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Sanzo und Goku
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| von Ashray erstellt: 14.09.2007 letztes Update: 14.09.2007 Romanze / P16 Slash | 1 Review |
Title: Das Experiment
Autor: Ashray
Pairing: Sanzo/Goku
Disclaimer: Die Idee ist von mir, aber die Leute stammen von Kazuya Minekura,
schade, schade, nichts zu machen...
Summary: Jedes Kapitel ist ein eigenes, abgeschossenes Experiment, mit unterschiedlichen
Ausgang. Ich hab dasselbe auch in Englisch geschrieben...
Ich weiß noch nicht, wie weit ich gehen werde(besser, wie weit ich mich traue in
Zukunft, aber zur Sicherheit hab ich das mit dem Alter etwas höher gelegt. Sicher ist
sicher. Mal schauen...)
Hey, willst du ein Experiment mit mir machen?
Wenn ja, dann brauchst du dafür folgendes:
Einen Mönch (mit einer Zeitung )
Einen Affen (mit einem Teller voll Kuchen)
Einen Raum, um die Zwei einzusperren (mit einer stabilen Tür)
Eine perverse Wasserratte (mit Todessehnsucht)
Als erstes stecken wir den Mönch und den Affen mit ihrer Zeitung und dem Kuchen in den Raum. Da sie beschäftigt sind mit ihren Sachen, werden sie vorerst noch keinen Aufstand deshalb machen.
Als nächstes brauchen wir dann die Wasserratte, um zuzusperren.
Dafür kannst du auch jede andere Person nehmen, aber du darfst sie hinterher nicht vermissen. Also niemanden, an dem dir was liegt.
Denn wenn Sanzo später die Tür wieder aufkriegt wird er ihn oder sie sicher umbringen...
Danach ignorieren wir erstmal ihr Geschrei und die Drohungen und lassen sie eine Weile da drin schmoren, um zu sehen, was als nächstes passiert.
Die Frage ist jetzt:
Was wird denn nun geschehen, wenn wir einen Mönch und einen Affen in denselben Raum einsperren?
A: Der Mönch bringt den Affen um, nur damit er aufhört zu jammern, das er verhungert oder
sich zu tote langweilt.
B: Der Mönch schießt einmal zu oft auf unseren Affen, und der dreht durch und versucht
ohne Limiter den Mönch zu fressen.
C: Nichts passiert. Die sind derartig mit essen und lesen beschäftigt, das sie einander
völlig ignorieren.
D: Am Ende erkennen sie, das sie füreinander bestimmt sind und küssen sich.
Hast du eine Antwort ausgesucht?
Ja?
Dann lass uns mal sehen....
___________________________________________________________________________
“Mach die verdammte Tür auf, Gojo, und zwar auf der Stelle, oder ich bring dich um!” Sanzo schreit ziemlich wütend gegen die verschlossene Tür. Was die Tür aber gar nicht beeindruckte.
“Glaubst du, ich bin bescheuert? Wenn ich jetzt aufmache, bringst du mich sicher um! Nein, nein, mein Freund, es ist schon ganz gut, so wie es ist!” und mit einem Grinsen, das Sanzo natürlich nicht sehen konnte, verschwand er zufrieden vor sich hin pfeifend.
Sanzo trat und schoss mit bösem Blick auf die unschuldige Tür ein, die sich trotzdem nicht öffnen ließ. Und Gojo kam auch nicht zurück.
(Anscheinend hatte er doch nicht soviel Todessehnsucht wie gedacht)
//Wenn ich diesen Idioten in die Finger kriege, Ist. Er. Tod! Lang und schmerzhaft. Der kann was erleben...//
Als er merkte, dass der Tür das egal war und sie sich immer noch weigerte aufzugehen, setzte Sanzo sich mit seiner Zeitung grummelnd in einen Sessel.
Goku kümmerte das alles nicht wirklich, seine ganze Aufmerksamkeit galt nur seinem großen Kuchenteller, mit dem er es sich gemütlich machte.
Solange er etwas zu essen hatte war die Welt für ihn in Ordnung.
Durch eines der Fenster fielen die warmen Strahlen der Nachmittagssonne, und er wurde bald schläfrig, besonders nach dem ausgiebigen Mittagessen, das noch nicht lange vorbei war.
Noch bevor er fertig war mit seiner Nachspeise war er auch schon eingedöst.
