Fanfiktion / Anime & Manga / One Piece / Der Sinn des Lebens, oder, Ich liebe dich!
Erwachte Gefühle
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von AyameZorro    erstellt: 22.11.2006    letztes Update: 12.02.2007    Romanze / P18 Slash    (fertiggestellt) 13 Reviews
Das ist meine erste OP Story, ich bitte um Nachsicht und um Resonanz. Ich will damit kein Geld verdienen oder dergleichen. Die Figuren gehören alle Eiichiro Oda * leider^^*






2


Am Morgen versammelten sich alle zum Frühstück in der Kombüse, nur Zorro fehlte. Nami hatte am gestrigen Abend die Auseinahndersetzung zum teil mitbekommen, und ging nach Zorro schauen.

Das Zimmer war leer, nur ein Zettel lag auf dem Bett. Nami ging zu dem Bett, setzte sich nieder und las sich die Nachricht durch:
„Ich bin weg. Meine Gefühle sind hier auf dem Schiff nicht erwünscht, doch ich bin doch nur ein Mann der sich verliebt hat. Alles gute. Zorro“
„Er hat sich... verliebt?“ Sie dachte einen Augenblick nach, erinnerte sich daran das beide auf dem Adlernest waren und resignierte, „... Sanji...?“ Sie hielt sich die Hand vor den Mund und fing leise an zu weinen. Es berührte sie irgendwie das Zorro so was fühlte. Besonders für Sanji, den unnahbaren. Sie wischte sich die Tränen weg, schnäuzte und ging wieder in die Kombüse zurück.

„Who iwst Zworrow?“ Meinte Ruffy mit vollem Mund. „Er hat das Schiff verlassen, ist keine Ahnung wo.“ Sie funkelte Sanji an, dem ein Klos im hals steckte und steckte ihm den Zettel zu. „Bravo Smutje, hast du gut gemacht.“ Wisperte sie in sein Ohr.
Die Erde bebte urplötzlich wie wild. Ein Beben erschütterte die Insel und eine Eissäule erscheinte mitten auf der Insel. Alle standen sie bebannt an der Rehling und schauten dem Einkoloss bei der Entstehung zu. Sanji hatte direkt ein ungutes Gefühl bei der Sache, warf seine Schürze weg und sprang an Land. Die anderen folgten ihm auf dem Schritt. Sie liefen zu dem Eiskoloss, und waren nicht weiter erstaunt, das Zorro schon da war. Er kämpfte gerade gegen einen Mann.

Mit seinem Drei-Schwerter-Stile machte er den Kerl nieder, als er bemerkte das seine Crew hinter ihm war. Sein Blick war eisiger als das Eis des Koloss, der entstanden war. Auf seiner Spitze war eine Burg, ein Schlitten gleitete hernieder und lies sich sanft zu Boden gleiten.

„Armer Marutin, er war ein guter Untertan!“ Raunte die Gestallt in Jeans und T-Shirt aus dem Schlitten. „Nja einer weniger zum durchfüttern. Hey kleiner!“ Er meinte Zorro, „bist ein toughes Kerlchen, haste nicht Lust bei mir anzuheuern?“ Zorro lachte auf, „Nein danke alter, aber ich habe schon einen Captain, ein weiterer muss nicht sein.“
„Schade dabei hast du doch ein im Moment, kaltes Herz.“
„Möglich, aber dennoch will ich nicht und lehne dankend ab!“
Der Schlitten löste sich durch ein Fingerschnippen des Mannes auf. Dieser Trat zu Zorro und beäugte ihn von Kopf bis Fuß. „Schade dabei bist du wirklich ein hübscher junger Mann. Aber dein Herz gehört einem anderen... vielleicht sollte ich mir den holen?“
Zorro zückte sein Schwert. „Wag es dich auch nur in seine nähe zu kommen und ich bring dich um!“ Seine Augen zuckten wild.

„Du liebst ihn also doch sehr! Hmm mal schauen wer der gute ist in den du dich verliebt hast!“ Er hob eine Hand und lies einen Eis-Pfeil daraus entstehen. „Teufelskräfte!“ Raunte Zorro leise.
„Oh ja die Eis-Frucht ist eine der vielen mächtigen Natur Früchte und sehr nützlich.“ Er lachte grollend auf und schleuderte den Pfeil Richtung Sanji, der nicht fassen konnte das Zorro ihn doch so sehr liebte.
Zorro sprang zwischen dem Pfeil und Sanji, durch Schnitt den Pfeil, und dieser verpuffte in einer kleinen Schneewolke.

