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1. Kapitel
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| von Martina84 erstellt: 08.02.2010 letztes Update: 08.02.2010 Drama / P6 (fertiggestellt) | 2 Reviews |
Es war ruhig im verbotenen Wald. Zu ruhig. Die Tiere hatten sich alle zurückgezogen, nachdem die Todesser eingefallen waren. Harry ging unbeirrt seinen Weg. Er wusste, wo er sie finden würde. Er hatte keine Angst, nicht mehr. Seine Eltern sowie Sirius und Remus waren bei ihm. Egal was kommen würde, er wollte nicht, dass noch mehr Blut seinetwegen vergossen wurde. Er hatte alle im Schloss zurückgelassen. Es würde ihnen besser gehen wenn er tot war. Davon war er überzeugt. Er kam näher, das fühlte er. Er konnte seine Macht spüren. Er blieb einige Meter vor der Menge stehen. „Ihr bleibt bei mir, ja?“ „Wir sind immer bei dir.“ erwiderte Lilly. Harry zog sich den Tarnumhang herunter und steckte ihn unter seinen Umhang, dasselbe tat er mit seinem Zauberstab. Er ging auf die Gruppe zu. Mit einem Schlag wurde es still. Voldemort sah ihn höchst erfreut an. Harry erwiderte seinen Blick. Er sah sich auch die Todesser, einen nach dem anderen an. Dollohow, Lucius und Narzissa Malfoy, Bellatrix Lestrange und Severus Snape. Die anderen kannte er von Plakaten. Sein Blick glitt wieder zurück zu Voldemort. Er sah, wie sich seine Lippen bewegten. Das letzte was er sah, war das entsetzte schmerzverzerrte Gesicht seine Zaubertränkelehrers.. Er lächelte ihm leicht zu und dann wurde es schwarz.
Severus konnte nicht glauben was er sah. Es konnte einfach nicht sein. Er war tatsächlich gekommen, er opferte sich tatsächlich für sie alle. Er war ein so dummer Junge. Severus Gesicht zeigte keinerlei Regung als er über diese Sache nachdachte. Er bekam nicht einmal mit, dass alle Todesser jubelten, nachdem Narcissa den Tod des Jungen bestätigt hatten. Er musste mit ansehen, wie die Leiche Harrys, seines Harrys, geschändet wurde. Er konnte nur schwer an sich halten, um nicht vor Verzweiflung laut aufzuschreien. Er behielt seine Fassade aufrecht, auch als sie gemeinsam zum Schloss gingen um der Menge Harrys Leichnam zu präsentieren. Er wahrte, wie so oft, den perfekten Schein. Es fiel ihm so schwer wie nie. Am liebsten würde er sich jetzt in seinem Kerker verkriechen und mehrere Flaschen Feuerwhiskey trinken um den Schmerz zu vergessen, der in ihm brannte, als Harry von Voldemorts Fluch getroffen wurde.
Als sie am Schloss ankamen legte Hagrid Harry zu den Füßen Voldemorts ab. Die heraustretenden Schüler, Lehrer und Familienangehörige konnten ihren Schock nicht verbergen. Wie konnte es sein, dass der Junge, der überlebt hat, nun tot war? Das konnte nicht sein. Doch es war so, sie mussten es einsehen. Er musste es einsehen. Sein Harry war tot. Tot. T O T.
Gestorben durch Voldemorts Hand. Alles, wofür er die letzten Jahre gelebt hatte, war vergebens. Leben war das falsche Wort, er war dahinvegetiert. Zu leben hatte er erst begonnen, als er und Harry sich näher gekommen waren. Da merkte er auf einmal wieder, dass er ein Herz hatte, dass er nicht allein sein wollte. Er verdankte Harry sein Leben. Und jetzt war er tot. Und mit ihm, starb auch ein Stück von ihm. Ein sehr sehr großes Stück. Er würde Mittel und Wege finden, ihm zu folgen, aber er würde Voldemort mitnehmen. Sein Plan nahm Gestalt an, er würde ihn töten und sich dann selbst richten.
