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1. Kapitel
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| von Aviii erstellt: 13.10.2008 letztes Update: 13.10.2008 Drama / P16 (fertiggestellt) | 2 Reviews |
„Nein... Sebastian, bleib hier! Lass... lass mich nicht allein, ich brauch dich doch! Geh nicht, bitte!“
Keine Reaktion. Er antwortete nicht. Schluchzend klammerte sich Katja an der Armlehne eines Stuhles fest, wandte hastig ihren Blick ab. „Ich... ich brauch dich doch...“, flüsterte sie immer wieder. „Du... du kannst mich doch nicht einfach so verlassen...“
Wieder... Nichts. Zitternd wandte sie sich um, warf mit voller Wucht einen Teller gegen die Wand, der in tausend Scherben zerschellte und zu Boden fiel. „Jetzt siehst du, was du mit mir gemacht hast...“, zischte sie. „Du verdammter Mistkerl hast mich gebrochen...“
Langsam, ganz langsam schlug sie die Augen auf, sah sich in dem riesigen Raum um. Das helle Sonnenlicht brannte in ihren Augen wie Feuer, nur verschwommen konnte sie die Gestalt warhnehmen, die an der Kante ihres Bettes saß und zärtlich über ihre Stirn streichelte. „Hab... hab ich es geträumt?“, fragte sie kaum hörbar. Sandra schüttelte den Kopf. „Nein...“
Langsam wandte Katja ihren Blick ab. Sie konnte fühlen, wie Tränen ihre Wangen hinab liefen und langsam auf die Decke tropften. „Er ist weg...“, flüsterte sie immer wieder. „Er... er ist weg...“
Sandra musste schlucken, strich ihr vorsichtig eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Es tut mir so Leid, Katja...“ Ein eiskalter Schauer durchfuhr ihren Körper. Es tat so unglaublich weh, sie so zu sehen... So am Boden zerstört, so zerbrochen... Wenn sie ihr doch nur helfen könnte... Doch sie konnte nur für sie da sein, rund um die Uhr... Und zusehen...
Wie oft hatte sie Basti in den letzten Tagen verflucht, Katja verlassen, sie im Stich gelassen zu haben... Sich vorgestellt, wie es sein würde, wenn sie sich wieder begegneten... Doch es würde nicht geschehen... Sie würde ihn nie wieder sehen.
Katja schluchzte leise. „Ich... ich hasse ihn, Sandra...“, zischte sie. „Verdammt, ich hasse ihn!“
Sandra legte ihr sanft einen Finger auf die Lippen. „Schhhh... Sag das nicht, Kleine... Sag das nicht...“
Mir geht es gut
Kein Grund zur Sorge
Seh zwar fertig aus
Ich lebe noch
Zu viel von allem
vor allem von dir
Doch ich steh hier
Nur die Nacht machts mir schwer
„Guten Morgen...“ Langsam betrat Katja die Kanzlei, ließ sich auf die Couch im Ermittlerbüro sinken. Stirnrunzelnd setzte sich Sandra neben sie. „Was machst du denn hier?“, fragte sie leise. Katja seufzte. „Ich... ich kann nicht länger zu Hause bleiben, Sandra... Ich... ich muss etwas tun...“
Vorsichtig legte Sandra eine Hand auf ihre Schulter. „Meinst... meinst du, du schaffst das?“
Katja nickte. „Keine Sorge...“ Sie zwang sich zu einem Lächeln. „Ich schaff das schon...“
Sandra erwiderte ihr Lächeln. „Na dann komm...“ Sie erhob sich. „Ich glaube, Ingo will uns sprechen...“
Ich halt mich gut
Solangs nicht still wird
So lang das Licht noch brennt
Schau ich nach vorn
Keine Reaktion. Er antwortete nicht. Schluchzend klammerte sich Katja an der Armlehne eines Stuhles fest, wandte hastig ihren Blick ab. „Ich... ich brauch dich doch...“, flüsterte sie immer wieder. „Du... du kannst mich doch nicht einfach so verlassen...“
Wieder... Nichts. Zitternd wandte sie sich um, warf mit voller Wucht einen Teller gegen die Wand, der in tausend Scherben zerschellte und zu Boden fiel. „Jetzt siehst du, was du mit mir gemacht hast...“, zischte sie. „Du verdammter Mistkerl hast mich gebrochen...“
Langsam, ganz langsam schlug sie die Augen auf, sah sich in dem riesigen Raum um. Das helle Sonnenlicht brannte in ihren Augen wie Feuer, nur verschwommen konnte sie die Gestalt warhnehmen, die an der Kante ihres Bettes saß und zärtlich über ihre Stirn streichelte. „Hab... hab ich es geträumt?“, fragte sie kaum hörbar. Sandra schüttelte den Kopf. „Nein...“
Langsam wandte Katja ihren Blick ab. Sie konnte fühlen, wie Tränen ihre Wangen hinab liefen und langsam auf die Decke tropften. „Er ist weg...“, flüsterte sie immer wieder. „Er... er ist weg...“
Sandra musste schlucken, strich ihr vorsichtig eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Es tut mir so Leid, Katja...“ Ein eiskalter Schauer durchfuhr ihren Körper. Es tat so unglaublich weh, sie so zu sehen... So am Boden zerstört, so zerbrochen... Wenn sie ihr doch nur helfen könnte... Doch sie konnte nur für sie da sein, rund um die Uhr... Und zusehen...