„Aha... Das ist also der Mann in den du dich verliebt hast? Doch ein hübscher Mann du hast Geschmack, das muss ich dir lassen, Bruder!“ Zorro erinnerte sich wieder woher er den Mann kannte. Jetzt viel es ihm wieder ein.
„Lass ihn in Ruhe Lumis, reicht es denn nicht schon das du mich fertig machen musst, lass die Mannschaft in ruhe!“ Schrie Zorro seinen Bruder an.
Lumis war ein großgewachsener Mann, hatte Rabenschwarzes Haar das ihm zusammengebunden bis zur Schulter ging. Körperbau und Sprache waren fast die gleichen wie von Zorro. Lumis war gut drei Jahre älter, also 22.
„Erklär ihnen lieber wer ich bin, die stehen alle so da, wie Kinder denen gerade ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert worden sei!“

Zorro rümpfte die Nase. „Das ist Lumis, mein Bruder. Leider, muss ich dazu sagen. Mein Vater hat meine Mutter und mich verlassen als ich noch ein Kind war, er hat meinen älteren Bruder mitgenommen, und lies mich und meine Mutter alleine, ohne Geld oder Wohnung zurück. Er hatte als Kind schon von der Eis-Frucht gegessen und mein Vater hat sich mit ihm Profit erhofft. Sieht so aus als ob dem Hundesohn das gelungen sei!“
„Rede nicht so von Vater, du Bastard!“ Lumis schleuderte eine Lanze auf Zorro, dieser zersäbelte auch die zu einem kleinen Schneehaufen.
„Ach komm, ich sage nur die Wahrheit über dich und Vater. Ihr habt uns verlassen, und Mutter und ich mussten versuchen zu überleben. Mutter starb als ich 10 war.“ Zorro schaute betroffen zu Boden.

!“ Sein Blick besagte blanke Wut, entsetzten und Zorn. Die war so untypisch für ihn, das seine Freunde zurückwichen. Immer noch stand er schützend vor Sanji und hatte seine Schwerter in Position.
„Du willst mich wirklich versuchen zu Besiegen? Das ich nicht lache Brüderchen. Gegen eine Teufelsfrucht bist selbst du zu schwach. Ich habe mich über dich informiert... Du bist nicht mehr so schwach wie du einst warst. 60 Millionen Berry sind viel Holz, doch... Aber das zusammen mit dem Strohhut,“ er schwieg einen kurzen Moment, „währ der reinste Traum. 160 Millionen Berry für mich alleine.“ Sein lachen war grell und laut. „Ich habe wohl vergessen das ich ein Kopfgeldjäger bin, so wie du einer warst...“

„Bastard!“ Kam die Zornige Antwort. „Oh nein mein lieber Lorenor, der einzige Bastart hier bist du, weil du einen Mann liebst. Du beschützt ihn ja auch noch... Wie rührend...“
Ein Kampf entstand zwischen den beiden. Lumis lies ein Schwert aus Eis erscheinen, welches genau so hart war wie die Schwerter von Zorro. Beide schenkten sich nichts. Sanji schaute mit offenem Mund zu, merkte den Zettel den Nami ihm zugesteckt hatte in seiner Tasche und las ihn sich durch.
„. Ich bin doch nur ein Mann der sich verliebt hat...“ las Sanji leise vor, „er hat sich tatsächlich in mich verliebt... Warum?“ Leise begannen Tränen über sein Gesicht zu laufen.

„Gegen seine Liebe kann man nichts machen Sanji, das weist du genauso gut wie ich.“ Nami legte eine Hand auf Sanji´s Schulter. Er sah sie an. „Aber warum ich? Ich bin ein Mann! ... Das verstehe ich nicht. Er hätte sich in dich oder Robin verlieben sollen, aber nicht in mich!“
„Ach Sanji. Hast du seinen Blick gesehen als dieser Lumis einen Eis-Speer nach dir geworfen hat? Er hatte Angst um dich. Das verriet sein Blick.“
Er schaute Nami in die Augen. „Sicher das du dich nicht versehen hast? Sein eisiger Blick von eben hat mir gereicht, ich wollte ihm nicht mehr in die Augen schauen. Er war so Kalt...“

„Ja das war er, aber die Augen mit denen er dich eben angeschaut hat, waren voller Liebe und Angst, er war verzweifelt.“ Betroffen schaute Sanji zu Boden und spielte mit seinen Fingern herum. „M...meinst du wirklich? Das ich ihm doch so wichtig bin. Davon habe ich aber die ganze Zeit über nichts gemerkt.“
„Ja das bist du, glaub mir, eine Frau weiß so was.“ Sie versuchte zu lächeln. Als sie unsanft von Sanji zu Seite gezogen wurde.
„Ahh...“ beide landeten auf dem Boden, Nami in Sanji´s Armen. Sie waren gerade noch einem Speer aus Eis entgangen.

