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von Zwiebelfisch    erstellt: 03.02.2008    letztes Update: 03.02.2008    Romanze / P6    (fertiggestellt) 10 Reviews
Hey Leute!

Diesmal bin ich nur die Übersetzerin, die originale Story ist von Justgiddy, einer englischsprachigen Autorin, die ich wärmstens empfehlen kann!

Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem kleinen Oneshot und verspreche, dass es auch bald wieder ein eigenes Werk von mir geben wird!

Betaleserin war diesmal die wunderbare –ich-! Danke Süße! * Knuddel *
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Okay, ich geb’s zu: ich habe Probleme! Jeder hat welche, ob es nun ein unerklärliches Unverständnis in Zaubertränke oder eine unsterbliche Liebe zu Kat-Kangaroos ist. Ich habe keines dieser Probleme. Aber die Weasley-Zwillinge haben mich trotzdem gezwungen sie aufzuschreiben. Nicht nur meine Probleme, auch warum ich sie habe und wie ich sie lösen kann.


Nun gut, hier sind sie:

1. Ich bin Quidditch-besessen.... oder zumindestens behauptet das meine Mannschaft
Grund: Ich konnte bereits auf einem Besen fliegen, bevor ich überhaupt laufen konnte.
Lösung: aufhören zu spielen - aber Merlin weiß, DAS wird niemals passieren. Also nehme ich vielleicht eins oder zwei - EINS oder ZWEI - von den Postern in meinem Schlafsaal ab und möglicherweise lässt es sich einrichten, dass ich Katie „Quidditch im Wandel der Zeiten“ zurückgebe, was ich seit drei Jahren habe.

2. Meine Haare sehen immer zerzaust aus.
Grund: offensichtlich deswegen, weil ich immer soviel herumfliege und weil Katie es immer durcheinander wuschelt.
Lösung: Katie sagen, dass sie damit aufhören soll - nicht, dass Miss Eigensinnig es tun würde.

3. Ich bin eigensinnig.
Grund: Man muss es sein, wenn man der Kapitän eines gewissen unnachgiebigen Gryffindor Quidditch Team ist.
Lösung: Als Kapitän abdanken - in der Sekunde, in der Snape rumläuft und uns Küsschen und Umarmungen gibt und Lieder darüber singt, wie sehr er das Leben liebt.

4. Ich tendiere dazu, gelegentlich mein Team rund zu machen
Grund: weil sie unnachgiebig und unkonzentriert sind und immer „gegen das Training im Morgengrauen und meine Rechte als Kapitän rebellieren“ und behaupten, das wäre physischer und mentaler Missbrauch.
Lösung: ich versuche EIN Training im Morgengrauen weniger anzusetzen

5. Katie Bell ist eine meiner Jägerinnen
Grund: sie ist eine exzellente Fliegerin und eine Anführerin auf dem Spielfeld
Lösung: Katie mehr Teamspiele leiten lassen wenn aber nur WENN sie aufhört mich damit aufzuziehen, dass ich ein Quidditch Nazi wäre.

6. Nunja, offensichtlich bin ich ein Quidditch Nazi
Grund: Mein ganzes Team hat mir das mehrmals mitgeteilt und sie sagen, es wäre, weil ich „besessen“ wäre, grausame vier Stunden Trainings ansetze und so geisteskrank bin Training im Morgengrauen anzusetzen.
Lösung: mir KEINEN Hitlerbart wachsen lassen um ihre Schlussfolgerung zu unterstützen

7. Katie Bell ist eigensinnig
Grund: sie weigert sich, mir zuzuhören oder sie hört mir zu, macht es dann aber so wie sie will und tut dann das was du sagst, wenn du grade nicht hinschaust und dann lächelt sie und sagt: „Nunja, ich nahm an, dass es getan werden musste, also tat ich es“, klasse Bell.

8. Katie Bells Name taucht immer wieder in dieser verdammten Liste auf
Grund: möglicherweise weil sie eine meiner Jägerinnen ist, oder dass ich sie praktisch die letzten vier Jahre Tag und Nacht beim Quidditch gesehen habe ODER weil sie so ein fantastisches Mädchen ist, wegen ihrem niemals endenden Lachen, ihrer großartigen Persönlichkeit und der Tatsache, dass sie nichtmal lügen könnte, um ihr eigenes Leben zu retten und weil sie immer unglaublich sarkastisch ist.
Lösung: Katie fragen, ob sie wohl aufhören könnte zu lachen und sarkastisch zu sein.