Die nächste Stunde passierte überhaupt nichts, aber dann.....
Zuerst störte es ihn nicht weiter, ganz im Gegenteil.
Es war eine angenehme Abwechslung.
Aber nach einer Weile fiel es Sanzo dann doch auf.
Goku war die ganze Zeit über verdächtig still gewesen. Normalerweise konnte er keine fünf Minuten stillsitzen, und jetzt war schon eine ganze Weile nichts mehr aus seiner Richtung gekommen.
Kein herumjammern wegen Hunger oder Langeweile, und auch kein herumhüpfen oder sonst eine Bewegung oder so was.
Das war dann doch auch irgendwie irritierend, und Sanzo legte seine Zeitung zur Seite und ließ seine Augen suchend durch den Raum streifen.
Dort, beim Fenster...
Ruhig schlummernd hatte Goku es sich gemütlich gemacht im warmen Sonnenlicht, das sich auf seinem Limiter spiegelte und seine Harre zum glänzen brachte.
Seine braune Haut schimmerte warm im Licht und Sanzo konnte einfach nicht seine Augen abwenden, selbst wenn er gewollt hätte.
Nicht zum ersten Mal hing sein Blick wie gebannt an seinem goldäugigen Begleiter, der friedlich und irgendwie süß vor ihm lag.
Sanzo wusste, was er wollte.
Er wollte ihn küssen, auch wenn er nicht sollte; wenn es vielleicht ein Fehler war; er konnte nicht anders.
Er wollte ihn.
Ihn küssen und im Arm halten und streicheln....
Ihn nur für sich haben...
Ganz und Gar...
Und noch bevor er diesen Gedanken weiter verfolgen konnte, war er auch schon aufgestanden und zu ihm hinübergegangen, seine Füße schienen ihr Ziel von alleine zu finden...
Langsam kniete er sich zu seinem schlafenden Äffchen hinunter.
Mit den Augen folgte er der Linie von Goku’s Lippen, die ihn magisch anzuziehen schienen.
Lockend, förmlich bettelten um einen Kuss.
//Und wenn ich’s mache? Nur ein kurzer Kuss. Es kann nicht Schaden, oder?//
Und dann?
Was wenn er mich dann hasst?
//Und was wenn nicht?//
Was wenn er es auch will? Vielleicht...
//Kann ich wirklich? Sollte ich es riskieren?//
Goku schläft schließlich immer wie ein Stein, wahrscheinlich wird er es nicht mal bemerken.
Er sollte nicht daran denken.
Am besten währe es, er würde einfach wieder zu seinem Sessel zurückgehen, und sich wieder seiner Zeitung zuwenden.
Er sollte an was anders denken, nicht an kleine Affen und warme Haut und weiche Lippen und...
Er sollte viele Sachen machen, aber was Sanzo dann machte, war, das er mit einer Fingerspitze ganz leicht über diese Lippen fuhr, die seinen Blick gefangen hielten und ihn faszinierten wie ein seltenes Kunstwerk.
Mit den Handflächen fuhr er über Goku’s Wangen, genoss das Gefühl der weichen Haut unter seinen Händen, als er zögern näher kam.
Die Haarsträhne, die er vorsichtig aus Gokus Gesicht strich war warm von der Sonne, die sie schimmern ließ wie kostbare Seide...
//Ich sollte mich besser beherrschen können, nicht so schwach sein...//
Aber er konnte und wollte nicht mehr widerstehen, und so stahl er einen kurzen Kuss von diesen süßen Lippen...
Es war nur eine sanfte Berührung, und Goku schlief doch immer so tief, er würde schon nicht aufwachen...
Aber als Sanzo seine Augen wieder öffnete war alles, was er sehen konnte Gold!
Das Gold von Goku’s Augen.
Augen, die ihn verwundert und überrascht ansahen.
Und sehnsüchtig... oder war es nur das, was er sehen wollte? Zu sehen hoffte?
Sanzo zuckte zurück und wollte etwas sagen, erklären, irgendwas...
Aber er brachte keinen einzigen Ton über die Lippen, ihm fiel einfach nichts ein, alle Worte waren wie weggeblasen als diese leuchtenden Augen tief in seine Violetten tauchten.
Aber dann waren plötzlich überraschend starke Arme um seinen Hals, die ihn zurück zu Goku und einen weitern Kuss zogen.