Da brach der Tumult aus. Harry war verschwunden. Wie konnte das nur sein, er war doch tot. Narcissa hatte doch seinen Tod bestätigt. Narcissa. Er schaute sich um und erkannte sie 2 Personen von ihm entfernt. Er schlich sich zu ihr, in dem Chaos bemerkte es niemand. „Narcissa, war Potter wirklich tot?“ Sie blickte ihn nur an und schüttelte leicht den Kopf. Wie war das nur möglich, der Todesfluch hatte ihn doch getroffen? Severus hatte keine Zeit nachzudenken. Die Hölle brach um sie herum los. Es bekämpften sich alle. Er hatte zwar seinen Zauberstab gezückt, aber er verteidigte sich nicht, nein, er beschützte seine Schüler, die Lehrer und die Angehörigen. Jetzt wichen alle zurück in die Halle. Er sah, wie Fenrir Greyback starb, sah wie die Malfoys nicht kämpften aber verzweifelt nach ihrem Sohn suchten. Er konnte sie gut verstehen, tat er doch das gleiche, aber er suchte nach Harry seinem Leben, seiner Liebe. Aber er fand ihn nicht. Dann hörte er einen hohen lauten Schrei. Er sah gerade noch, wie Bellatrix Lestrange von Molly Weasley getötet wurde. Er schickte einen Schutzschild zwischen Molly und Voldemort, als er merkte, dass irgendjemand das bereits getan hatte. Genau in diesem Augenblick riss sich Harry den Tarnumhang vom Leib. Ein Aufschrei ging durch die Menge. Voldemort entglitten für einen Augenblick sämtliche Gesichtszüge. Jetzt begann der finale Kampf. Jeder hielt die Luft an, als Harry und Voldemort begannen sich im Kreis zu bewegen. Am Ende tötete Voldemorts eigener Fluch ihn selbst.
Für einige Zeit war es still in der Eingangshalle. Keiner wagte zu sprechen, dann brach Jubel aus. Alle lagen sich in den Armen. Viele stürmten auf Harry zu. Severus blieb in einer Ecke stehen und beobachtete alles. Harry war der Held, so wie es sein sollte. Er wollte sich gerade auf den Weg in die Kerker machen, als ihm jemand die Hand auf die Schulter legte. „Wohin des Weges Professor?“
„Ich wüsste nicht, was sie das angeht, Potter“ schnarrte er. Harry konnte sich ein lächeln nicht verkneifen. „Bitte bleib und feiere mit uns.“ „Ich bin der festen Überzeugung, dass ich nicht erwünscht bin.“ Mit diesen Worten ging er weiter. „Hey Leute, hört mir bitte alle einmal zu.“ Es wurde schlagartig still in der Halle.Severus verharrte im Schritt Was sollte das denn jetzt?
„Ich glaube ihr habt bemerkt, dass Professor Snape gekämpft hat. Aber nicht für die Seite, die ihr glaubt. Er hat von Anfang an für die gute Seite gekämpft. Er hat für mich gekämpft, damit ich ihn vernichten kann. Urteilt nicht über ihn. Er hätte sein Leben für mich geopfert. Ich weiß nicht, wie ich ihm jemals danken kann. Ja, ich weiß was ihr sagen wollt, er hat Dumbledore getötet. Ja, das stimmt, allerdings aus anderen Motiven die mir erst vor ein paar Stunden klar geworden sind. Dumbledore war krank, er hatte nicht mehr lange zu leben. Er hatte mit ihm einen Pakt geschlossen. Er tötete ihn nicht, er bewahrte ihn vor einem dahinsiechen. Severus Snape ist der wahre Held, nicht ich.“ Auf diese Rede hin, war es ruhig in der Halle. Man konnte eine Stecknadel fallen hören. Severus sah Harry die ganze Zeit an. „Und ich habe noch etwas vergessen. Etwas das für mich am wichtigsten ist, und das ich vor euch allen jetzt sagen möchte.“ Severus hielt die Luft an. „Sev, ich liebe dich, es tut mir leid, dass ich dich einen Mörder genannt habe. Ich hoffe du kannst mir verzeihen.“ Severus Augen weiteten sich vor Überraschung. Er konnte sich nicht mehr bewegen und so ging Harry auf ihn zu und sah ihm lange in die Augen. Schließlich wandte Severus den Blickkontakt ab und sagte ganz leise, nur für sich und Harry. „Ich liebe dich auch Harry, und wehe, du lässt dich nochmal vor meinen Augen umbringen.“ Harry nahm Severus in die Arme und sie küssten sich. Die Anwesenden waren sprachlos, keiner rührte sich, bis ein einsames Klatschen einsetzte. Es kam von Hermine. Langsam stimmten die anderen mit ein.
