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Never coming back
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| von Zwiebelfisch erstellt: 24.07.2009 letztes Update: 24.07.2009 Songfic / P12 (fertiggestellt) | 3 Reviews |
Kleine Songfic für zwischendurch. Der Song ist von Three Days Grace und heißt „Just like you“. Er ist Eigentum der Band, Draco, Lucius und Narzissa Malfoy gehören J.K. Rowling. Viel Spaß, wer seine Meinung hinterlassen möchte, nur zu.
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Kalter Regen prasselte gegen die Scheiben von Malfoy Manor als Draco Malfoy, jüngster Spross der alten, reinblütigen Familie Malfoy seine Sachen ordentlich in einen riesigen Koffer legte und ihn dann magisch verkleinerte. Er trat an sein Fenster und schaute auf den akkuraten, gepflegte Garten und dachte an seinen Vater.
I could be mean
Er sah dessen hochaufgeschossene, schlanke Gestalt, den geblähten, schwarzen Umhang, der ihn stets umgab, sah sein scharfes Profil mit dem ewig kalten Gesichtsausdruck.
I could be angry
Er hatte komplett die Beherrschung verloren, als sein Sohn ihm mit 15 Jahren mitteilte, dass er keineswegs vorhatte, ein Todesser zu werden. Draco wusste, dass sein Vater noch nie in seinem Leben auch nur etwas ähnliches wie Liebe oder Zuneigung gefühlt oder verschenkt hatte, er hätte jedoch nicht gedacht, dass sein eigener Vater ihn mit dem Cruciatus belegen würde. Das war der Zeitpunkt, an dem er beschlossen hatte, ihn zu verlassen. Mit gebrochenen Knochen, blutender Nase und Schnitten am ganzen Körper.
You know I could be just like you
Sein Vater hatte immer gehofft, dass er sich einen würdigen Nachfolger heranziehen würde, der seine Position als rechte Hand des Dunklen Lords übernehmen würde.
I could be fake
Wie sehr Draco es hasste ihn zu sehen, wie er versuchte, dem Lord zu gefallen, ihm alles recht zu machen. Er wusste, wie sehr sein Vater Riddle fürchtete, am liebsten wäre es ihm, hätte Potter ihn damals endgültig besiegt, dann könnte er sich weiterhin als treuster Verehrer aufspielen und müsste nun nicht vor lauter Angst schlottern.
I could be stupid
Doch Draco sah die Dinge, die sein Vater nicht sah oder nicht sehen wollte oder vielleicht auch sah, aber nicht erkennen wollte. Er sah, dass Hermine Granger, das Schlammblut, die klügste Hexe war, die Hogwarts jemals gesehen hatte. Er sah, dass Muggel nicht schlecht oder dumm waren, sondern ihn Leben ohne Magie erstaunlich gut meisterten. Er war nicht mehr so dumm und verblendet von Hass wie sein Vater. War nie so gewesen.
You know I could be just like you
Er könnte so sein, sich das Dunkle Mal auf den Arm brennen lassen, ein Todesser werden, Karriere machen, Muggel quälen, andere Menschen für ihre Herkunft verachten, ein Mädchen von seinem Stande heiraten. Er könnte alles genauso machen wie sein Vater.
You thought you were standing beside me
Wie oft hatte er gehört, dass alle nur das Beste für ihn wollen, dass er sich glücklich schätzen könnte, so einen Vater zu haben, der alles für ihn tat, der ihn zu Großem erzog.
You were only in my way
Aber niemand kam auf die Idee, dass Draco nicht so werden wollte. Dass Lucius ihm im Weg stand mit seinen überzogenen Erwartungen, seinen Misshandlungen, seiner Verblendung, seiner Gier, ihn auf den Weg zu drängen, den er bereits zu weit gegangen war.
You're wrong if you think that I'll be just like you
Alle dachte, der junge Malfoy hat sich ja prächtig entwickelt, wie der Vater, so der Sohn, ein wahrer Slytherin, ein wunderbarer Nachfolger seines Vaters, er würde alle so stolz machen, seine Tante Bellatrix bekam sich gar nicht mehr ein, wenn sie über seine großartige Zukunft spekulierte. Aber er war nicht so. er würde sich umdrehen, gehen, nie wieder zurückkehren, seine eigenen Fehler machen, aber nie die wiederholen, die sein Vater bereits gemacht hatte.
You thought you were there to guide me
Sein Vater hatte ihm bereits früh gezeigt, wie ein Malfoy zu sein hatte, immer kalt, immer beherrscht, immer erhaben. Er leitete ihn an, war ihm ein Vorbild und hoffte und half mit der ein oder anderen schmerzhaften Lektion nach, so dass es aussah, als hätte Lucius ihn bestens angeleitet.
I could be cold
Seine Freunde wussten, dass er nicht kalt war, dass er warmherzig war, dass er sich quälte, wenn er wieder zurück nach hause musste, ins kalte Malfoy Manor mit seinen meterdicken Wänden, die ihn immer zu erdrücken drohten.
