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1. Kapitel
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| von Aviii erstellt: 29.01.2009 letztes Update: 29.01.2009 Drama / P18 (fertiggestellt) | 3 Reviews |
Es ist so kalt... So unglaublich kalt... Ich kann nichts sehen, weiß nicht wo ich bin. Meine Finger zittern, mein ganzer Körper zittert, ich kann nichts dagegen tun... Christian... Du musst mich hier rausholen, bitte! Ich kann mich nicht bewegen, spüre meine Beine nicht mehr, wünsche mir, flehe, dass es aufhört. Ich schließe meine Augen und bete, stumm. Am Anfang hab ich geschrieen, so sehr geschrieen, aber niemand hat mich gehört.
Meine Angst ist unvorstellbar groß, doch ich weiß nicht, wovor ich mich fürchte... Vor dem Tod? Nein... Nein, nicht vor dem Tod... Der Erlösung... Vor dem Leben. Weiterzumachen, nicht zu wissen, was mit mir geschieht, geschehen wird... Ich will nicht mehr, kann nicht mehr! Oh Gott bitte, befreie mich! Es wird kälter, immer kälter... Alles beginnt sich zu drehen, ich bekomme keine Luft mehr... Verzweifelt versuche ich zu atmen, aber meine Kehle ist wie zugeschnürt...
Ich möchte sterben, nur noch sterben! Erneut versuche ich zu schreien, aber meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern.
Hätte ich mich doch nur umgedreht... Ihm in die Augen gesehen, mich gewehrt... Alles wäre anders gekommen, alles! Ich wäre zu Hause, in meinem Bett, würde schlafen, ganz friedlich...
Chris, komm mich holen, ich flehe dich an! Ich schaff das nicht mehr, kann mich kaum noch aufrecht halten. Ich sinke zu Boden, hab die Kontrolle über meinen Körper verloren, schon vor vielen Stunden... Waren es Stunden? Oder nur Minuten? Ich hab jegliches Zeitgefühl längst verloren, weiß nicht, wie lange ich schon hier bin, ob Tage oder Wochen...
Warum werde ich nicht ohnmächtig?! Warum hören die verdammten Schmerzen nicht auf, warum werde ich so gequält?
Meine Hand legt sich auf etwas Hartes, Metallenes. Eine Waffe.
Schlagartig richte ich mich auf, versuche, mich zu erheben, doch noch immer hab ich kein Gefühl in den Beinen. Mein Herz schlägt wie wild, ich hab keine Kraft in den Fingern, lasse die Pistole beinah fallen. Meine Erlösung...
Ich höre Stimmen. Ist es Chris? Mein Chris? Nein... Nein, ich hab es mir nur eingebildet... Er wird nicht kommen... Verdammt, er weiß doch noch nicht mal wo ich bin! Als wüsste ich es...
Christian, ich liebe dich, so sehr... Könnte ich es dir doch nur noch ein Mal sagen, ein letztes Mal... Dir in die Augen sehen...
Ich drücke die Waffe an meine Schläfe, so fest ich kann. Langsam, ganz langsam wandern meine Finger zum Abzug, ich schließe die Augen. Zu spät bemerke ich, dass sich endlich die Tür öffnet, ein junger Mann auf mich zugelaufen kommt. „SEBASTIAN!“, schreit er. „Sebastian, sie ist hier! Im Kühlraum!“
Chris will mir die Pistole aus der Hand reißen, aber ich habe schon abgedrückt.
Meine Angst ist unvorstellbar groß, doch ich weiß nicht, wovor ich mich fürchte... Vor dem Tod? Nein... Nein, nicht vor dem Tod... Der Erlösung... Vor dem Leben. Weiterzumachen, nicht zu wissen, was mit mir geschieht, geschehen wird... Ich will nicht mehr, kann nicht mehr! Oh Gott bitte, befreie mich! Es wird kälter, immer kälter... Alles beginnt sich zu drehen, ich bekomme keine Luft mehr... Verzweifelt versuche ich zu atmen, aber meine Kehle ist wie zugeschnürt...
Ich möchte sterben, nur noch sterben! Erneut versuche ich zu schreien, aber meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern.
Hätte ich mich doch nur umgedreht... Ihm in die Augen gesehen, mich gewehrt... Alles wäre anders gekommen, alles! Ich wäre zu Hause, in meinem Bett, würde schlafen, ganz friedlich...
Chris, komm mich holen, ich flehe dich an! Ich schaff das nicht mehr, kann mich kaum noch aufrecht halten. Ich sinke zu Boden, hab die Kontrolle über meinen Körper verloren, schon vor vielen Stunden... Waren es Stunden? Oder nur Minuten? Ich hab jegliches Zeitgefühl längst verloren, weiß nicht, wie lange ich schon hier bin, ob Tage oder Wochen...
Warum werde ich nicht ohnmächtig?! Warum hören die verdammten Schmerzen nicht auf, warum werde ich so gequält?
Meine Hand legt sich auf etwas Hartes, Metallenes. Eine Waffe.
Schlagartig richte ich mich auf, versuche, mich zu erheben, doch noch immer hab ich kein Gefühl in den Beinen. Mein Herz schlägt wie wild, ich hab keine Kraft in den Fingern, lasse die Pistole beinah fallen. Meine Erlösung...
Ich höre Stimmen. Ist es Chris? Mein Chris? Nein... Nein, ich hab es mir nur eingebildet... Er wird nicht kommen... Verdammt, er weiß doch noch nicht mal wo ich bin! Als wüsste ich es...
Christian, ich liebe dich, so sehr... Könnte ich es dir doch nur noch ein Mal sagen, ein letztes Mal... Dir in die Augen sehen...
Ich drücke die Waffe an meine Schläfe, so fest ich kann. Langsam, ganz langsam wandern meine Finger zum Abzug, ich schließe die Augen. Zu spät bemerke ich, dass sich endlich die Tür öffnet, ein junger Mann auf mich zugelaufen kommt. „SEBASTIAN!“, schreit er. „Sebastian, sie ist hier! Im Kühlraum!“
Chris will mir die Pistole aus der Hand reißen, aber ich habe schon abgedrückt.
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