Gerne gab er nach und ließ sich in die willkommene Wärme und feste Umarmung hinunterziehen.
Dieser zweite Kuss war leidenschaftlich und lang und einfach atemberaubend, und keiner der beiden wollte derjenige sein, der ihn unterbrach.
Aber viel zu bald mussten sie doch wieder atmen, und sie trennten sich mit einem identischen, widerwilligen murren.
Sanzo legte seine Hände um Gokus Hüfte und hob ihn hoch als er sich aufsetzte, so das er ihn auf seinem Schoß sitzen hatte.
Wieder fing er Gokus Lippen zu einem Kuss ein, er konnte einfach nicht genug bekommen von deren süßen Geschmack und diesen neuen Gefühl, als Sanzo seine Hände über den Rücken des Jungen geistern ließ.
Goku hatte beide Hände in den blonden Harren des Mönchs vergraben, die ihn immer an die Sonne erinnerten und sich so weich anfühlten unter seinen Fingern.
Wieder trafen sich ihrer beider Lippen, und Sanzo fuhr mit seiner Zunge langsam über Gokus Lippen; bat um Einlass, der ihm auch freudig gewährt wurde.
Als sich die Zunge in seinen Mund schob und ihn vorsichtig und gründlich untersuchte stieß Goku ein leises, genießerisches Grollen aus.
Sanzo schmeckte deutlich Süßes, Kuchen und etwas, das sich nicht beschreiben ließ, das einfach nur Goku sein konnte.
Er wusste nicht, wie lange sie so dasaßen, und es war auch egal, denn er genoss es sehr.
Es war einfach großartig, mit Goku auf seinem Schoß, wie er nach Luft schnappte, schwer atmend und mit roten Wangen...
Dieses Gefühl war einfach unbeschreiblich.
Mit den Gesichtern nur wenige Zentimeter von einander entfernt hielten sie mit beiden Händen fest was sie so plötzlich bekommen hatten.
Violett traf auf Gold, und noch immer sagte keiner der beiden ein Wort.
Aber Worte waren auch nicht notwendig, denn ihre Augen sprachen für sie, überdeutlich, von Sehnsucht und Verlangen und Liebe; lange verborgen, und dennoch immer da.
Immer knapp unter der Oberfläche, doch jetzt nicht mehr verborgen vor dem Blick des anderen.
Es war ganz still in dem Raum, und die Luft schien wärmer und wärmer zu werden, je länger sie sich in den Augen und Gefühlen des anderen verloren.
In Gefühlen, die jetzt losbrachen in einem weitern leidenschaftlich Kuss, der ihnen den Atem raubte und ihre Herzen rasen ließ.
Sanzo knöpfte langsam Gokus Shirt auf, welches bald Gesellschaft erhielt von seinem schwarzen Top und den Armschützern die er selbst immer trug unter seiner Robe.
Alles zusammen verlor sich irgendwo am Boden, als beide soviel Haut wie möglich an ihrer eigenen Fühlen wollten, ohne den störenden Stoff dazwischen.
Ihre Küsse wanderten von den Lippen zum Kinn, zum Hals, Schultern und was auch immer zu erreichen war.
Goku ließ seine Hände über den Rücken des Mönchs wandern, während dieser Gokus Oberkörper erkundete und immer tiefer und tiefer ging...
Plötzlich hörten die beiden ein lautes Schnappen, als Gojo sich doch noch entschied, die beiden wieder raus zulassen und die Tür aufsperrte.
___________________________________________________________________________
“Na warte, du verdammte Wasserratte, wenn ich dich erwische.... Ich bring dich um !!!!!!!”
“Hey, ich hab euch doch eh wieder aufgesperrt!”
Also, wir ignorieren wieder die gewohnten Schüsse und Beleidigungen im Hintergrund für eine Weile und kommen zu unserer Frage vom Anfang zurück:
Was wird denn nun geschehen, wenn wir einen Mönch und einen Affen in denselben Raum einsperren?
Und die Antwort ist:
(*Trommelwirbel*)
D: Am Ende erkennen sie, das sie füreinander bestimmt sind und küssen sich.
Und damit beenden wir unser Experiment für heute, weil ich muss noch Hakkai suchen, damit er Sanzo und Goku auf ihrer ‘Rattenjagt’ aufhält.
Und zwar wenn möglich noch bevor sie ihn erwischen und umbringen.