I could be ruthless
Sein Vater war rücksichtslos, mitleidslos, er ging über Leichen um seine verqueren Ziele zu erreichen. Seine Erziehungsmethoden waren manchmal, nun, fragwürdig. Er sperrte ihn als er sieben Jahre alt war über Nacht auf den Balkon, überhörte sein Flehen, sein Schreien, er wurde halb wahnsinnig vor Angst. Sein Vater hatte auch kein Mitleid, als der Dunkle Lord seinen Sohn folterte, ihn quälte, versuchte ihn zu biegen, zu brechen. Aber er war gescheitert. Sie hatte Draco soviel angetan, wie man einem Menschen nur antun kann und doch war er nicht gebrochen. Er war frei, gesund und im Begriff, das alles hinter sich zu lassen.
You know I could be just like you
Er würde niemals zurückkommen, niemals zurückblicken.
I could be weak
Sein Vater war schwach, er war ein Untergebener, ein Diener, jemand, der Befehlen folgen musste. Sein Sohn würde entscheiden können, würde das tun, was ihm beliebt, würde keine Befehle geben, aber auch keine empfangen. Niemals.
I could be senseless
Sein Leben würde nicht so sinnlos sein, wie das seines Vaters. Er würde etwas tun, woran sich die Leute erinnern würden. Im positiven Sinne.
You know I could be just like you
An seinen Vater würde man sich auch erinnern, wie er sein Leben verschwendet hat, wie er andere verhöhnt und gequält hatte. Draco wird es anders machen.
On my own, cause I can't take livin' with you
Nun ging er weg, wer weiß wohin? Er verließ sein Zuhause, das ihm nichts mehr bedeutete, um sich woanders ein eigenes zu schaffen. 15 ist nicht die richtige Zeit um auszuziehen, aber er hatte keine andere Wahl. Gehen oder sterben, es war nicht schwer, sich zu entscheiden. Er würde frei sein. Zum ersten Mal in seinem Leben.
I'm alone, so I won't turn out like you want me to
Frei und allein. Frei um zu entscheiden, wie sein Leben verlaufen wird. Anders, als sich sein Vater es gedacht und erhofft hatte. Aber das machte ihm nichts aus. Sein Vater hatte ihn zu oft enttäuscht, warum sollte er ihn nun zufrieden stellen?
Er trat hinaus in den Regen, seinen Koffer in der Jackentasche, seinen Zauberstab griffbereit. Hinter ihm hörte er seinen Vater kommen, er hörte ihn zetern, schimpfen und schreien. Er hörte seine Mutter weinen. Mit einem leisen Plopp verschwand er.
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Kalter Regen prasselte gegen die Scheiben von Malfoy Manor als Draco Malfoy, jüngster Spross der alten, reinblütigen Familie Malfoy seine Sachen ordentlich in einen riesigen Koffer legte und ihn dann magisch verkleinerte. Er trat an sein Fenster und schaute auf den akkuraten, gepflegte Garten und dachte an seinen Vater.
I could be mean
Er sah dessen hochaufgeschossene, schlanke Gestalt, den geblähten, schwarzen Umhang, der ihn stets umgab, sah sein scharfes Profil mit dem ewig kalten Gesichtsausdruck.
I could be angry
Er hatte komplett die Beherrschung verloren, als sein Sohn ihm mit 15 Jahren mitteilte, dass er keineswegs vorhatte, ein Todesser zu werden. Draco wusste, dass sein Vater noch nie in seinem Leben auch nur etwas ähnliches wie Liebe oder Zuneigung gefühlt oder verschenkt hatte, er hätte jedoch nicht gedacht, dass sein eigener Vater ihn mit dem Cruciatus belegen würde. Das war der Zeitpunkt, an dem er beschlossen hatte, ihn zu verlassen. Mit gebrochenen Knochen, blutender Nase und Schnitten am ganzen Körper.
You know I could be just like you
Sein Vater hatte immer gehofft, dass er sich einen würdigen Nachfolger heranziehen würde, der seine Position als rechte Hand des Dunklen Lords übernehmen würde.
I could be fake
Wie sehr Draco es hasste ihn zu sehen, wie er versuchte, dem Lord zu gefallen, ihm alles recht zu machen. Er wusste, wie sehr sein Vater Riddle fürchtete, am liebsten wäre es ihm, hätte Potter ihn damals endgültig besiegt, dann könnte er sich weiterhin als treuster Verehrer aufspielen und müsste nun nicht vor lauter Angst schlottern.
I could be stupid
Doch Draco sah die Dinge, die sein Vater nicht sah oder nicht sehen wollte oder vielleicht auch sah, aber nicht erkennen wollte. Er sah, dass Hermine Granger, das Schlammblut, die klügste Hexe war, die Hogwarts jemals gesehen hatte. Er sah, dass Muggel nicht schlecht oder dumm waren, sondern ihn Leben ohne Magie erstaunlich gut meisterten. Er war nicht mehr so dumm und verblendet von Hass wie sein Vater. War nie so gewesen.