Severus konnte nicht glauben was er sah. Es konnte einfach nicht sein. Er war tatsächlich gekommen, er opferte sich tatsächlich für sie alle. Er war ein so dummer Junge. Severus Gesicht zeigte keinerlei Regung als er über diese Sache nachdachte. Er bekam nicht einmal mit, dass alle Todesser jubelten, nachdem Narcissa den Tod des Jungen bestätigt hatten. Er musste mit ansehen, wie die Leiche Harrys, seines Harrys, geschändet wurde. Er konnte nur schwer an sich halten, um nicht vor Verzweiflung laut aufzuschreien. Er behielt seine Fassade aufrecht, auch als sie gemeinsam zum Schloss gingen um der Menge Harrys Leichnam zu präsentieren. Er wahrte, wie so oft, den perfekten Schein. Es fiel ihm so schwer wie nie. Am liebsten würde er sich jetzt in seinem Kerker verkriechen und mehrere Flaschen Feuerwhiskey trinken um den Schmerz zu vergessen, der in ihm brannte, als Harry von Voldemorts Fluch getroffen wurde.
Als sie am Schloss ankamen legte Hagrid Harry zu den Füßen Voldemorts ab. Die heraustretenden Schüler, Lehrer und Familienangehörige konnten ihren Schock nicht verbergen. Wie konnte es sein, dass der Junge, der überlebt hat, nun tot war? Das konnte nicht sein. Doch es war so, sie mussten es einsehen. Er musste es einsehen. Sein Harry war tot. Tot. T O T.
Gestorben durch Voldemorts Hand. Alles, wofür er die letzten Jahre gelebt hatte, war vergebens. Leben war das falsche Wort, er war dahinvegetiert. Zu leben hatte er erst begonnen, als er und Harry sich näher gekommen waren. Da merkte er auf einmal wieder, dass er ein Herz hatte, dass er nicht allein sein wollte. Er verdankte Harry sein Leben. Und jetzt war er tot. Und mit ihm, starb auch ein Stück von ihm. Ein sehr sehr großes Stück. Er würde Mittel und Wege finden, ihm zu folgen, aber er würde Voldemort mitnehmen. Sein Plan nahm Gestalt an, er würde ihn töten und sich dann selbst richten.