9. Nunja, die Wörter „Katie Bell“ sind jetzt mehr oder weniger auf meine Stirn eintätowiert.
Grund: es könnte wegen des Faktes sein, dass mich auf einmal alles an sie erinnert. Zum Beispiel meine Schlafsaaltür: Ich kann nicht mehr zählen, wie oft sie sie aufgerissen hat um mich anzuschreien. UND das Kräuterkundebuch weil ich Kräuterkunde niemals verstehen werde und Katie mir immer dabei hilft, im Austausch für etwas Hilfe in Zaubertränke. UND die ganzen Eintracht Pfützensee Poster um mein Bett, weil sie immer wieder äußert, dass sie nicht verstehen kann, wie ich mit sieben verschiedenen Postern, die auf mich herabstarren, schlafen kann. UND die Feder mit der ich schreiben, weil ich sie mal Katie geliehen hab und nun ist sie praktisch bis zur Spitze abgekaut (sie kaut immer an solchen Sachen und sie hat mir ja eine neue besorgt). SOGAR dieses verdammte Bett, auf dem ich sitze, weil sie mich einmal gebeten/gezwungen/geflirtet/sexuell genötigt hat, das Training am Abend abzusagen, weil sie einen Zaubertränkeaufsatz für den nächsten Tag aufhatte, den sie noch nichtmal angefangen hatte! Das war vielleicht eine Arbeit...
Lösung: Aufhören daran zu denken, wie mich Katie an diesem Tag im November sexuell genötigt hatte...

10. Ich kann nicht aufhören, an diesen Tag im November zu denken
Grund: schlicht und ergreifend, weil ich nicht aufhören will, daran zu denken... oh, na klasse, das ist doch wirklich super, jetzt warte ich darauf, dass Katie in ihrer vollen Größe von 170 Zentimeter durch die Tür gestürmt kommt und mich fragt, ob ich das Training heute Abend absagen kann. Und wenn ich sage „fragen“ meine ich „sexuell nötigen“
Lösung: Sie ist so einfach, wie der Grund: irgendwie die Nerven dazu finden, diese Treppe runterzugehen, Katie im Gemeinschaftsraum finden und sie dann zu Boden knutschen.
Wenn ich nur die Nerven dafür hätte...

„Ihr verarscht mich doch?“ sagte Katie Bell und versuchte, ihre Überraschung zu verbergen. „Oliver hat das NICHT geschrieben!“ Leicht schlug sie mit ihrem Handrücken auf das alte Stück Pergament, was sie mit der anderen Hand hielt.

„Was macht dich da so sicher?“ fragte Fred Weasley, während er und sein Zwillingsbruder, das gleiche verschmitze Lächeln auf den Lippen, mit ihr im leeren Gemeinschaftsraum standen.

„Problem Nummer zehn“ sagte sie kurz, eine Augenbraue hebend.

„Aber es ist seine Handschrift.“ entgegnete George.

„Damit hat er Recht.“ Sagte Alicia Spinnet, nachdem sie wieder über Katies Schulter auf das Stück Pergament geschaut hatte. „Es ist die unleserliche ‚Schreibkunst’ unseres geistig verwirrten Quidditch Kapitäns.“

„Du stimmst ihm nur zu, weil du mit ihm rumknutscht.“ lachte Katie und blaffte ihre langjährige Freundin nur halbherzig an.

„Nunja, ich bin stolz, sagen zu können, dass ich es nicht tu.“ Sagte Angelina Johnson von Katies anderer Seite aus „Und ich stimmte George trotzdem zu.“

„Aber auch nur weil du mit seinem Zwillingsbruder rumknutscht.“ erwiderte Katie, ohne mit der Wimper zu zucken.

„Verdammt richtig!“ sagte Angelina stolz und wuschelte ihrem ‚Besenkammerpartner’ durch das rote Haar.

„Aber ich hab das vor Ewigkeiten gemacht!“ sagte Katie und ignorierte Angelina, was das Problem Nummer zehn betraf. „Das ist ungefähr drei Monate her.“

„Drei Monate sind keine Ewigkeit, Kates.“ Er benutze den Spitznamen, den die Zwillinge ihr verpasst haben. „Und wir haben ihn das am - welcher Tag war es genau? - schreiben lassen.“ fragte er seinen Zwilling.

„Auf den Punkt genau am 16. November.“ antwortete George. „Einen Tag vor seinem Geburtstag.“

„Ich tu jetzt einfach mal so, als hättet ihr nicht so ein fotografisches Gedächtnis und führe meine Argumentation weiter.“ Sagte Katie und runzelte die Stirn, als sie sich wieder dem Stück Pergament in ihrer Hand zuwand. „Oliver ist im siebten Jahr. Warum sollte er über das eine Mal im Oktober nachdenken, welches sich mit einer FÜNFTKLÄSSLERIN ereignet hat? Und außerdem sind wir gute Freunde. Freunde denken nicht SO über ihre Freunde. Und ich würde das kaum sexuelle Belästigung nennen!“

„Wie würdest du es denn nennen?“ fragte Alicia.