You know I could be just like you
Er könnte so sein, sich das Dunkle Mal auf den Arm brennen lassen, ein Todesser werden, Karriere machen, Muggel quälen, andere Menschen für ihre Herkunft verachten, ein Mädchen von seinem Stande heiraten. Er könnte alles genauso machen wie sein Vater.
You thought you were standing beside me
Wie oft hatte er gehört, dass alle nur das Beste für ihn wollen, dass er sich glücklich schätzen könnte, so einen Vater zu haben, der alles für ihn tat, der ihn zu Großem erzog.
You were only in my way
Aber niemand kam auf die Idee, dass Draco nicht so werden wollte. Dass Lucius ihm im Weg stand mit seinen überzogenen Erwartungen, seinen Misshandlungen, seiner Verblendung, seiner Gier, ihn auf den Weg zu drängen, den er bereits zu weit gegangen war.
You're wrong if you think that I'll be just like you
Alle dachte, der junge Malfoy hat sich ja prächtig entwickelt, wie der Vater, so der Sohn, ein wahrer Slytherin, ein wunderbarer Nachfolger seines Vaters, er würde alle so stolz machen, seine Tante Bellatrix bekam sich gar nicht mehr ein, wenn sie über seine großartige Zukunft spekulierte. Aber er war nicht so. er würde sich umdrehen, gehen, nie wieder zurückkehren, seine eigenen Fehler machen, aber nie die wiederholen, die sein Vater bereits gemacht hatte.
You thought you were there to guide me
Sein Vater hatte ihm bereits früh gezeigt, wie ein Malfoy zu sein hatte, immer kalt, immer beherrscht, immer erhaben. Er leitete ihn an, war ihm ein Vorbild und hoffte und half mit der ein oder anderen schmerzhaften Lektion nach, so dass es aussah, als hätte Lucius ihn bestens angeleitet.
I could be cold
Seine Freunde wussten, dass er nicht kalt war, dass er warmherzig war, dass er sich quälte, wenn er wieder zurück nach hause musste, ins kalte Malfoy Manor mit seinen meterdicken Wänden, die ihn immer zu erdrücken drohten.
I could be ruthless
Sein Vater war rücksichtslos, mitleidslos, er ging über Leichen um seine verqueren Ziele zu erreichen. Seine Erziehungsmethoden waren manchmal, nun, fragwürdig. Er sperrte ihn als er sieben Jahre alt war über Nacht auf den Balkon, überhörte sein Flehen, sein Schreien, er wurde halb wahnsinnig vor Angst. Sein Vater hatte auch kein Mitleid, als der Dunkle Lord seinen Sohn folterte, ihn quälte, versuchte ihn zu biegen, zu brechen. Aber er war gescheitert. Sie hatte Draco soviel angetan, wie man einem Menschen nur antun kann und doch war er nicht gebrochen. Er war frei, gesund und im Begriff, das alles hinter sich zu lassen.
You know I could be just like you
Er würde niemals zurückkommen, niemals zurückblicken.
I could be weak
Sein Vater war schwach, er war ein Untergebener, ein Diener, jemand, der Befehlen folgen musste. Sein Sohn würde entscheiden können, würde das tun, was ihm beliebt, würde keine Befehle geben, aber auch keine empfangen. Niemals.
I could be senseless
Sein Leben würde nicht so sinnlos sein, wie das seines Vaters. Er würde etwas tun, woran sich die Leute erinnern würden. Im positiven Sinne.
You know I could be just like you
An seinen Vater würde man sich auch erinnern, wie er sein Leben verschwendet hat, wie er andere verhöhnt und gequält hatte. Draco wird es anders machen.
On my own, cause I can't take livin' with you
Nun ging er weg, wer weiß wohin? Er verließ sein Zuhause, das ihm nichts mehr bedeutete, um sich woanders ein eigenes zu schaffen. 15 ist nicht die richtige Zeit um auszuziehen, aber er hatte keine andere Wahl. Gehen oder sterben, es war nicht schwer, sich zu entscheiden. Er würde frei sein. Zum ersten Mal in seinem Leben.
I'm alone, so I won't turn out like you want me to
Frei und allein. Frei um zu entscheiden, wie sein Leben verlaufen wird. Anders, als sich sein Vater es gedacht und erhofft hatte. Aber das machte ihm nichts aus. Sein Vater hatte ihn zu oft enttäuscht, warum sollte er ihn nun zufrieden stellen?
Er trat hinaus in den Regen, seinen Koffer in der Jackentasche, seinen Zauberstab griffbereit. Hinter ihm hörte er seinen Vater kommen, er hörte ihn zetern, schimpfen und schreien. Er hörte seine Mutter weinen. Mit einem leisen Plopp verschwand er.
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