(Fragt sich nur ob fürs einsperren oder fürs unterbrechen J )
Autor: Ashray
Pairing: Sanzo/Goku
Disclaimer: Die Idee ist von mir, aber die Leute stammen von Kazuya Minekura,
schade, schade, nichts zu machen...
Summary: Jedes Kapitel ist ein eigenes, abgeschossenes Experiment, mit unterschiedlichen
Ausgang. Ich hab dasselbe auch in Englisch geschrieben...
Ich weiß noch nicht, wie weit ich gehen werde(besser, wie weit ich mich traue in
Zukunft, aber zur Sicherheit hab ich das mit dem Alter etwas höher gelegt. Sicher ist
sicher. Mal schauen...)
Hey, willst du ein Experiment mit mir machen?
Wenn ja, dann brauchst du dafür folgendes:
Einen Mönch (mit einer Zeitung )
Einen Affen (mit einem Teller voll Kuchen)
Einen Raum, um die Zwei einzusperren (mit einer stabilen Tür)
Eine perverse Wasserratte (mit Todessehnsucht)
Als erstes stecken wir den Mönch und den Affen mit ihrer Zeitung und dem Kuchen in den Raum. Da sie beschäftigt sind mit ihren Sachen, werden sie vorerst noch keinen Aufstand deshalb machen.
Als nächstes brauchen wir dann die Wasserratte, um zuzusperren.
Dafür kannst du auch jede andere Person nehmen, aber du darfst sie hinterher nicht vermissen. Also niemanden, an dem dir was liegt.
Denn wenn Sanzo später die Tür wieder aufkriegt wird er ihn oder sie sicher umbringen...
Danach ignorieren wir erstmal ihr Geschrei und die Drohungen und lassen sie eine Weile da drin schmoren, um zu sehen, was als nächstes passiert.
Die Frage ist jetzt:
Was wird denn nun geschehen, wenn wir einen Mönch und einen Affen in denselben Raum einsperren?
A: Der Mönch bringt den Affen um, nur damit er aufhört zu jammern, das er verhungert oder
sich zu tote langweilt.
B: Der Mönch schießt einmal zu oft auf unseren Affen, und der dreht durch und versucht
ohne Limiter den Mönch zu fressen.
C: Nichts passiert. Die sind derartig mit essen und lesen beschäftigt, das sie einander
völlig ignorieren.
D: Am Ende erkennen sie, das sie füreinander bestimmt sind und küssen sich.
Hast du eine Antwort ausgesucht?
Ja?
Dann lass uns mal sehen....
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“Mach die verdammte Tür auf, Gojo, und zwar auf der Stelle, oder ich bring dich um!” Sanzo schreit ziemlich wütend gegen die verschlossene Tür. Was die Tür aber gar nicht beeindruckte.
“Glaubst du, ich bin bescheuert? Wenn ich jetzt aufmache, bringst du mich sicher um! Nein, nein, mein Freund, es ist schon ganz gut, so wie es ist!” und mit einem Grinsen, das Sanzo natürlich nicht sehen konnte, verschwand er zufrieden vor sich hin pfeifend.
Sanzo trat und schoss mit bösem Blick auf die unschuldige Tür ein, die sich trotzdem nicht öffnen ließ. Und Gojo kam auch nicht zurück.
(Anscheinend hatte er doch nicht soviel Todessehnsucht wie gedacht)
//Wenn ich diesen Idioten in die Finger kriege, Ist. Er. Tod! Lang und schmerzhaft. Der kann was erleben...//
Als er merkte, dass der Tür das egal war und sie sich immer noch weigerte aufzugehen, setzte Sanzo sich mit seiner Zeitung grummelnd in einen Sessel.
Goku kümmerte das alles nicht wirklich, seine ganze Aufmerksamkeit galt nur seinem großen Kuchenteller, mit dem er es sich gemütlich machte.
Solange er etwas zu essen hatte war die Welt für ihn in Ordnung.
Durch eines der Fenster fielen die warmen Strahlen der Nachmittagssonne, und er wurde bald schläfrig, besonders nach dem ausgiebigen Mittagessen, das noch nicht lange vorbei war.
Noch bevor er fertig war mit seiner Nachspeise war er auch schon eingedöst.
Die nächste Stunde passierte überhaupt nichts, aber dann.....
