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/ Der etwas andere Harry Potter oder Wie hätte es noch ablaufen können?
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Oh happy morning
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| von Zwiebelfisch erstellt: 13.08.2007 letztes Update: 09.09.2007 Humor / P12 Slash (fertiggestellt) | 41 Reviews |
Disclaimer: bis auf die von mir erfundenen Figuren gehören alle Mrs. Rowling, die restlichen sind meiner Fantasie entsprungen. die Songs gehören den einzelnen Interpreten, welche das sind werde ich am Ende jedes Kapitels auflisten.
Um reviews wird gebeten, wenn es euch nicht gefallen hat, bitte ich um konstruktive Kritik. Seid nicht zur hart mit mir, das ist meine erste FF.
So und jetzt wünsch ich euch viel Spaß beim lesen!
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„I feel fine, doesn’t really matter now, coz I’m allright…“
Er schlug die Augen auf und knurrte. Wer wagte es, seinen Schönheitsschlaf zu stören? Wer wagte es ihn, den heißesten Kerl in ganz Slytherin, ach was in ganz Hogwarts, aufzuwecken? Und was am schlimmsten war, wer wagte es, an einem Montagmorgen so unerträglich gute Laune zu haben und auch noch zu SINGEN?
So dumm konnte nur einer sein… Er überlegte, ob er noch versuchen sollte, etwas zu schlafen und denjenigen später zur Schnecke zu machen oder ihn lieber gleich ungespitzt in den Boden zu rammen. Er entschied sich für die zweite Variante. Langsam hob er seinen Kopf und blickte in die Richtung der Lärmquelle. Er holte tief Luft und brüllte: „BLAISE ZABINI, DU HIRNRISSIGER KLEINER IDIOT, ICH HAB NOCH GESCHLAFEN!!!!!“
Doch dieser lies sich von dem recht eindrucksvollen Geschrei, welches die Erstklässler im Gemeinschaftsraum erzittern lies, nicht beeindrucken und meinte fröhlich: „Guten Morgen, na gut geschlafen? Wenn ich du wäre, würde ich hier nicht so rumzetern, sondern lieber meinen heißen Arsch in Richtung Bad bewegen, da wir sowieso schon spät dran sind.“
Er rollte sich fluchend aus dem Bett und tapste Richtung Bad. ‚Nicht dass ich erwartet haben, ihn beeindrucken zu können, aber etwas mehr Respekt könnte er schon zeigen…’ Aber gleich nachdem er diesen Gedanken zu ende gedacht hatte, schlug er sich in Gedanken die Hand vor die Stirn. ‚Mein Gott, ich rede hier über Blaise Zabini, meinen besten Freund, schlimmsten Alptraum und Lieblingsknuddeltier überhaupt. Wann hat der jemals Respekt gezeigt?’ Es störte ihn nicht, war er doch somit um einiges besser, als die anderen Speichellecker, die ihm auf Schritt und Tritt folgten und versuchten, sich bei ihm einzuschleimen, nur weil sie ihn für mächtig hielten, da er den dunklen Lord vor einem halben Jahr besiegt hatte.
Ja, der Kampf gegen den Lord… Es war ein harter Kampf und manche Narben werden ihm für immer erhalten bleiben, aber er hatte letztendlich gesiegt und das allein zählte.
Im Bad angekommen, stellte er sich unter die Dusche und drehte das Wasser voll auf. Und schrie zum zweiten Mal an diesem verdammten Morgen laut auf. „SCHEISSE, IST DAS KALT“
Aus dem Flur tönte die amüsiert klingende Stimme von Blaise: „Ich hab doch gesagt, wir sind spät dran. Und wenn du wieder ewig geduscht hättest, würden wir das Frühstück verpassen.“ „Ich bring dich um!!“ „Später, Süßer… Beeil dich lieber, ich hab Hunger!“
Grummelnd sprang er aus der Dusche, putzte sich die Zähne und zog sich, für seine Verhältnisse sehr schnell (also innerhalb zwanzig Minuten) an. Blaise wusste, warum er ihm jeden Morgen solch eine Schocktherapie verpasste. Würde er ihn in Ruhe lassen, käme sein bester Freund nie aus dem Knick.
Gemeinsam machte sich das ungleiche Paar auf den Weg in die große Halle. Er betrachtete beim Laufen seinen Freund, der fröhlich neben ihm her sprang und dabei, wie immer, leise sang. „It’s the end of the world as we know it… and I feel fine“
Diesen Satz würde man Blaise ohne zu Zögern glauben. Der äußerst gutaussehende ’nicht so gut wie ich, natürlich’ , freundliche, liebenswerte und intelligente Junge mit der riesengroßen Leidenschaft zur Musik, war wirklich immer gut gelaunt, egal was passierte. Die Stunden vor dem großen Kampf wären ohne Blaise für ihn unerträglich geworden. Er hatte ihn stundenlang in den Armen gehalten und ihn beruhigt und ihm Mut zugesprochen. Als er draußen kämpfte, hatte ihm die Gewissheit, dass Blaise in Sicherheit war und auf ihn warten würde, immer wieder neue Kraft und neuen Mut gegeben.