Wie oft hatte sie Basti in den letzten Tagen verflucht, Katja verlassen, sie im Stich gelassen zu haben... Sich vorgestellt, wie es sein würde, wenn sie sich wieder begegneten... Doch es würde nicht geschehen... Sie würde ihn nie wieder sehen.
Katja schluchzte leise. „Ich... ich hasse ihn, Sandra...“, zischte sie. „Verdammt, ich hasse ihn!“
Sandra legte ihr sanft einen Finger auf die Lippen. „Schhhh... Sag das nicht, Kleine... Sag das nicht...“
Mir geht es gut
Kein Grund zur Sorge
Seh zwar fertig aus
Ich lebe noch
Zu viel von allem
vor allem von dir
Doch ich steh hier
Nur die Nacht machts mir schwer
„Guten Morgen...“ Langsam betrat Katja die Kanzlei, ließ sich auf die Couch im Ermittlerbüro sinken. Stirnrunzelnd setzte sich Sandra neben sie. „Was machst du denn hier?“, fragte sie leise. Katja seufzte. „Ich... ich kann nicht länger zu Hause bleiben, Sandra... Ich... ich muss etwas tun...“
Vorsichtig legte Sandra eine Hand auf ihre Schulter. „Meinst... meinst du, du schaffst das?“
Katja nickte. „Keine Sorge...“ Sie zwang sich zu einem Lächeln. „Ich schaff das schon...“
Sandra erwiderte ihr Lächeln. „Na dann komm...“ Sie erhob sich. „Ich glaube, Ingo will uns sprechen...“
Ich halt mich gut
Solangs nicht still wird
So lang das Licht noch brennt
Schau ich nach vorn
„Basti... Hey...“ Mit zitternden Händen wischte sich Katja die Tränen aus dem Gesicht. „Ich... ich will dich gar nicht lange stören, aber...“ Sie stockte. „Aber... Verdammt, ich vermiss dich so...“ Langsam sank sie zu Boden, blieb regungslos auf dem Kies liegen, die winzigen Steine bohrten sich in ihre Beine, doch es kümmerte sie nicht. „Komm zurück...“, flüsterte sie immer wieder. „Bitte... Komm zurück... Ich... ich brauch dich doch...“ Tränen liefen unaufhörlich ihre Wangen hinab, tropften lautlos zu Boden. Vorsichtig, beinahe zärtlich strich sie mit zwei Fingern über die Blütenblätter der längst welken, bluroten Rosen, die schon so lange auf der Erde lagen, seit Wochen nicht ersetzt worden waren. „Ich lieb dich so sehr, Sebastian... Weißt... weißt du noch damals... Als... als wir geheiratet haben? Wir haben uns geschworen, niemals auseinander zu gehen, Basti... Nie... Und jetzt? Verdammt, warum hast du mich verlassen?!“ Von lauten Schluchzern geschüttelt schlug sie mit der Faust auf den Boden, immer und immer wieder. „Du... du hast es doch versprochen... Du Lügner, du gottverdammter Lügner! Ich hasse dich, Sebastian Thiele!“
Langsam, ganz langsam versuche Katja, aufzustehen, doch ihre Knie gaben nach... Sie konnte es nicht. „Warum...“ Ihre Stimme war fast unhörbar leise, sie war kaum fähig, weiterzusprechen. „Warum bist du einfach gegangen? Warum jetzt? Du... du bist doch mein Leben...“
Zitternd streifte sie den schlichten, gelbgoldenen Ring von ihrem Finger, führte ihn zu ihren Lippen und küsste ihn vorsichtig, bevor die Hand, die ihn so fest umschloss, sich langsam öffnete. Behutsam ließ sie ihn auf die Erde fallen, benetzt von ihren Tränen, die noch immer stumm über ihr Gesicht liefen, die winzige Flamme des Lichtes längst besiegt hatten. Schon vor Stunden war sie erloschen. „Warte auf mich, Sebastian...“, flüsterte sie. „Du musst mir versprechen, dass du auf mich wartest...“
Schwerfällig erhob sie sich, wandte sich um. „Ich liebe dich, mein Schatz... Vergiss mich nicht...“
Es ist für mich, nur für mich
Kein Lied von Liebe
Das ist für mich, nur für mich
Kein Lied von uns
Langsam, ganz langsam versuche Katja, aufzustehen, doch ihre Knie gaben nach... Sie konnte es nicht. „Warum...“ Ihre Stimme war fast unhörbar leise, sie war kaum fähig, weiterzusprechen. „Warum bist du einfach gegangen? Warum jetzt? Du... du bist doch mein Leben...“
Zitternd streifte sie den schlichten, gelbgoldenen Ring von ihrem Finger, führte ihn zu ihren Lippen und küsste ihn vorsichtig, bevor die Hand, die ihn so fest umschloss, sich langsam öffnete. Behutsam ließ sie ihn auf die Erde fallen, benetzt von ihren Tränen, die noch immer stumm über ihr Gesicht liefen, die winzige Flamme des Lichtes längst besiegt hatten. Schon vor Stunden war sie erloschen. „Warte auf mich, Sebastian...“, flüsterte sie. „Du musst mir versprechen, dass du auf mich wartest...“
Schwerfällig erhob sie sich, wandte sich um. „Ich liebe dich, mein Schatz... Vergiss mich nicht...“
Es ist für mich, nur für mich
Kein Lied von Liebe
Das ist für mich, nur für mich
Kein Lied von uns
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