„Geht in Deckung ihr Lebensmüden, ich regle das schon!“ schrie Zorro seine Freunde an doch es war zu Spät. Lumis traf ihn mit einem Pfeil in den Rücken. Auf seiner Brust prangte ein Loch, Blut lief ihm über das Hemd. Seine Knie gaben nach und er stürzte zu Boden. Er stützte sich mit der Linken Hand ab und hielt sich mit rechts die Brust. Sanji wollte zu ihm Laufen, doch Zorro schüttelte den Kopf und Nami saß noch auf ihm. „N...nicht... bleib weg... bitte...!“ Sanji blieb wie angewurzelt sitzen. Er wusste das Zorro sich nicht von so etwas aufhalten lies, doch sein Herz raste als er immer wieder das Blut sah welches auf den Boden tropfte.

Zorro rappelte sich auf und stand mit dem Rücken zu Sanji. „Hah... du bist Feige... du warst es schon immer... einfach jemandem in den Rücken zu schießen...“
„So war ich schon immer, da hast du recht Brüderchen.“ Lumis wischte sich einen Blutfaden von der Wange, weil Zorro ihm im Kampf an der Schläfe getroffen hatte.
„So... und nun dein kleiner!“ Er spannte den Eis-Bogen, ein Pfeil entstand, und zielte auf Sanji. Dieser reagierte zu langsam, da Nami gerade von ihm runter gekrabbelt war, und sah den Pfeil auf sich zu kommen. Dann wurde alles schwarz. Sanji hatte die Augen geschlossen. Er spürte keinen Schmerz, doch hörte er ein Stöhnen vor und einen Schrei von Nami hinter sich. Langsam öffnete er die Augen, sah das Zorro vor ihm langsam zu Boden ging und blickte in sein besorgtes Gesicht, als er vor Sanji in das Gras sank.
„G... geht es dir... gut?“ Fragte er leise. Sanji nickte schwach. Sein Gesicht war kreidebleich, sein Herz raste wie wild.

„Gut...“ schwach hob Zorro eine Hand an Sanji´s Gesicht und zuckte, als weiter Pfeile sich in seinen Rücken bohrten, leicht auf. Er berührte Sanji´s Wange, und strich über die schmalen Lippen. Er beugte sich zu ihm herüber und Küsste ihn. Sanji erwiderte den Kuss, Tränen liefen über seine Wangen und vermischten sich mit dem Geschmack von Zorro´s Blut. Zorro löste den Kuss und sah Sanji lächelnd an, „Du hast ja... doch kein Geschnetzeltes aus mir gemacht...“ sein Blick wurde Glasig. Er kippte gegen Sanji. Dann wurde Zorro´s Körper immer schwerer als er in sich zusammen sackte. Sanji hörte noch ein leises „Ich liebe dich... verzeih“ dann war es ruhig.

„Zorro...? Zorro?... ZORRO!“ Sanji rüttelte an ihm. „Wach auf du Idiot... Wach... auf... Bitte...“ Sanji trommelte auf den Körper von Zorro ein, doch nichts geschah. Chopper lief zu ihnen, fühlte Zorro´s Puls und schaute dann beruhigt zu Sanji auf. „Er lebt noch, seine Atmung ist schwach aber noch da. Wir müssen ihn schnell aufs Schiff bringen!“
„Oh nein, er kommt mit mir!“ Der schlaffe Körper wurde durch die Luft getragen und Lumis nahm ihn auf die Schulter.
„Ihr habt genau Acht Stunden, solange sollte er aushalten. Wenn ihr bis dahin mir nicht den sinn des Lebens erklärt habt, dann Stirbt er!“ Damit verschwant Lumis mit seinem Schlitten Richtung Burg, und lies die Mannschaft am Boden zurück.
Ruffy versuchte noch mit seiner „Gum Gum Peitsche“ an den Schlitten zu kommen, doch vergebens. Eine Eiswand hinderte ihm daran.

Sanji saß immer noch auf dem Boden, sein Gesicht weiß, tränen liefen ihm immer noch über die Wange, und in seinem Mund hatte er den Geschmack von Zorro´s süßlichem Blut.
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