’Verdammt, wenn mich jemand hören könnte… die würden noch auf die Idee kommen, ich wäre in ihn verliebt oder mit ihm zusammen oder so… neeeee danke’
Gut, er war wirklich schwul. Um ehrlich zu sein er war das, was man im Allgemeinen stockschwul nannte. Noch nie war er auch nur ansatzweise mit einem Mädchen zusammen gewesen. Sie interessierten ihn einfach nicht. Das einzigste Mädchen, welches ihn näher kannte und mit dem er wirklich befreundet war, war Blaise Freundin. Für ihn war sie wie eine Schwester und er wusste, obwohl sie manchmal, nun sagen wir, etwas oberflächlich wirkte, sehr klug war und man sich hundertprozentig auf sie verlassen konnte.
’Boah, was ist denn heute mit mir los, jetzt komm wieder runter, du bist ein Slytherin, kram den bösen Blick raus, erschrecke ein paar Erstklässler und Hufflepuffs, geh in die große Halle, lass dich bewundern und hör auf die über so was Gedanken zu machen!’
Er ließ sich an seinem Tisch nieder, trank wie jeden Morgen Unmengen an Kaffee, überprüfte unauffällig (dachte er zumindest, Blaise grinste ° jeden Morgen das Gleiche - und er denkt immer noch es merkt keiner°) sein Aussehen und schritt gleich danach hoheitsvoll zum Ausgang um sich auf den Weg in den Unterricht zu machen. An der Tür prallte er unsanft mit jemandem zusammen.
Er, weil er die Nase zu hoch streckte, um auf den Weg achten zu können, und sein Gegenüber, weil dieser mal wieder verträumt auf den Boden starrte. „Verdammt kannst du nicht aufpassen, du blöde Schnarchtüte?“ schrie er darauf auch gleich völlig außer sich. ’Oh nein, nicht er, nicht zum frühen Morgen’ Vor ihm stand etwas verwirrt sein größter Feind und Rivale. Wenn man ihn so sah, würde man nicht denken, dass er ein wirklich sehr intelligenter und charmanter Junge war.
Die Beiden waren sich von der ersten Begegnung an sofort spinnefeind. Beiden waren extrem intelligent und Jahrgangsbeste, beiden waren wirklich äußerst beliebt, beide waren Gewinner des „Charmantestes Lächeln des Jahres“, ein eigentlich wirklich sinnloser Preis der magischen Klatschzeitschrift „Die Hexenwoche“. Aber da sie schon seit Jahren immer abwechselnd den Preis gewannen, entbrannte natürlich ein riesiger Wettkampf, den die beiden erbittert führten.
Doch bis jetzt gab es, zum Leidwesen aller Beteiligter, leider keinen eindeutigen Gewinner. Und so stritten sie sich seit ihrem ersten Tag in Hogwarts. Mindestens einmal pro Woche konnte man das liebliche Gekreische zweier junger Zauberer hören, die sich äußerst intelligente und wohlformulierte Beleidigungen an den Kopf warfen…
„Potter du Arsch, warum rennst du mich um?“
„Ich hab dich nicht umgerannt Malfoy, du bist mir in den Weg gesprungen.“
„Bin ich gar nicht, ich will nicht mal einen Meter an dich rankommen, ich kann dich einfach nicht ertragen!“
„Achja? Und warum hast du mich dann beim letzten Quidditchspiel gerammt, als ich den Schnatz fangen wollte?“
Die ganze Halle stöhnte genervt auf. So ging das schon seit drei Wochen. Die beiden Spieler waren in ihrem Eifer, den kleinen, goldenen, geflügelten Ball zu fangen, heftig gegeneinander gestoßen und mussten die Nacht im Krankenflügel verbringen. Seitdem warfen sie sich gegenseitig vor, den anderen mit Absicht vom Besen gestoßen zu haben. Und schon ging es wieder los…
„Ich hab dich gerammt? DU wolltest mich behindern, weil du es nicht ertragen kannst, dass ich besser bin als du.“
„Bist du nicht!“
„Bin ich wohl!!“
„Bist du NICHT“
„Bin ich WOHL“
Blaise und Ron warfen sich einen mitfühlenden und genervten Blick zu, bevor sie sich an die Arbeit machten, die inzwischen aufeinander einprügelnden Jungen zu trennen.
„Komm schon Harry, wir müssen los“ rief Blaise und packte Harry am Kragen um ihn in Richtung Kerker zu schleifen.
„Draco reiß dich zusammen, wir haben gleich Unterricht“ meinte Ron und zerrte Draco am Gürtel hinter sich her.
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So das war's erstmal, ich hoffe es hat euch gefallen. Bitte lasst mir auf jeden Fall ein kleines Review da^^
bis zum (hoffentlich) nächsten Mal
lg
Hier noch schnell die verwendeten songs:
Riddlin' Kids - I feel fine
R.E.M. - It's the end of the world as we know it
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