■
1. Kapitel
||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
| von Aviii erstellt: 02.02.2009 letztes Update: 02.02.2009 Drama / P16 (fertiggestellt) | 1 Review |
Ich beobachte dich. schon seit vielen Jahren. Ich weiß alles über dich, durchlebe jeden Tag mit dir die Höhen udn tiefen des Alltags, sehe dich lachen, weinen und tauche mit dir in deine geheimsten Gedanken, deine Träume ein, die du noch nicht einmal mit deinem besten Freund teilen würdest.
Als Sandra schwanger wurde, war ich die erste, die von dem Baby wusste, von Anfang an kannte ich deine Reaktion auf die Nachricht, du würdest Vater. Ihr habt geheiratet, als sie hochschwanger war, ohne mich wärst du niemals auf die Idee gekommen, ihr endlich einen Antrag zu machen. Ich kenne die Namen eurer Kinder und Enkel, die erst in vielen Jahren geboren werden, weiß Bescheid über eure ganzes Leben. Ihr werdet euch lieben und ehren und eines Tages, nach langer Zeit des Glücks, eng umschlungen eure Augen schließen.
Wir haben uns nie gegenüber gestanden, Christian, doch ich kenne dich, besser als dich je ein Mensch kenenn wird. Könnten wir uns sehen, berühren, wäre ich mehr als deine Arbeitskollegin, deine beste Freundin, die stets für dich da ist. Du würdest mich lieben. Nicht so, wie du Sandra liebst, nein... Anders. Ganz anders.
Du weißt von mir, natürlich weißt du von mir. Aber als du das erste Mal hörtest, was geschehen war, hast du geweint. Noch nie zuvor habe ich dich weinen sehen. Es hat mir wehgetan, dich zu beobachten, deine Gedanken zu lesen. Obwohl du bis zu diesem Zeitpunkt nichts von meiner Existenz gewusst hattest, hast du dir gewünscht, an meiner Stelle zu sein. Und jetzt? Jetzt denkst du kaum noch an mich, hast mich vielleicht sogar schon vergessen. Doch ich kann es dir nicht verübeln. Denn viele Jahre ist er her, der Unfall, bei dem alle Beteiligten starben. Nur du nicht, ein ungeborenes Baby, das es geschafft hatte, im Leib der Mutter drei Stunden lang zu überleben. Mein Zwillingsbruder.
Es wird lange dauern. Aber ich verspreche dir, Chris... Eines Tages werden wir uns begegnen. Und du wirst mich erkennen.
Als Sandra schwanger wurde, war ich die erste, die von dem Baby wusste, von Anfang an kannte ich deine Reaktion auf die Nachricht, du würdest Vater. Ihr habt geheiratet, als sie hochschwanger war, ohne mich wärst du niemals auf die Idee gekommen, ihr endlich einen Antrag zu machen. Ich kenne die Namen eurer Kinder und Enkel, die erst in vielen Jahren geboren werden, weiß Bescheid über eure ganzes Leben. Ihr werdet euch lieben und ehren und eines Tages, nach langer Zeit des Glücks, eng umschlungen eure Augen schließen.
Wir haben uns nie gegenüber gestanden, Christian, doch ich kenne dich, besser als dich je ein Mensch kenenn wird. Könnten wir uns sehen, berühren, wäre ich mehr als deine Arbeitskollegin, deine beste Freundin, die stets für dich da ist. Du würdest mich lieben. Nicht so, wie du Sandra liebst, nein... Anders. Ganz anders.
Du weißt von mir, natürlich weißt du von mir. Aber als du das erste Mal hörtest, was geschehen war, hast du geweint. Noch nie zuvor habe ich dich weinen sehen. Es hat mir wehgetan, dich zu beobachten, deine Gedanken zu lesen. Obwohl du bis zu diesem Zeitpunkt nichts von meiner Existenz gewusst hattest, hast du dir gewünscht, an meiner Stelle zu sein. Und jetzt? Jetzt denkst du kaum noch an mich, hast mich vielleicht sogar schon vergessen. Doch ich kann es dir nicht verübeln. Denn viele Jahre ist er her, der Unfall, bei dem alle Beteiligten starben. Nur du nicht, ein ungeborenes Baby, das es geschafft hatte, im Leib der Mutter drei Stunden lang zu überleben. Mein Zwillingsbruder.
Es wird lange dauern. Aber ich verspreche dir, Chris... Eines Tages werden wir uns begegnen. Und du wirst mich erkennen.
Even though I'm the sacrifice,
You won't try for me, not now.
Though I'd die to know you love me,
I'm all alone.
Isn't something missing?
Isn't someone missing me?
||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