Da brach der Tumult aus. Harry war verschwunden. Wie konnte das nur sein, er war doch tot. Narcissa hatte doch seinen Tod bestätigt. Narcissa. Er schaute sich um und erkannte sie 2 Personen von ihm entfernt. Er schlich sich zu ihr, in dem Chaos bemerkte es niemand. „Narcissa, war Potter wirklich tot?“ Sie blickte ihn nur an und schüttelte leicht den Kopf. Wie war das nur möglich, der Todesfluch hatte ihn doch getroffen? Severus hatte keine Zeit nachzudenken. Die Hölle brach um sie herum los. Es bekämpften sich alle. Er hatte zwar seinen Zauberstab gezückt, aber er verteidigte sich nicht, nein, er beschützte seine Schüler, die Lehrer und die Angehörigen. Jetzt wichen alle zurück in die Halle. Er sah, wie Fenrir Greyback starb, sah wie die Malfoys nicht kämpften aber verzweifelt nach ihrem Sohn suchten. Er konnte sie gut verstehen, tat er doch das gleiche, aber er suchte nach Harry seinem Leben, seiner Liebe. Aber er fand ihn nicht. Dann hörte er einen hohen lauten Schrei. Er sah gerade noch, wie Bellatrix Lestrange von Molly Weasley getötet wurde. Er schickte einen Schutzschild zwischen Molly und Voldemort, als er merkte, dass irgendjemand das bereits getan hatte. Genau in diesem Augenblick riss sich Harry den Tarnumhang vom Leib. Ein Aufschrei ging durch die Menge. Voldemort entglitten für einen Augenblick sämtliche Gesichtszüge. Jetzt begann der finale Kampf. Jeder hielt die Luft an, als Harry und Voldemort begannen sich im Kreis zu bewegen. Am Ende tötete Voldemorts eigener Fluch ihn selbst.
Für einige Zeit war es still in der Eingangshalle. Keiner wagte zu sprechen, dann brach Jubel aus. Alle lagen sich in den Armen. Viele stürmten auf Harry zu. Severus blieb in einer Ecke stehen und beobachtete alles. Harry war der Held, so wie es sein sollte. Er wollte sich gerade auf den Weg in die Kerker machen, als ihm jemand die Hand auf die Schulter legte. „Wohin des Weges Professor?“
„Ich wüsste nicht, was sie das angeht, Potter“ schnarrte er. Harry konnte sich ein lächeln nicht verkneifen. „Bitte bleib und feiere mit uns.“ „Ich bin der festen Überzeugung, dass ich nicht erwünscht bin.“ Mit diesen Worten ging er weiter. „Hey Leute, hört mir bitte alle einmal zu.“ Es wurde schlagartig still in der Halle.Severus verharrte im Schritt Was sollte das denn jetzt?
„Ich glaube ihr habt bemerkt, dass Professor Snape gekämpft hat. Aber nicht für die Seite, die ihr glaubt. Er hat von Anfang an für die gute Seite gekämpft. Er hat für mich gekämpft, damit ich ihn vernichten kann. Urteilt nicht über ihn. Er hätte sein Leben für mich geopfert. Ich weiß nicht, wie ich ihm jemals danken kann. Ja, ich weiß was ihr sagen wollt, er hat Dumbledore getötet. Ja, das stimmt, allerdings aus anderen Motiven die mir erst vor ein paar Stunden klar geworden sind. Dumbledore war krank, er hatte nicht mehr lange zu leben. Er hatte mit ihm einen Pakt geschlossen. Er tötete ihn nicht, er bewahrte ihn vor einem dahinsiechen. Severus Snape ist der wahre Held, nicht ich.“ Auf diese Rede hin, war es ruhig in der Halle. Man konnte eine Stecknadel fallen hören. Severus sah Harry die ganze Zeit an. „Und ich habe noch etwas vergessen. Etwas das für mich am wichtigsten ist, und das ich vor euch allen jetzt sagen möchte.“ Severus hielt die Luft an. „Sev, ich liebe dich, es tut mir leid, dass ich dich einen Mörder genannt habe. Ich hoffe du kannst mir verzeihen.“ Severus Augen weiteten sich vor Überraschung. Er konnte sich nicht mehr bewegen und so ging Harry auf ihn zu und sah ihm lange in die Augen. Schließlich wandte Severus den Blickkontakt ab und sagte ganz leise, nur für sich und Harry. „Ich liebe dich auch Harry, und wehe, du lässt dich nochmal vor meinen Augen umbringen.“ Harry nahm Severus in die Arme und sie küssten sich. Die Anwesenden waren sprachlos, keiner rührte sich, bis ein einsames Klatschen einsetzte. Es kam von Hermine. Langsam stimmten die anderen mit ein.
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