Zuerst störte es ihn nicht weiter, ganz im Gegenteil.
Es war eine angenehme Abwechslung.
Aber nach einer Weile fiel es Sanzo dann doch auf.
Goku war die ganze Zeit über verdächtig still gewesen. Normalerweise konnte er keine fünf Minuten stillsitzen, und jetzt war schon eine ganze Weile nichts mehr aus seiner Richtung gekommen.
Kein herumjammern wegen Hunger oder Langeweile, und auch kein herumhüpfen oder sonst eine Bewegung oder so was.
Das war dann doch auch irgendwie irritierend, und Sanzo legte seine Zeitung zur Seite und ließ seine Augen suchend durch den Raum streifen.
Dort, beim Fenster...
Ruhig schlummernd hatte Goku es sich gemütlich gemacht im warmen Sonnenlicht, das sich auf seinem Limiter spiegelte und seine Harre zum glänzen brachte.
Seine braune Haut schimmerte warm im Licht und Sanzo konnte einfach nicht seine Augen abwenden, selbst wenn er gewollt hätte.
Nicht zum ersten Mal hing sein Blick wie gebannt an seinem goldäugigen Begleiter, der friedlich und irgendwie süß vor ihm lag.
Sanzo wusste, was er wollte.
Er wollte ihn küssen, auch wenn er nicht sollte; wenn es vielleicht ein Fehler war; er konnte nicht anders.
Er wollte ihn.
Ihn küssen und im Arm halten und streicheln....
Ihn nur für sich haben...
Ganz und Gar...
Und noch bevor er diesen Gedanken weiter verfolgen konnte, war er auch schon aufgestanden und zu ihm hinübergegangen, seine Füße schienen ihr Ziel von alleine zu finden...
Langsam kniete er sich zu seinem schlafenden Äffchen hinunter.
Mit den Augen folgte er der Linie von Goku’s Lippen, die ihn magisch anzuziehen schienen.
Lockend, förmlich bettelten um einen Kuss.
//Und wenn ich’s mache? Nur ein kurzer Kuss. Es kann nicht Schaden, oder?//
Und dann?
Was wenn er mich dann hasst?
//Und was wenn nicht?//
Was wenn er es auch will? Vielleicht...
//Kann ich wirklich? Sollte ich es riskieren?//
Goku schläft schließlich immer wie ein Stein, wahrscheinlich wird er es nicht mal bemerken.
Er sollte nicht daran denken.
Am besten währe es, er würde einfach wieder zu seinem Sessel zurückgehen, und sich wieder seiner Zeitung zuwenden.
Er sollte an was anders denken, nicht an kleine Affen und warme Haut und weiche Lippen und...
Er sollte viele Sachen machen, aber was Sanzo dann machte, war, das er mit einer Fingerspitze ganz leicht über diese Lippen fuhr, die seinen Blick gefangen hielten und ihn faszinierten wie ein seltenes Kunstwerk.
Mit den Handflächen fuhr er über Goku’s Wangen, genoss das Gefühl der weichen Haut unter seinen Händen, als er zögern näher kam.
Die Haarsträhne, die er vorsichtig aus Gokus Gesicht strich war warm von der Sonne, die sie schimmern ließ wie kostbare Seide...
//Ich sollte mich besser beherrschen können, nicht so schwach sein...//
Aber er konnte und wollte nicht mehr widerstehen, und so stahl er einen kurzen Kuss von diesen süßen Lippen...
Es war nur eine sanfte Berührung, und Goku schlief doch immer so tief, er würde schon nicht aufwachen...
Aber als Sanzo seine Augen wieder öffnete war alles, was er sehen konnte Gold!
Das Gold von Goku’s Augen.
Augen, die ihn verwundert und überrascht ansahen.
Und sehnsüchtig... oder war es nur das, was er sehen wollte? Zu sehen hoffte?
Sanzo zuckte zurück und wollte etwas sagen, erklären, irgendwas...
Aber er brachte keinen einzigen Ton über die Lippen, ihm fiel einfach nichts ein, alle Worte waren wie weggeblasen als diese leuchtenden Augen tief in seine Violetten tauchten.
Aber dann waren plötzlich überraschend starke Arme um seinen Hals, die ihn zurück zu Goku und einen weitern Kuss zogen.
Gerne gab er nach und ließ sich in die willkommene Wärme und feste Umarmung hinunterziehen.
