keinen Scheiß, Zabini.", knurrte er nur, Blaise sah ihn treuherzig an.

"Kuss gefällig?", grinste er verschmitzt und drückte Draco tatsächlich einen Kuss auf. Der Blonde wehrte sich, stieß Blaise von sich, der zu lachen anfing. Draco wischte sich die Lippen ab und spuckte Blaise vor die Füße.

"Sag mal, spinnst du?", kreischte er los und ekelte sich eingehend.

"Was ist mit mir? Ihn küsst du und mich nicht?", spielte Theodore Nott auf beleidigt, Blaise Lachen verging. So stand er auf, beugte sich seitlich vor und drehte seinen Kopf. Theo kam ihm entgegen und schon trafen sich ihre Lippen. Obwohl Draco es widerlich fand, spähte er zu den beiden, wie auch Crabbe und Goyle. Blaise schloss die Augen, seine Hand wanderte in Theos Schopf. Langsam öffnete er seine Lippen, stieß seine Zunge hindurch. Theo fing leise zu stöhnen an und Dracos Herz klopfte schneller in der Brust. Verwirrt drehte er sich weg und wünschte sich schnell im Schloss und weit weg von den beiden Küssenden zu sein. Und wieso zum Henker, hatte sich Potter SO verändert? Scheiß Potter.

°;°;°;°;°

"Hach, ich mag dieses Schloss!", schwärmte Blaise eingehend, als sie in der großen Halle saßen und nach und nach die Schüler eintrudelten. Als Harry und seine Freunde ankamen, beobachtete Blaise seinen blonden Freund eingehend, der immer wieder verstohlen zu seinem Feind sah.

"Wusste ich es doch."

"Klappe, Zabini, oder ich stopfe dir dein Maul.", grummelte Draco ertappt, Blaise grinste leicht. Er zuckte mit den Schultern, rückte näher zu Theo und legte seine Hand um dessen Taille. Sanft ließ er sie auf und abwandern, sie verschwand unter dem Umhang und tastete sich langsam nach vorne. Theo versuchte unbeteiligt drein zu blicken, doch seine Augen wurden langsam groß. Was hatte Blaise vor? Als Blaise Hand, obwohl er sich mit Goyle, der gegenüber saß, eingehend unterhielt, über seine Schenkel strich, hielt Theo die Luft an. Schon streichelte sie wieder Richtung Lenden und Theo bekam langsam Probleme.

"Blaise, lass das.", zischte er leise, hielt Blaise Hand auf. Kurz unterbrach dieser sein Gespräch, erkannte nicht den entsetzten Gesichtsausdruck von Draco, der es mitbekommen hatte.

"Was denn?", fragte Blaise scheinheilig, Theo wurde rot im Gesicht.

"Du weißt schon.", nuschelte Theo mit roten Wangen, Blaise grinste noch immer - seine Hand wanderte langsam hoch und legte sich direkt auf Theos Beule.

"Nein, keine Ahnung was du meinst.", raunte Blaise mit blitzenden Augen, als er anfing Theos Beule zu massieren.

"Mann, Zabini, nicht hier!", zischte Draco nun, ihm wurde sein Haus, besonders ein notgeiler Blaise Zabini, schon langsam unangenehm.

"Ich mache ja nichts?", begehrte Blaise mit Engelsblick auf, Draco rollte mit den Augen. Es war schon sehr erstaunlich, dass es niemand mitbekam, denn die Schüler an diesem Tisch unterhielten sich ausgelassen und würden niemals darauf kommen, dass Blaise gerade etwas sehr Unanständiges tat.

"Ist Theo schlecht?", fragte Crabbe nicht verstehend, da dieser stöhnend seinen Kopf auf die Tischplatte knallen ließ, Blaise antwortete für ihn.

"Hm, kann sein.", überlegte Blaise, ließ seine Hand weiterhin sprechen. Seine Reibung wurde immer schneller, sein Druck nahm zu und Theo konnte sich nicht mehr konzentrieren. Draco sah Blaise noch immer sprachlos an, konnte sich der Szene nicht entreißen. Blaise machte einfach weiter, während er mit Crabbe weiterhin diskutierte. Er lächelte nur kurz, als Theo aufstöhnte, da dieser in seiner Hose gekommen war.

"Hach, das Gespräch hat mir gefallen!", grinste Blaise eingehend, Draco schnaubte.

"Merlin, wichs dich endlich selber. Das kann doch nicht angehen, dass du hier vor allen..."

"...WAS?", fragte Blaise, doch seine Augen funkelten. Dracos Gesicht zeigte pure Abscheu, Blaise war es egal. Unter dem Tisch schwang er seinen Zauberstab, Theo hatte nun keine feuchte Hose mehr. Mit knallroten Wangen kam er hoch, wo Goyle ihn schon besorgt musterte.

"Theo? Wieso bist du so rot im Gesicht?", drang Pansys Stimme zu ihm vor, Theo sah sie giftig an.

"Geht dich nichts an!", fauchte er zurück, Pansy spielte überrascht mit ihrer Haarsträhne.

"Dachte nur, dass dir genauso heiß ist wie mir! Wieso der Alte immer so einheizen muss?", seufzte sie nur, Theo riss die Augen auf.

"Oh! Dir geht es genauso? Ja, stimmt.", erwiderte er zaghaft, Pansy strahlte. Mann, wie blöd war diese Nuss? Draco verkniff sich ein Grinsen, seine Gorillas bemerkten davon nichts. Nun wanderte Dracos Blick abermals zu den Gryffindors, wo er Potter nicht aus den Augen ließ. Er konnte das Verlangen nicht zurückhalten Harry Potter immer wieder anzustarren, auf dessen Lippen zu glotzen. Es war schön mit anzusehen, wenn Harry Potter mit Händen und Füßen erzählte, auflachte und sich vor lauter Eifer nicht mehr einbekam. Draco runzelte die Stirn und schüttelte den Kopf. Was waren denn das für Gedanken? Wurde Zeit, dass er sich wieder anderen Dingen widmete, welche williger waren und gerne für ihn die Beine breit machten. Bald würde er den Rekord seiner Vorfahren knacken, denn es fehlten nicht mehr viele weibliche Wesen.

Blaise allerdings besah sich Draco eingehend, da kam ihn eine Idee.

"Draco?"

"Was..?", zischte Draco säuerlich, irgendwie fühlte er sich in Blaise Nähe plötzlich unbehaglich.

"Ich hätte da so eine Idee.", meinte er leise, Draco zog eine Augenbraue hoch.

"Und die wäre?" Blaise rutschte näher.

"Du sagst, dass du der Beste bist, was Sex angeht, nicht wahr?" Draco zog scharf die Luft ein und sah Blaise arrogant an.

"Selbstverständlich!"

"Nun, wie wäre es dann, wenn du anderen helfen würdest? Nicht umsonst haben wir diese Schülerzeitung und dort könntest du doch anonym Tipps geben? Vielleicht sogar gegen Bezahlung private Stunden arrangieren? Paare zusammenbringen und ihnen helfen?" Draco wollte schon protestieren, legte jedoch interessiert seine Stirn in Falten.

"Und was genau schwebt dir da vor?" Dracos Augen fingen zu funkeln an, denn tausend Fragen und Möglichkeiten schossen durch sein Gehirn.

TBC....

Dies war der erste Streich und der zweite folgt in zwei Tagen sogleich!
Schreibt mir wie es euch gefallen hat!

Dickes Bussi, wir lesen uns!
Gugi und darkgugi
 
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