„Oh, es war definitiv sexuelle Belästigung.“ Antwortete sie sofort und stimmte in das Lachen ihrer vier Freunde ein. Sie war eine fürchterliche Lügnerin, also versuchte sie es erst gar nicht.

„Was ist so lustig?“ fragte Oliver, als er die Treppen von seinem Schlafsaal herunterkam und fünf Köpfe drehten sich zu ihm und hörten sofort auf zu lachen. „Was ist denn los?“ Wie jeder gute Kapitän wusste Oliver, wenn seine Mannschaft irgendetwas hatte.

Katie holte tief Luft und ging absichtlich quer durch den Gemeinschaftsraum und hielt das Stück Pergament ganz bewusst so, dass es Oliver bis zum letzten Moment nicht sehen konnte.

„Oliver, was ist das?“ fragte sie und wedelte mit dem Pergament vor seinem Gesicht rum als sie direkt vor ihm stand. „Hast du das WIRKLICH geschrieben? Meinst du es WIRKLICH ernst?“ Oliver öffnete seinen Mund, um etwas zu sagen, aber Katie war noch nicht fertig, „Und du erzählst mir besser die Wahrheit, Oliver Alban Wood,“ bedrohte sie ihn und stach ihm mit ihrem Zeigefinger in die Brust, als Zugabe, wegen des dramatisches Effekts und einfach, weil ihr im Moment danach war.

„Also... ähm... weißt du...“

„Also“ sagte sie in einem weniger strengen Ton, ihre Gesichtszüge wurden weicher „ist das alles die Wahrheit?“

„Ja“ seufzte er aufgrund der Niederlage.

„Oh-oh“ sagte sie, nickte mit ihrem Kopf, lies ihre Hand fallen, überflog noch einmal das Pergament in ihrer Hand, „also warst du es, der mein Buch die letzten drei Jahre hatte?“

„Ich denke schon,“ lachte er, ein bisschen angestrengt.

„Naja, so lange das jetzt geklärt ist,“ sie lächelte schief, bevor sie sich auf die Zehenspitzen stellte, um sich in etwa auf seine Höhe zu begeben.

Alicia Spinnet, Angelina Johnson, Fred und George Weasley weigerten sich auf der Stelle zu glauben, was grade passierte. Als das unbarmherzige Team, welches sie nun mal waren, weigerten sie sich, die Tatsache zu glauben, dass Oliver Wood sich auf einmal zu Katie Bell herunterbeugte und sie küsste. Aber nur für die eine Sekunde, in der Katie überrascht war, dann schlang sie ihre Arme um den Nacken ihres Kapitäns und küsste ihn - danach waren sie wahrscheinlich genauso glücklich wie die beiden, und jeder behauptete, dass sie das schon die letzten vier Jahre vorausgesehen haben.

11. Katie Bell hat mich komplett um ihren kleinen Finger gewickelt
Grund: sie ist einfach diese gutherzige Person, die dich dazu bringt, sich ein Bein ausreissen zu wollen, nur um sie glücklich zu machen. Sicher hat sie ihre Fehler: sie knabbert an ihren Schreibfeder, beisst auf ihrer Unterlippe herum und versteht Zaubertränke ums Verrecken nicht, egal wie lange ich versuche, es ihr beizubringen. Aber sie urteilt niemals über dich, sie bringt dich zum Lachen, ohne, dass sie es überhaupt versucht hat, sie lässt  leeres Gerede über die dümmsten Dinge über sich ergehen und hört tatsächlich zu und sie würde niemals eine Herausforderung ablehen. Sie lächelt immer, nimmt niemals die Dinge bis zum kleinsten Detail auseinander, sie zeigt durch ihr Benehmen, wie sie sich fühlte und vertraut immer auf ihr Bauchgefühl. Und ich bin verdammt stolz darauf, sagen zu können, dass sie mich um ihren kleinen Finger gewickelt hat.
Lösung: mir weiterhin für sie ein Bein ausreissen...     
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So, ich hoffe, es hat euch genauso viel Spaß gemacht, wie mir, als ich damals diese kleine Story gelesen habe! Hinterlasst mir ein Review mit eurer Meinung, Anregungen, Kritik oder sonstigen Kommentaren!
LG Zwiebelfisch
 
 
   
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