Dieser zweite Kuss war leidenschaftlich und lang und einfach atemberaubend, und keiner der beiden wollte derjenige sein, der ihn unterbrach.
Aber viel zu bald mussten sie doch wieder atmen, und sie trennten sich mit einem identischen, widerwilligen murren.
Sanzo legte seine Hände um Gokus Hüfte und hob ihn hoch als er sich aufsetzte, so das er ihn auf seinem Schoß sitzen hatte.
Wieder fing er Gokus Lippen zu einem Kuss ein, er konnte einfach nicht genug bekommen von deren süßen Geschmack und diesen neuen Gefühl, als Sanzo seine Hände über den Rücken des Jungen geistern ließ.
Goku hatte beide Hände in den blonden Harren des Mönchs vergraben, die ihn immer an die Sonne erinnerten und sich so weich anfühlten unter seinen Fingern.
Wieder trafen sich ihrer beider Lippen, und Sanzo fuhr mit seiner Zunge langsam über Gokus Lippen; bat um Einlass, der ihm auch freudig gewährt wurde.
Als sich die Zunge in seinen Mund schob und ihn vorsichtig und gründlich untersuchte stieß Goku ein leises, genießerisches Grollen aus.
Sanzo schmeckte deutlich Süßes, Kuchen und etwas, das sich nicht beschreiben ließ, das einfach nur Goku sein konnte.
Er wusste nicht, wie lange sie so dasaßen, und es war auch egal, denn er genoss es sehr.
Es war einfach großartig, mit Goku auf seinem Schoß, wie er nach Luft schnappte, schwer atmend und mit roten Wangen...
Dieses Gefühl war einfach unbeschreiblich.
Mit den Gesichtern nur wenige Zentimeter von einander entfernt hielten sie mit beiden Händen fest was sie so plötzlich bekommen hatten.
Violett traf auf Gold, und noch immer sagte keiner der beiden ein Wort.
Aber Worte waren auch nicht notwendig, denn ihre Augen sprachen für sie, überdeutlich, von Sehnsucht und Verlangen und Liebe; lange verborgen, und dennoch immer da.
Immer knapp unter der Oberfläche, doch jetzt nicht mehr verborgen vor dem Blick des anderen.
Es war ganz still in dem Raum, und die Luft schien wärmer und wärmer zu werden, je länger sie sich in den Augen und Gefühlen des anderen verloren.
In Gefühlen, die jetzt losbrachen in einem weitern leidenschaftlich Kuss, der ihnen den Atem raubte und ihre Herzen rasen ließ.
Sanzo knöpfte langsam Gokus Shirt auf, welches bald Gesellschaft erhielt von seinem schwarzen Top und den Armschützern die er selbst immer trug unter seiner Robe.
Alles zusammen verlor sich irgendwo am Boden, als beide soviel Haut wie möglich an ihrer eigenen Fühlen wollten, ohne den störenden Stoff dazwischen.
Ihre Küsse wanderten von den Lippen zum Kinn, zum Hals, Schultern und was auch immer zu erreichen war.
Goku ließ seine Hände über den Rücken des Mönchs wandern, während dieser Gokus Oberkörper erkundete und immer tiefer und tiefer ging...
Plötzlich hörten die beiden ein lautes Schnappen, als Gojo sich doch noch entschied, die beiden wieder raus zulassen und die Tür aufsperrte.
___________________________________________________________________________
“Na warte, du verdammte Wasserratte, wenn ich dich erwische.... Ich bring dich um !!!!!!!”
“Hey, ich hab euch doch eh wieder aufgesperrt!”
Also, wir ignorieren wieder die gewohnten Schüsse und Beleidigungen im Hintergrund für eine Weile und kommen zu unserer Frage vom Anfang zurück:
Was wird denn nun geschehen, wenn wir einen Mönch und einen Affen in denselben Raum einsperren?
Und die Antwort ist:
(*Trommelwirbel*)
D: Am Ende erkennen sie, das sie füreinander bestimmt sind und küssen sich.
Und damit beenden wir unser Experiment für heute, weil ich muss noch Hakkai suchen, damit er Sanzo und Goku auf ihrer ‘Rattenjagt’ aufhält.
Und zwar wenn möglich noch bevor sie ihn erwischen und umbringen.
(Fragt sich nur ob fürs einsperren oder fürs unterbrechen J )
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